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Ain’t I a Woman

4,6(7)
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Deutsch
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Über das Buch

"Ain’t I a Woman – Bin ich etwa keine Frau?" – ist ein feministischer und antirassistischer Klassiker. Der Titel nimmt Bezug auf Sojourner Truth, die bereits 1851 die Teilhabe Schwarzer Frauen an der von Weißen initiierten und dominierten Frauenbewegung in den USA eingefordert hatte. bell hooks zeigt in diesem Buch, das sie 1981 als junge Autorin verfasste, dass auch die Neue Frauenbewegung in den USA kaum daran interessiert war, für die Belange Schwarzer Frauen zu kämpfen. Sie erinnert an die von extremem Rassismus und Sexismus geprägten, herzzerreißenden Erfahrungen Schwarzer Frauen während der Sklaverei, die einen tiefgreifenden Einfluss auf die Bilder und Stereotype über Schwarze Frauen hatten und mit einer nachhaltigen Entwertung Schwarzer Weiblichkeit einhergingen. Darüber hinaus analysiert sie den Sexismus weißer und Schwarzer Männer sowohl in den Zeiten der Bürgerrechtsbewegung als auch in der Gegenwart und wirft einen kapitalismuskritischen Blick auf die geschlechterspezifische Arbeitsteilung in der Gesellschaft, die sich insbesondere in Schwarzen Familien auswirkt. In diesem Buch zeigt sich bereits ein Anliegen, das sich durch ihr Werk und ihr Leben wie ein roter Faden zieht: aufzuzeigen und sichtbar zu machen, wie sich Schwarze Frauen aller Hürden und Widerstände zum Trotz in der feministischen Bewegung engagiert haben.

Editionen (1)

ISBN9783897713482
VerlagUnrast Verlag
Erscheinungsdatum13.04.23
Seitenzahl224

Rezensionen & Bewertungen

7 Bewertungen

3 Rezensionen

4,6

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  • metalynn
    metalynn

    103 Follower

    5,0

    Dies ist nun meine dritte Lektüre zu Schwarzem Feminismus, die ich durch gearbeitet habe. Auch diese hat mir sehr gut gefallen. Ich liebe den Titel und die Anlehnung a Sojourner Truths, da sie in jeder Lektüre, die ich über Schwarzen Feminismus gelesen habe, mehrfach erwähnt wird und aufgezeigt wird wie wichtig sie für den Schwarzen Feminismus war. Ich mochte a Bell Hooks Buch, dass sie auch sehr auf die historischen Ereignisse eingeht und das Patriarchat thematisiert, was bei anderen Lektüren vielleicht zu kurz kommt. Da ich mich für meine Hausarbeit auf “Controlling Images” konzentriere, ist mir extrem aufgefallen, dass Hooks sich sehr auf den Mythos/Stereotyp der “Matriarchin” fokussiert. Ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen, auch als Einstieg in das Thema Schwarzer Feminismus.

    10. Apr. 2025

  • sumeragi
    sumeragi

    4 Follower

    5,0

    Einfach eines der wichtigen Bücher, um die Feminismusbewegungen in den USA und die Verschlingungen von Misogynie und Rassismus zu verstehen und wie sie besonders schwarze Frauen und ihre Rollenbilder beeinflusst haben. Bell Hooks legt eindringlich dar, warum intersektionaler Feminismus nötig ist, und warum Patriarchat und der Aufstieg von Kapitalismus und Imperialismus Hand in Hand gingen. Sehr interessante Analyse und Aufruf dazu im Feminismus alle mitzudenken.

    24. Mai 2024

  • jari
    jari

    56 Follower

    4,0

    Schon lange wollte ich mal etwas von der berühmten und faszinierenden bell hooks lesen und endlich konnte ich mir diesen Wunsch erfüllen! Und wow, das ist starker Tobak! Aber wie gut und wichtig ist es, dass jemand das Thema Feminismus und Rassismus anspricht! Die Zusammenhänge aufdeckt und den Finger auf die weissen Ideen legt, die Widersprüche aufdeckt. Als weisse Person, die als cis durchgehen kann, wurde mir erneut bewusst, wie viele Privilegien ich habe. Es tut oft weh, das zu hören, aber so muss es sein! Viel mehr Menschen sollten sich bell hooks' Texte zu Gemüte führen. Die Augen öffnen für ihre Position und die Situation anderer Menschen. bell hooks ist eine Inspiration; eine laute, offene Stimme, die sich für all jene erhebt, die sich in ihr Schicksal ergeben haben und denken, es muss halt so sein. Nein! Das muss es nicht!

    21. Dez. 2024

Autorin / Autor

Über bell hooks

bell hooks, geboren 1952 und gestorben 2021 in Kentucky, war Literaturwissenschaftlerin, Autorin und Aktivistin. Schon als junge Studentin schloss sie sich der feministischen Bewegung an und machte sich 1981 gleich mit ihrem ersten Buch "Ain’t I a Woman: Black Women and Feminism" einen Namen. In den nachfolgenden Jahrzehnten hat sie unzählige Werke veröffentlicht, in denen sie sich mit Rassismus, Sexismus und Klassismus beschäftigt, und ist dafür mehrfach ausgezeichnet worden.

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