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"Alle drei Tage" beschäftigt sich mit Femiziden in Deutschland. Es wechselt zwischen Recherchen und konkreten wahren Fällen, teils über Frauen, die getötet wurden, teils von Überlebenden selbst verfasst. Auch Familienangehörige werden gehört, sowohl der Opfer, als auch der Täter. Das Buch ist sehr ehrlich und zeigt auf, wo es auch keine Daten gibt, auf welche Bereiche sie nicht eingehen und auch, warum sie Tätern keine Stimme geben, sondern den Opfern. Gut fand ich auch, dass konkrete Dinge angesprochen werden, die falsch laufen und die anders gemacht werden müssen. Die Autorinnen werfen auch einen Blick auf die globale Situation, das fand ich sehr interessant. Erschreckend war dabei, wie schlimm und gefährlich es für Frauen in manchen Ländern ist. Aber auch die Länder, die Femizide in den Fokus rücken und Aufklärung betreiben, haben keine signifikant besseren Statistiken als andere. Denn egal wie viel Prävention und Nacharbeit wir leisten, solange in den Gesellschaften patriarchale Werte weitergegeben und gelebt werden und Frauen als Besitz betrachtet werden, werden sie weiter in Gefahr vor Männern sein.
15. Jan. 2024
"Alle drei Tage" beschäftigt sich mit Femiziden in Deutschland. Es wechselt zwischen Recherchen und konkreten wahren Fällen, teils über Frauen, die getötet wurden, teils von Überlebenden selbst verfasst. Auch Familienangehörige werden gehört, sowohl der Opfer, als auch der Täter. Das Buch ist sehr ehrlich und zeigt auf, wo es auch keine Daten gibt, auf welche Bereiche sie nicht eingehen und auch, warum sie Tätern keine Stimme geben, sondern den Opfern. Gut fand ich auch, dass konkrete Dinge angesprochen werden, die falsch laufen und die anders gemacht werden müssen. Die Autorinnen werfen auch einen Blick auf die globale Situation, das fand ich sehr interessant. Erschreckend war dabei, wie schlimm und gefährlich es für Frauen in manchen Ländern ist. Aber auch die Länder, die Femizide in den Fokus rücken und Aufklärung betreiben, haben keine signifikant besseren Statistiken als andere. Denn egal wie viel Prävention und Nacharbeit wir leisten, solange in den Gesellschaften patriarchale Werte weitergegeben und gelebt werden und Frauen als Besitz betrachtet werden, werden sie weiter in Gefahr vor Männern sein.
15. Jan. 2024





