Am Ende steht die Gewalt
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Wir erleben Martin, der auch zu einer Art Selbsthilfe Gruppe geht, um mit anderen über sein Problem zu sprechen. Die dortige Psychotherapeutin Monja Heim spielt ebenfalls eine wichtige Rolle in der Geschichte. Monja kann sich trotz der Widersprüche in Martin hinein versetzen und bietet ihm dennoch die Stirn. Das hat mir besonders gut gefallen. Sybille als das Opfer weist sämtliche Schuld von Martin weg. Es gibt in der Realität viele Frauen, die die Taten ihrer Männer decken oder einfach nicht sehen wollen und sich in eine emotionale Abhängigkeit begeben. Der Eindruck hatte ich auch von Sybille. Doch mit der Zeit wurde mir die gesamte Familie etwas suspekt. Die Eltern, beide Leiter eines großen Handelsunternehmens, scheinen mehr Wert auf ihr Ansehen und den Status in der Öffentlichkeit zu legen. Zwischen Machtspielen, Intrigen und einem Mordfall war es bis zum Schluss für mich nicht greifbar, in welche Richtung das Buch geht. Das Buch ist ein spannend erzählter Roman, der insgesamt gute Ansätze mit bringt, dennoch hat mich das Ende nicht ganz überzeugt. Als Thriller würde ich es nicht bezeichnen. Aber es zeigt wieder einmal, zu was die Gesellschaft im Stande ist. Was mir gut gefallen hat, waren die Zahlen, Daten , Fakten rund um das Thema häusliche Gewalt allgemein. Es ist nach wie vor ein Tabuthema in der heutigen Zeit und wird viel zu wenig ausgesprochen. Das war eines der Beweggründe für mich, dieses Buch zu kaufen. Wir alle wissen, dass die Zahlen jährlich steigen. Nicht nur Frauen erleben Gewalt von ihren Männern, tatsächlich passiert es auch anderes herum. Die Zahlen sind allerdings nur das, was die Medien uns liefern. Die Dunkelziffer ist weit höher. Am Ende des Buches werden zudem noch Kontaktmöglichkeiten angeboten, an die die Opfer sich wenden können. ✍️Fazit: Häusliche Gewalt, Intrigen, Familiengeheimnisse und eine Ehe, die nach außen hin den Schein wahrt. Schwieriges Thema, dennoch wichtig sich damit auseinanderzusetzen und nicht wegzuschauen Ich finde das Thema wichtig, es liegt mir auch persönlich sehr am Herzen, dass diese Tabuthemen besprochen und diskutiert werden. Denn so geben wir den Betroffenen eine Möglichkeit, gehört zu werden.

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Wir erleben Martin, der auch zu einer Art Selbsthilfe Gruppe geht, um mit anderen über sein Problem zu sprechen. Die dortige Psychotherapeutin Monja Heim spielt ebenfalls eine wichtige Rolle in der Geschichte. Monja kann sich trotz der Widersprüche in Martin hinein versetzen und bietet ihm dennoch die Stirn. Das hat mir besonders gut gefallen. Sybille als das Opfer weist sämtliche Schuld von Martin weg. Es gibt in der Realität viele Frauen, die die Taten ihrer Männer decken oder einfach nicht sehen wollen und sich in eine emotionale Abhängigkeit begeben. Der Eindruck hatte ich auch von Sybille. Doch mit der Zeit wurde mir die gesamte Familie etwas suspekt. Die Eltern, beide Leiter eines großen Handelsunternehmens, scheinen mehr Wert auf ihr Ansehen und den Status in der Öffentlichkeit zu legen. Zwischen Machtspielen, Intrigen und einem Mordfall war es bis zum Schluss für mich nicht greifbar, in welche Richtung das Buch geht. Das Buch ist ein spannend erzählter Roman, der insgesamt gute Ansätze mit bringt, dennoch hat mich das Ende nicht ganz überzeugt. Als Thriller würde ich es nicht bezeichnen. Aber es zeigt wieder einmal, zu was die Gesellschaft im Stande ist. Was mir gut gefallen hat, waren die Zahlen, Daten , Fakten rund um das Thema häusliche Gewalt allgemein. Es ist nach wie vor ein Tabuthema in der heutigen Zeit und wird viel zu wenig ausgesprochen. Das war eines der Beweggründe für mich, dieses Buch zu kaufen. Wir alle wissen, dass die Zahlen jährlich steigen. Nicht nur Frauen erleben Gewalt von ihren Männern, tatsächlich passiert es auch anderes herum. Die Zahlen sind allerdings nur das, was die Medien uns liefern. Die Dunkelziffer ist weit höher. Am Ende des Buches werden zudem noch Kontaktmöglichkeiten angeboten, an die die Opfer sich wenden können. ✍️Fazit: Häusliche Gewalt, Intrigen, Familiengeheimnisse und eine Ehe, die nach außen hin den Schein wahrt. Schwieriges Thema, dennoch wichtig sich damit auseinanderzusetzen und nicht wegzuschauen Ich finde das Thema wichtig, es liegt mir auch persönlich sehr am Herzen, dass diese Tabuthemen besprochen und diskutiert werden. Denn so geben wir den Betroffenen eine Möglichkeit, gehört zu werden.





