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Romane

Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam

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Über das Buch

Ein großer Roman über ein kleines Dorf – Vea Kaisers furioses Debüt

In ihrem Debütroman entfaltet Vea Kaiser mit großer Verve und unwiderstehlichem Witz die Welt des abgeschiedenen alpenländischen Bergdorfes St. Peter am Anger und erzählt die Geschichte einer Familie, die über drei Generationen hinweg auf kuriose Weise der Wissenschaft verfallen ist.Gegen die Engstirnigkeit und den unreflektierten Traditionssinn der St. Petrianer hegt Johannes A. Irrwein – geschult an seinem Großvater, dem Bandwurmforscher Johannes Gerlitzen – seit frühester Kindheit eine starke Abneigung. Bildungshungrig und aufgeweckt wie er ist, sehnt er sich nach jener aufgeklärten Welt, die er hinter den Alpenmassiven vermutet. Als der Musterschüler jedoch unerwartet durch die Matura fällt, beginnt er, sich mit seinem Dorf auseinanderzusetzen. Seinem Lieblingsautor Herodot, dem Vater der Geschichtsschreibung, nacheifernd, macht er sich daran, die Chroniken seines Dorfes zu verfassen – und verursacht dabei ungewollt das größte Ereignis in der Geschichte St. Peters, das das Bergdorf auf immer verändern wird.Ein 14,8 Meter langer Fischbandwurm, eine Seifenkiste mit Kurs auf den Mond, ein ungeahnt attraktiver Mönch im Jaguar, eine schwangere Dorfprinzessin, eine altphilologische Geheimgesellschaft, eine nordicwalkende Mütterrunde, ein Jungfußballer mit dem Herz am rechten Fleck, eine sinistre Verschwörung der Dorfältesten sowie jede Menge poppige Blasmusik gehören zum einzigartigen Mikrokosmos dieses Romans, der durch seine Liebe für leuchtende Details und skurrile Begebenheiten, durch seinen erzählerischen Furor und seine Vielstimmigkeit besticht. Vea Kaiser gelingt mit dreiundzwanzig Jahren ein wagemutiges, herausragendes Debüt. Dieser Roman wird Sie verzaubern.

»Eines der schwindelerregendsten Debüts dieser Saison« (Denis Scheck)

Editionen (2)

ISBN9783462044645
VerlagKiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum16.08.12
Seitenzahl496

Rezensionen & Bewertungen

53 Bewertungen

6 Rezensionen

3,9

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  • dinaisy
    dinaisy

    217 Follower

    3,5

    Mir hat die Sprache des Romans wirklich gefallen, auch die Grundidee das Dorf und die Dorfgemeinschaft in den Mittelpunkt zu rücken - super! Aber es zieht sich. 🫢

    28. Feb. 2024

  • carmen86
    carmen86

    108 Follower

    4,5

    4.5 ⭐️; Grund für die Bewertung ist, dass die Geschichte einfach unfassbar gut ineinander greift. Der ganze Roman ist stimmig und enthält einige, gut eingearbeitete gesellschaftsrelevanten Kritiken.

    5. Dez. 2025

  • bettinas_view
    bettinas_view

    32 Follower

    5,0

    Großartig! Jede Zeile ein Gedicht! Die absolut liebenswerten Charaktere des kleinen Alpendorfs haben mir mit ihren Ansichten, ihrem Tun und ihrer eigenen kleinen Kultur fast permanent ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Jede Seite war ein absoluter Genuss und ich empfehle das Buch uneingeschränkt jedem weiter, der herzlich lachen möchte!

    8. Nov. 2023

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Vea Kaiser

Vea Kaiser wurde 1988 geboren und lebt in Wien, wo sie Klassische Philologie studierte. 2012 veröffentlichte sie ihren ersten Roman »Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam«, der Platz 1 der ORF-Bestenliste erreichte und als bestes deutschsprachiges Debüt am internationalen Festival du Premier Roman ausgezeichnet wurde. »Makarionissi oder die Insel der Seligen« folgte 2015 und erhielt von der Stiftung Ravensburger Verlag die Auszeichnung »bester Familienroman«. 2019 erschien Vea Kaisers dritter Roman »Rückwärtswalzer oder die Manen der Familie Prischinger«, 2024 wurde sie mit dem internationalen Jonathan-Swift-Preis für satirische und komische Literatur ausgezeichnet.

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