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Wirklich viel Potenzial, was am Ende leider nicht genutzt wurde. Ich bin eine sehr aufmerksame Leserin, aber meistens fallen mir Logikfehler wirklich nicht auf. Und dann bin ich immer überrascht, was andere entdecken. Aber hier habe ich es dann doch gemerkt und leider ist das etwas, was sich durch die gesamte Reihe zieht. Die Charaktere sind nicht "geradlinig" geschrieben. Sie erfüllen irgendwie alle Klischees die es geben könnte. Ein bisschen Bad Boy, ein bisschen Anti-alles, ein bisschen verletzter Typ und ein bisschen viel Unsicherheit und Ich-will-die-retten... ergibt Ben. Ein bisschen It-Girl, ein bisschen Bloggerin, ein bisschen Nerd, ein bisschen viel fehlendes Vetrauen, ein bisschen Listen schreiben... ergibt Sasha. Und es macht leider keinen Sinn. 3 Bände über dieselben Personen und gefühlt bin ich ihnen einfach nicht näher gekommen. Und ich hatte Hoffnung in den letzten Band, weil ich in Band 1 und 2 Potenzial erkannt habe. Da war etwas Berührendes zwischen den Zeilen. Vor allem Band 2 war viel, viel besser als Band 1, aber leider hat es Band 3 nicht geschafft, dieses Potenzial zu halten. Die Geschichte hat sich nicht rund angefühlt. Auf den letzten 30 Seiten wird ein Drama heraufbeschworen, was die Geschichte 0,0 gebraucht hätte. Und ich hatte mich gewundert, warum nach dem Happy End nochmal so viel kommt. Was auf all den Seiten noch passieren soll... und dann das? Es war einfach zu viel von allem und die Geschichte fühlte sich immer wieder künstlich verlängert an. Es hat die Substanz gefühlt. Sowohl Charaktere, als auch Handlung hatten keinen Teifgang. Und zum angesprochenen Logikfehler und der fehlenden Geradlinigkeit der Geschichte folgt nun ein kleiner Spoiler: Ben fängt im ersten Band bei einer Zeitschrift namens Eco-Punks an. Diese Zeitschrift setzt sich für Umweltschutz ein und deckt immer wieder Vergehen auf, die die Natur gefährden. Im Rahmen seiner Tätigkeit bei dieser Zeitschrift deckt er, mit dem Team gemeinsam, auf, dass sein Vater, wie einige andere Unternehmen, mit Chemikalien verunreinigtes Wasser illegal in einen nahegelegenen Fluss ableiten. Daraufhin folgt natürlich großes Drama, die Praxis seines Vaters (Praxis für Schönheitschirurgie) gerät in Verruf und bla. Allerdings hindert das Ben NICHT daran, in Band 3, ohne irgendeinen Kommentar, Aktien ebendieser Praxis anzunehmen, die ihm sein Vater zur Versöhnung schenkt. Und sorry, aber finde nur ich das Seltsam?
30. Dez. 2022
Wirklich viel Potenzial, was am Ende leider nicht genutzt wurde. Ich bin eine sehr aufmerksame Leserin, aber meistens fallen mir Logikfehler wirklich nicht auf. Und dann bin ich immer überrascht, was andere entdecken. Aber hier habe ich es dann doch gemerkt und leider ist das etwas, was sich durch die gesamte Reihe zieht. Die Charaktere sind nicht "geradlinig" geschrieben. Sie erfüllen irgendwie alle Klischees die es geben könnte. Ein bisschen Bad Boy, ein bisschen Anti-alles, ein bisschen verletzter Typ und ein bisschen viel Unsicherheit und Ich-will-die-retten... ergibt Ben. Ein bisschen It-Girl, ein bisschen Bloggerin, ein bisschen Nerd, ein bisschen viel fehlendes Vetrauen, ein bisschen Listen schreiben... ergibt Sasha. Und es macht leider keinen Sinn. 3 Bände über dieselben Personen und gefühlt bin ich ihnen einfach nicht näher gekommen. Und ich hatte Hoffnung in den letzten Band, weil ich in Band 1 und 2 Potenzial erkannt habe. Da war etwas Berührendes zwischen den Zeilen. Vor allem Band 2 war viel, viel besser als Band 1, aber leider hat es Band 3 nicht geschafft, dieses Potenzial zu halten. Die Geschichte hat sich nicht rund angefühlt. Auf den letzten 30 Seiten wird ein Drama heraufbeschworen, was die Geschichte 0,0 gebraucht hätte. Und ich hatte mich gewundert, warum nach dem Happy End nochmal so viel kommt. Was auf all den Seiten noch passieren soll... und dann das? Es war einfach zu viel von allem und die Geschichte fühlte sich immer wieder künstlich verlängert an. Es hat die Substanz gefühlt. Sowohl Charaktere, als auch Handlung hatten keinen Teifgang. Und zum angesprochenen Logikfehler und der fehlenden Geradlinigkeit der Geschichte folgt nun ein kleiner Spoiler: Ben fängt im ersten Band bei einer Zeitschrift namens Eco-Punks an. Diese Zeitschrift setzt sich für Umweltschutz ein und deckt immer wieder Vergehen auf, die die Natur gefährden. Im Rahmen seiner Tätigkeit bei dieser Zeitschrift deckt er, mit dem Team gemeinsam, auf, dass sein Vater, wie einige andere Unternehmen, mit Chemikalien verunreinigtes Wasser illegal in einen nahegelegenen Fluss ableiten. Daraufhin folgt natürlich großes Drama, die Praxis seines Vaters (Praxis für Schönheitschirurgie) gerät in Verruf und bla. Allerdings hindert das Ben NICHT daran, in Band 3, ohne irgendeinen Kommentar, Aktien ebendieser Praxis anzunehmen, die ihm sein Vater zur Versöhnung schenkt. Und sorry, aber finde nur ich das Seltsam?
30. Dez. 2022







