Blick ins Buch

Thriller

Bis in alle Endlichkeit

4,1(122)
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Über das Buch

»Was wie ein düsterer und rasanter Detektivroman beginnt, entwickelt sich zu etwas weitaus Unheimlicherem und Fesselnderem.« Peter Swanson

Als eine junge Frau tot aufgefunden wird, in einem feinen Cocktailkleid, auf dem Dach eines Rolls-Royce liegend, im gefährlichsten Viertel von San Francisco, gehen Polizei und Gerichtsmedizin von Selbstmord aus. Doch die Mutter der Toten, die megareiche Olivia Gravesend, glaubt ihnen kein Wort und beauftragt Privatdetektiv Lee Crowe mit den Ermittlungen. Bei seinen Recherchen kommt er einer Verschwörung auf die Spur, bei der die Beteiligten vor nichts zurückschrecken …

Editionen (3)

ISBN9783518474358
VerlagSuhrkamp
Erscheinungsdatum11.09.24
Seitenzahl430

Rezensionen & Bewertungen

122 Bewertungen

36 Rezensionen

4,1

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  • karandi
    karandi

    244 Follower

    4,5

    Gerne mehr davon

    Ich muss sagen, das ist mein zweites Buch von James Kestrel, und ich bin sehr zufrieden mit seiner Art zu schreiben. Mein erstes Buch war Fünf Winter, weshalb ich überhaupt erst beschlossen habe, ein weiteres Werk von ihm zu lesen. Dieses hier war bis in alle Endlichkeit ein wundervoller Detektivroman mit Thriller-Effekt – unglaublich gut geschrieben. Man wird schnell gepackt, ist sofort in der Story drin und kann sich die Szenen lebhaft vorstellen. Das Buch hat es geschafft, dass sich vor meinem geistigen Auge ein regelrechter Film abspielt. Das gelingt bei mir nicht vielen Autoren. Ich finde es absolut top und kann es nur weiterempfehlen. Zur Story selbst kann ich sagen, dass sie äußerst intelligent aufgebaut ist: ein Todesopfer, ein Detektiv und eine Auflösung, die man am Anfang nicht erwartet. Ein kleiner Tipp, ohne zu spoilern: Es geht um das Thema Klonen – allerdings auf eine sehr geschickte Art und Weise umgesetzt. Ich habe schon einige Bücher gelesen, die dieses Thema aufgreifen, aber hier wurde es noch einmal völlig neu in Szene gesetzt. Und das Beste ist, dass die Story so endet, dass sich der Hauptprotagonist in einen neuen Fall begibt. Das macht bei dieser Art von Detektivroman große Hoffnung auf mehr Geschichten rund um den Detektiven Lee Crowe. Von mir gibt es daher 4,5 Sterne.

    25. Apr. 2026

  • janfalko
    janfalko

    323 Follower

    5,0

    Ein absoluter Pageturner! Klare Leseempfehlung!

    18. Feb. 2026

  • distorted.books
    distorted.books

    4457 Follower

    3,0

    Mit seinem letzten „Fünf Winter“ hat Mr. Kestrel, bei mir direkt den richtigen Nerv getroffen. Dementsprechend gespannt war ich darauf, ob er dies mit seinem neusten Werk wiederholt. Ich durfte also „Lee Crowe“ bei seiner Suche nach der Wahrheit begleiten. Unsere gemeinsame Reise entpuppte sich als eher ruhiger und düster. Also genau das war ich auch kannte und erwartet hab, soweit so gut. Ist ja auch nicht weiter schlimm, solang die Grundstory mich in seinen Bann zieht. Genau das ist halt nicht passiert, obwohl ich mit „Lee“ sehr gern ermittelt hab und alles, was dahinter steckt, richtig interessant war. Hat es mich schlussendlich nicht in seinen Bann ziehen können. Erzählt wurde die Geschichte unglaublich Atmosphärisch mit ein paar richtig guten Twists, aber zum Großteil passiert halt gar nicht mal soviel wo ich dachte „Boah, richtig stark“. Trotz allem und auch trotz der Tatsache das die Kapitel alles andere als kurz sind, bin ich gut durch das Buch gekommen. Ich hätte mich einfach ein wenig mehr Tamtam gewünscht. „Bis in alle Endlichkeit“ hat das Potenzial bei Menschen die es ruhig, tief gehend und atmosphärisch mögen, ein richtiges Highlight zu werden. Für Leute wie meine Wenigkeit, die meistens nach dem Motto „Stumpf ist Trumpf“ unterwegs sind, könnte es ein wenig schwierig und lang werden.

    29. Sept. 2024

3 von 36 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 9021%
julia_bhrmnn
julia_bhrmnn24. März 2026

Lustig, wenn man keine Klappentexte liest. Ich dachte erst es wäre eine Fortsetzung von "Fünf Winter", aber schnell wird klar: Anderer Protagonist, anderes Setting... Bis zum auftauchen des ersten Handys war ich allerdings noch sehr in der Vergangenheit verhaftet. Wir haben einen privaten Ermittler und man hat ganz klare Krimi Noir Vibes. Wie ein schwarzweiß Film mit rauchenden, Bourbon trinkenden, pistolenschwingenden, hütetragenden, Frauen verführenden Detektiven... Ganz abschütteln kann ich diesen Eindruck auch nach gut 20% des Buches noch nicht. Ist aber auch nicht nötig. Mir gefällt es bisher.

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Autorin / Autor

Über James Kestrel

James Kestrel ist ein Pseudonym von Jonathan Moore, Anwalt und Romancier. Bevor er sein Jurastudium in New Orleans abschloss, war er Englischlehrer, Wildwasser-Rafting-Führer auf dem Rio Grande, Besitzer von Taiwans erstem mexikanischen Restaurant, Betreuer in einem texanischen Wildniscamp für jugendliche Straftäter und Ermittler für einen Strafverteidiger in Washington, D.C. Er lebt mit seiner Familie auf Hawaii. Seine Bücher wurden in zwölf Sprachen übersetzt. Für Fünf Winter wurde er mit dem Edgar Award 2022 für den besten Roman des Jahres ausgezeichnet. Im Suhrkamp Verlag erschien zuletzt Poison Artist (2022), das im August 2022 auf der Krimibestenliste von Deutschlandfunk Kultur stand.

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