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Jugendbücher

Angel Eyes: Zwischen Himmel und Hölle

3,4(26)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Zwischen Himmel und Hölle liegt nur ein Herzschlag.
Als Frannie zum ersten Mal Luc begegnet, fehlen ihr die Worte. Dabei ist sie sonst nicht auf den Mund gefallen. Doch der Neue sieht einfach unverschämt gut aus: ein echter Draufgänger mit dunkler Aura – genau ihr Typ. Was Frannie nicht weiß: Luc ist ein Dämon mit besonderer Mission. Er soll ihre Seele für die Hölle sichern. Denn Frannie hat eine wertvolle Gabe, von der sie selbst nichts ahnt. Doch auch die himmlischen Mächte schicken einen Kandidaten ins Rennen: Gabe, einen attraktiven jungen Engel. Und ehe sie sich´s versieht, steht Frannie nicht nur zwischen zwei Männern, sondern auch im Zentrum eines uralten Kampfes ...

Editionen (2)

ISBN9783862520060
VerlagROWOHLT Polaris
Erscheinungsdatum01.08.11
Seitenzahl384

Rezensionen & Bewertungen

26 Bewertungen

5 Rezensionen

3,4

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  • jacquy
    jacquy

    13 Follower

    4,0

    Inhalt: Als Frannie Luc begegnet, ist sie sofort hin und weg von ihm. Er sieht unglaublich gut aus und hat eine mysteriöse, wenn auch gefährliche Ausstrahlung. Wenig später taucht auch Gabe in der Stadt auf. Seine Ausstrahlung ist genau das Gegenteil von Lucs - er ist hilfsbereit und zuvorkommend und scheint fast zu leuchten. Doch obwohl sie so unterschiedlich sind, fühlt sich Frannie zu beiden hingezogen. Frannies Eltern, die sehr religiös sind, verbieten ihr den Umgang mit Luc, Gabe hingegen ist der Traum aller Schwiegereltern. Was Frannie nicht ahnt: Luc & Gabe (eigentlich Lucifer & Gabriel) sind gekommen, um ihre Seele für die Hölle bzw. den Himmel zu markieren, denn Frannie hat besondere Gaben, von denen sie selbst nichts ahnt. Meinung: Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Frannie und Luc geschrieben. Das fand ich persönlich sehr gut, weil man so ziemlich schnell in die Story reinfindet. Frannie erfährt erst gegen Mitte/Ende des Buches, wer Luc und Gabe wirklich sind, man selbst weiß aber schon vorher Bescheid, was das ganze Verständnis erheblich erleichtert ;) Dass ein Mädchen zwischen zwei Jungs steht, ist nun wirklich nichts neues. Zwischendurch hat es mich auch ziemlich genervt, wenn Frannie sich abwechselnd mit Luc und Gabe getroffen und rumgemacht hat und das vor dem jeweils anderen verheimlicht. Darüber kann man aber hinwegsehen, denn der Rest des Buches ist super! :) Man erfährt erst ziemlich spät von Frannies Gabe, was mich ziemlich überrascht hat. Da sie aber nicht weiß, wie sie diese Gabe einsetzt, hat sie herzlich wenig davon. Was ich auch toll fand an dem Buch war, dass zwischendurch geschrieben wurde, was die Charaktere für Musik hören, z.B. eine CD von Linkin Park [<3], Wish you were here von Pink Floyd oder The Fray - You found me, über dessen Inhalt Frannie auch mit Gabe diskutiert. Die Musik untermalt die Stimmung des Buches. Außerdem finde ich, dass es nichts gibt, was mehr über einen Menschen aussagt, als die Musik, die er hört. Angel Eyes - Zwischen Himmel und Hölle endet mit einem üblen Cliffhanger, woraus man logisch schließen kann, dass es noch mehr Bände geben wird.

    5. Sept. 2022

  • tintentraeume
    tintentraeume

    66 Follower

    5,0

    "Du bist die Einzige, die weiß wer ich bin und wer nicht. Und wer ich sein möchte. Und trotz dieses Durcheinanders liebst du mich. [...]" Erster Satz: Sollte es eine Hölle auf Erden geben, dann ist es mit Sicherheit die Highschool. Inhalt: Zwischen Himmel und Hölle, liegt nur ein Herzschlag... Franni führt ein ganz normales, unbeschwertes Leben, bis eines Tages zwei neue Schüler an ihre Highschool kommen, die ihr Leben für immer verändern sollen. Einer dieser Schüler ist der düstere und unnahbare Luc, umgeben von einer dunklen Aura, zieht er direkt alle Mädchenherzen in seinen Bann. Auch Frannie kann sich dieser Macht nicht wiedersetzten und fühlt sich augenblicklich von ihm angezogen. Doch was sie nicht weiß: Luc kommt direkt aus der Hölle und er soll ihre Seele für den Teufel makieren. Jedoch bleibt er nicht lange alleine, denn wo die Hölle nicht weit ist, kann auch der Himmel nicht fehlen. So schickt auch der Himmel, einen seiner Engel auf die Erde, um die Seele von Frannie zu makieren und sie dadurch vor den Mächten der Hölle zu bewahren. Und wie könnte es nicht anders sein, ist dieser gesandte Engel, namens Gabe, wunderschön und gibt Frannie ein unglaubliches Gefühl von Liebe und Sicherheit. Hin und hergerissen, zweischen Luc und Gabe, wird Frannie in ein Abenteuer gerissen, dass noch viel Komplexer ist, als sie selbst zu vermuten glaubt - mit ihr entbricht ein uralter Kampf, alter Mächte. Denn Frannie hat nicht nur eine Seele, die es zu makieren gilt, sondern sie verfügt zusätzlich über eine unglaubliche Gabe, die in der Zukunft über Leben und Tod entscheiden könnte. Schreibstil: Lisa Desrochers hat keinen außergewöhnlichen und besonderen Schreibstil. Sie schreibt nicht besonders poetisch oder bildhaft. Aber beim Lesen wird klar, dass ihr Buch, diesen Schreibstil auch nicht vermissen lässt. Denn dadurch, dass die Geschichte sehr simpel und leicht beschrieben wird, kann man sich voll und ganz auf das Abenteuer einlassen und wid schnell, hinter die Seiten gelockt und vergisst so auch schnell alles um sich herum. Ich jedenfalls habe den Schreibstil der Autorin nicht als negativ empfunden, viel mehr ist er mir nicht besonders aufgefallen, da es wie schon erwähnt, bei der Geschichte auch nicht von Bedeutung ist. Deshalb finde ich sehr wohl, dass L. Desrochers hier eine sehr gelungene und bewusste Entscheidung getroffen hat: nämlich nicht durch einen imposanten Schreibstil, von der Handlung abzulenken - und dies gefällt mir besonders. Denn wer einmal in das Abenteuer eintaucht, der wird schnell merken, dass dieser Schreibstil überflüssig, wenn nicht sogar auch lästig geworden wäre. Stattdessen legt die Autorin durch einen stetigen Perspektivwechsel, die Emotionen der Hauptfiguren da. So kann man sowohl in die Welt von Frannie als auch, in die Welt von Luc eintauchen. Dies ermöglicht es dem Leser schnell, die Personen, ihre Gefühle wie auch ihre Beweggründe zu erfassen und zu verstehen. Besonders die Passagen von Luc, haben es mir angetan. Denn trotz allem, war und ist er, meine Lieblingsperson. Deshalbe habe ich wirklich jeden Abschnitt über ihn genossen. Idee/Umsetzung: Die Idee der Autorin, war in meinen Augen noch ziemlich unverbraucht. Denn im Gegensatz zu manch anderen Büchern aus diesem Genre, hat man hier als Leser nicht mit schmalzigen Vampiren, haarigen Werwölfen oder gar anderen typischen Fantasywesen zu kämpfen. Stattdessen wird ein uralter Kampf offen glegt: Der Engel und der Teufel auf Erden. Ich fand diesen Ansatz erfrischend und durchaus spannend. Auch an der Umsetzung, habe ich nichts auszusetzen, da die Autorin eine durchaus spannende, abwechslungsreiche und glaubhafte Geschichte erschaffen hat, in der man nur allzu gerne versinkt. Charaktere: Die Charaktere in "Angel Eyes" sind alle durchaus glaubwürdig und laden den Leser in die Geschichte ein. Durch den, wie bereits schon erwähnten Perspektivwechsel, lernt man besonders den Charakter von Frannie und Luc kennen. Frannie ist ein normales, herzliches Mädchen. Sie ist in einer sehr religiösen Familie groß geworden jedoch fällt sie, im Gegensatz zu ihren anderen 5 Schwestern, ein wenig aus der Reihe. Sie ist von der kath. Schule geflogen und seit dem besucht sie die Highschool. Zusammen mit ihren beiden besten Freundinnen: Taylor und Riley macht sie die Gegend unsicher, ist jedoch immer darauf bedacht, keine feste Bindung einzugehen, denn in ihren Augen gibt es so etwas wie die wahre Liebe nicht. Luc ist das genaue Gegenteil von Frannie. Er ist düster, sexy und ein Stück unheimlich, denn er ist ein Dämon vom Teufel gesandt um Seelen für die Hölle zu makieren. Doch hinter seiner harten Fassade verbirgt sich ein junger Mann, der den alltäglichen Trott ziemlich satt hat. Als die Beiden aufeinandertreffen, verändert sich ihr Leben schlagartig. Denn beide erfahren vom Anderen Facetten an sich selbst, die sie niemals, so entdeckt hätten. Als jedoch dann der Saubermann Gabe, zusätzlich in das Leben der Beiden stolpert, ein gesandter des Himmels, ist das Chaos vorprogrammiert. Für Luc bietet er einen spannenden Wettlauf, und somit ein Kräftemessen um die Seele von Frannie und für Frannie wirkt er gleichsam anziehend. Was mich jedoch bei Gabe, besonders gestört hat war, dass er einfach ein viel zu glatter und perfekter Charakter ist. Bei ihm ist alles weiß, sauber und heilig. Nach einer Weile hat mich dies irgendwie leicht verrückt gemacht, denn ein Wesen ohne jegliche Fehler, finde ich doch ein wenig langweilig. Zudem empfand ich es nach der Hälfte des Buches als äußerst Nerven aufreibend, dass Frannie immer so extrem hin und her schwankt, zwischen Gabe und Luc. Ich hätte mir wohl eher gewünscht, dass sie schneller zu ihrer Entscheidung findet, denn mit der Zeit geht dieses Verhalten dann doch ganz schön an die Geduld des Lesers. Aber ansonsten fand ich, hat die Autorin hier ein gutes Gleichgewicht und damit eine perfekte Mischung an Charakteren erschaffen, die es dem Leser nicht langweilig werden lassen. Cover/Innengestaltung: Cover wie auch Innengestaltung sind hier, genau wie der Schreibstil, eher schlicht gehalten. Verzierungen im Buch, sind kaum bis gar nicht vorhanden. Lediglich wird durch eine Namensüberschrift klar, welcher Charakter gerade erzählt und durch etwas verzierte Überschriften, in welchem Kapitel man sich gerade befindet. Ansonsten hat dises Buch keine besonderen Merkmale in der Gestaltung aufzuweisen. Jedoch habe ich auch keine Elemente vermisst, denn diese schlichte und leichte Gestaltung gefällt mir doch recht gut und am Ende kommt es ja doch mehr auf den Inhalt an. Das Cover des Buches ist ebenso schlicht und leicht gehalten, jedoch passt es durchaus zu der Geschichte, denn die Hauptfigur Frannie, hat wirklich ganz tiefblaue Augen. Jedoch macht dieses Cover, seine Leser auch nicht gerade neugierig, da es nicht gerade ein "Blickfang" ist. Jedoch auch die englischen Cover, die durchaus aufwendiger sind, gefallen mir nicht besser. Denn die dargestellten Personen, greifen doch sehr in die Fantasiewelt ein. Denn ich habe mir besonders Frannie, ganz anders vorgetsellt, als sie hier verbildlicht wurde. Deshalb halte ich fest, dass alle Cover nicht gerade sehr gut umgesetzt wurden, aber hier deutlich das deutsche Cover siegt: einfach weil es zum Inhalt passt und nicht zu sehr in die Fantasiewelt des Lesers eingreift. Fazit: "Angel Eyes: Zwischen Himmel und Hölle" von Lisa Desrochers ist ein grandioser Auftakt einer neuen und spannenden Serie. Dabei überzeugt die Autorin ihre Leser vorallem durch eine durchdachte, aufwühlende, erfrischend neue und spannende Grundidee, die auch durch ihre Umsetzung siegt. Denn durch den leichten Schreibstil fällt es einem nicht schwer, sich augenblicklich hinter den Seiten und somit mitten im Abenteuer wiederzufinden. Stattdessen wird man mitgerissen in die Welt von Frannie, Luc und Gabe und vergisst schnell seine Umgebung sowie sein Gefühl für Zeit und Raum. Man taucht mit Haut und Haaren in eine neue Welt, für die man nur gerne, den Alltag ein paar Stunden hinter sich lässt. Mich konnte dieser Roman auf voller Linie überzuegen und somit lege ich ihn jedem ans Herz, der den Klauen von Vampiren, Werwölfen und Co. für ein paar Stunden entfliehen möchte und sich nach einem Abenteuer sehnt, das einen spannenden Mix für Jedermann bietet. Denn "Angel Eyes: Zwischen Himmel und Hölle" packt seine Leser und lässt sie, selbst nach der letzten Seite noch nicht los - definitv Suchtmacher-Potential!

    17. Nov. 2022

  • 1,0

    1.5

    17. Juni 2023

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Lisa Desrochers

Lisa Desrochers lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Kalifornien. Sie betreibt eine Praxis für Physiotherapie. Als Gesundheitsreferentin ist sie regelmäßig innerhalb und außerhalb der USA unterwegs.

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