Bergers Fall
von Jan Koneffke
Hardcover
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Beschreibung
Ein Mann ist verschwunden, ein Unbekannter. Was er hinterlässt, außer Koffer und Brieftasche, sind ein Ausweis (gefälscht) und ein seltsamer Zettel mit dem lakonischen Satz: Komme gleich zurück. Handelt es sich um eine verschlüsselte Botschaft? Doch an wen ist sie gerichtet? Ist der Mann untergetaucht, weil ihm Gefahr drohte? Doch von welcher Seite?
Kommissar Berger, der kurz vor dem Dienstjubiläum steht und aus einem Traum erwacht, der ihn beunruhigt, muss sich auf die Suche begeben: Nach einem »Schatten, den keiner geworfen hat«. Sie führt ihn zuerst an den Rand einer Lehmgrube. Obwohl durch die Meldung im örtlichen Blatt zahlreiche Hinweise eingehen, wie der Mann seine Tage im Kurort verlebt hat, bleibt der Zweck seines Aufenthaltes weiter im Dunkeln. Berger fährt in die Stadt, sucht ein Treffen mit dem Informanten Puppe zustande zu bringen – und landet im Spiegelkabinett auf dem Jahrmarkt. Die Unzahl der Spuren verwirrt ihn, bis er am Tag seines Dienstjubiläums buchstäblich im Nebel herumtappt, um am Ende noch eine Entdeckung zu machen.
Bergers Fall, ein Roman, der ironisch an das Genre des Krimis erinnert, stellt die Frage nach Identität, einer Bedeutung der Dinge, und nicht zuletzt: ihrer Wirklichkeit. Es ist der Roman einer Krise, der wachsenden Haltlosigkeit seines Protagonisten. Wo er – schon aus beruflichen Gründen – präzise beobachtet, entzieht sich die Außenwelt mehr und mehr...
Spannend erzählt Bergers Fall von einer Suche, die mit dem Gesuchten auch immer dem Suchenden selbst gilt, über die er zu stolpern, zu fallen droht. Eine Geschichte, bei deren Lektüre der Leser sich bald mit Berger im Spiegelhaus wiederfindet und »mit gespanntem Gesicht auf sich zukommt«. Ein Roman, der ein Rätsel ergibt, das die Erfahrung des Lesers in Gang setzt.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
144
Preis
N/A
Autorenbeschreibung
Jan Koneffke, geboren 1960 in Darmstadt, lebt seit 1981 in Berlin. 1987 erhielt er den Leonce-und-Lena-Preis, 1990 den Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises. 1988 erschien Jan Koneffkes Erzählung Vor der Premiere, im Jahr darauf sein Gedichtbuch Gelbes Dienstrad wie es hoch durch die Luft schoß.
Beschreibung
Ein Mann ist verschwunden, ein Unbekannter. Was er hinterlässt, außer Koffer und Brieftasche, sind ein Ausweis (gefälscht) und ein seltsamer Zettel mit dem lakonischen Satz: Komme gleich zurück. Handelt es sich um eine verschlüsselte Botschaft? Doch an wen ist sie gerichtet? Ist der Mann untergetaucht, weil ihm Gefahr drohte? Doch von welcher Seite?
Kommissar Berger, der kurz vor dem Dienstjubiläum steht und aus einem Traum erwacht, der ihn beunruhigt, muss sich auf die Suche begeben: Nach einem »Schatten, den keiner geworfen hat«. Sie führt ihn zuerst an den Rand einer Lehmgrube. Obwohl durch die Meldung im örtlichen Blatt zahlreiche Hinweise eingehen, wie der Mann seine Tage im Kurort verlebt hat, bleibt der Zweck seines Aufenthaltes weiter im Dunkeln. Berger fährt in die Stadt, sucht ein Treffen mit dem Informanten Puppe zustande zu bringen – und landet im Spiegelkabinett auf dem Jahrmarkt. Die Unzahl der Spuren verwirrt ihn, bis er am Tag seines Dienstjubiläums buchstäblich im Nebel herumtappt, um am Ende noch eine Entdeckung zu machen.
Bergers Fall, ein Roman, der ironisch an das Genre des Krimis erinnert, stellt die Frage nach Identität, einer Bedeutung der Dinge, und nicht zuletzt: ihrer Wirklichkeit. Es ist der Roman einer Krise, der wachsenden Haltlosigkeit seines Protagonisten. Wo er – schon aus beruflichen Gründen – präzise beobachtet, entzieht sich die Außenwelt mehr und mehr...
Spannend erzählt Bergers Fall von einer Suche, die mit dem Gesuchten auch immer dem Suchenden selbst gilt, über die er zu stolpern, zu fallen droht. Eine Geschichte, bei deren Lektüre der Leser sich bald mit Berger im Spiegelhaus wiederfindet und »mit gespanntem Gesicht auf sich zukommt«. Ein Roman, der ein Rätsel ergibt, das die Erfahrung des Lesers in Gang setzt.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
144
Preis
N/A
Autorenbeschreibung
Jan Koneffke, geboren 1960 in Darmstadt, lebt seit 1981 in Berlin. 1987 erhielt er den Leonce-und-Lena-Preis, 1990 den Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises. 1988 erschien Jan Koneffkes Erzählung Vor der Premiere, im Jahr darauf sein Gedichtbuch Gelbes Dienstrad wie es hoch durch die Luft schoß.



