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Mein Herz tat beim Lesen weh.
"Asphalt tribe-Kinder der Straße", von Morton Rhue, greift ein Thema auf, von dem man viel zu wenig liest. Inhalt: "Sie sind zu acht und sie nennen sich „Asphalt Tribe“, ein Stamm, der auf den Straßen New Yorks lebt. Rainbow, die an der Nadel hängt, und der Anarchist Maggot, 2Moro und Jewel, die sich auf dem Strich den Rausch der Clubnächte verdienen, OG und sein Hund Pest, Tears und Maybe, die Berichterstatterin. Maybe erzählt von Kälte und Hunger, von Sozialarbeitern und Zuhältern, von durchtanzten Nächten und durchschlafenen Tagen. Doch der Preis der Freiheit ist hoch und fordert tödlichen Tribut." (Klappentext) Die Charaktere: Aufgrund der Kürze des Buches, kann man sich nicht so sehr in die Charaktere reinfühlen. Vielleicht lag es auch daran, dass man selber glücklicherweise nie in der Situation war, in der die Figuren aus der Geschichte gesteckt haben. Mit Maybe, der Erzählerin, konnte man noch am meisten mitleiden, weil man von ihr auch am meisten mitbekommen hat. Ich fand es sehr beeindruckend, wie sie und die anderen, sich durch dieses Leben schlagen. Auf der anderen Seite hat es mich auch frustriert, dass sie die Hilfe, die ihnen angeboten wurde, nicht angenommen haben. Ich war manchmal ein wenig verzweifelt über das Verhalten von den Jugendlichen und konnte viele Sachen, die sie getan haben nicht nachvollziehen. Aber eine Sache konnte ich aus dem Buch mitnehmen: Jeder kämpft für sich alleine und Freundschaften, auf der Straße, existieren nicht. Der Schreibstil: Wie ich es von Morton Rhue gewohnt war, ist der Schreibstil auch hier wieder kurz und prägnant. Es wird nichts beschönigt, sondern die traurige und unschöne Wahrheit wird einem vor Augen geführt und zeigt uns, wie privilegiert wir eigentlich sind, dass wir in den meisten Fällen ein sicheres Umfeld und ein Dach über dem Kopf haben. Es wird hier nicht zu sehr ins Detail gegangen, aber man bekommt trotzdem einen Überblick, wie ein Leben, als Jugendlicher, aber auch generell, auf der Straße ablaufen kann. Und in den meisten Fällen endet es nicht gut. Die Themen (könnte Spoilern): In diesem Buch wird nicht nur angesprochen, wie es generell ist auf der Straße zu überleben, sondern es wird noch über ganz viele andere Themen gesprochen, wie beispielsweise Drogensucht, physischer und psychischer Missbrauch im eigenen Zuhause oder der Babystrich. Es geht darum, wie Obdachlose aus unserer Gesellschaft eher verstoßen werden, als das ihnen geholfen wird, aus ihrer Situation wieder rauszukommen. Fazit: "Asphalt tribe-Kinder der Straße" von Morton Rhue ist eine Lektüre, bei der ich mir wünschen würde, dass sie in der Schule gelesen wird. Sie lässt den Leser an vielen stellen schockiert, wütend und deprimiert zurück, aber dass ist nun mal Alltag und Realität dieser Menschen. Ich mag die Bücher des Autoren aufgrund ihrer aufklärenden Art sehr gerne und ich denke, dass mir dieses hier am meisten gefallen hat. Ich kann es trotz seines schonungslos traurigen Charakters empfehlen.
23. Nov. 2024
Mein Herz tat beim Lesen weh.
"Asphalt tribe-Kinder der Straße", von Morton Rhue, greift ein Thema auf, von dem man viel zu wenig liest. Inhalt: "Sie sind zu acht und sie nennen sich „Asphalt Tribe“, ein Stamm, der auf den Straßen New Yorks lebt. Rainbow, die an der Nadel hängt, und der Anarchist Maggot, 2Moro und Jewel, die sich auf dem Strich den Rausch der Clubnächte verdienen, OG und sein Hund Pest, Tears und Maybe, die Berichterstatterin. Maybe erzählt von Kälte und Hunger, von Sozialarbeitern und Zuhältern, von durchtanzten Nächten und durchschlafenen Tagen. Doch der Preis der Freiheit ist hoch und fordert tödlichen Tribut." (Klappentext) Die Charaktere: Aufgrund der Kürze des Buches, kann man sich nicht so sehr in die Charaktere reinfühlen. Vielleicht lag es auch daran, dass man selber glücklicherweise nie in der Situation war, in der die Figuren aus der Geschichte gesteckt haben. Mit Maybe, der Erzählerin, konnte man noch am meisten mitleiden, weil man von ihr auch am meisten mitbekommen hat. Ich fand es sehr beeindruckend, wie sie und die anderen, sich durch dieses Leben schlagen. Auf der anderen Seite hat es mich auch frustriert, dass sie die Hilfe, die ihnen angeboten wurde, nicht angenommen haben. Ich war manchmal ein wenig verzweifelt über das Verhalten von den Jugendlichen und konnte viele Sachen, die sie getan haben nicht nachvollziehen. Aber eine Sache konnte ich aus dem Buch mitnehmen: Jeder kämpft für sich alleine und Freundschaften, auf der Straße, existieren nicht. Der Schreibstil: Wie ich es von Morton Rhue gewohnt war, ist der Schreibstil auch hier wieder kurz und prägnant. Es wird nichts beschönigt, sondern die traurige und unschöne Wahrheit wird einem vor Augen geführt und zeigt uns, wie privilegiert wir eigentlich sind, dass wir in den meisten Fällen ein sicheres Umfeld und ein Dach über dem Kopf haben. Es wird hier nicht zu sehr ins Detail gegangen, aber man bekommt trotzdem einen Überblick, wie ein Leben, als Jugendlicher, aber auch generell, auf der Straße ablaufen kann. Und in den meisten Fällen endet es nicht gut. Die Themen (könnte Spoilern): In diesem Buch wird nicht nur angesprochen, wie es generell ist auf der Straße zu überleben, sondern es wird noch über ganz viele andere Themen gesprochen, wie beispielsweise Drogensucht, physischer und psychischer Missbrauch im eigenen Zuhause oder der Babystrich. Es geht darum, wie Obdachlose aus unserer Gesellschaft eher verstoßen werden, als das ihnen geholfen wird, aus ihrer Situation wieder rauszukommen. Fazit: "Asphalt tribe-Kinder der Straße" von Morton Rhue ist eine Lektüre, bei der ich mir wünschen würde, dass sie in der Schule gelesen wird. Sie lässt den Leser an vielen stellen schockiert, wütend und deprimiert zurück, aber dass ist nun mal Alltag und Realität dieser Menschen. Ich mag die Bücher des Autoren aufgrund ihrer aufklärenden Art sehr gerne und ich denke, dass mir dieses hier am meisten gefallen hat. Ich kann es trotz seines schonungslos traurigen Charakters empfehlen.
23. Nov. 2024







