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„Hoffnung ist stärker als Angst und stärker als Hass.“
Laia von Serra hat das Unmögliche vollbracht: Sie ist in das berüchtigtste Gefängnis des Imperiums eingebrochen und damit zur Hoffnungsfigur des Widerstands geworden. Doch ihre wahre Aufgabe liegt noch vor ihr, denn mehr als nur das grausame Imperium trachtet ihrem Volk nach dem Leben, denn eben dieses steht selbst kurz vor dem Verfall und muss sich gegen die schlimmste Bedrohung behaupten, die es je erblickt hat: Einen Dschinnkönig, der auf Rache für ein uraltes Verbrechen sinnt… Auch im dritten Teil der „Ember in the Ashes“-Reihe gönnt Sabaa Tahir weder ihren Charakteren noch ihren Lesern eine Verschnaufpause. Die Protagonisten haben sich kaum von den Strapazen und Schmerzen ihrer letzten, waghalsigen Aktion erholt, da suchen die Schwierigkeiten sie schon wieder heim. Die Welt der Handlung wird wieder größer, wir lernen ein neues Königreich, neue Verbündete, aber auch neue Feinde kennen. Die drei Protagonisten stehen mehr und mehr allein in ihrem Kampf, denn jeder von ihnen kämpft an einer anderen Front, jeder mit anderen Mitteln. Dabei wird die Handlung immer komplexer, es gibt schlicht nicht den einen Bösewicht, der ausgeschaltet werden kann, es gibt ein ganzes Imperium voller machtgieriger Männer und verschlagenen Lügnern und jeder verfolgt seine ganz eigenen Pläne. Während Laia beschäftigt damit ist, ihr Volk zu beschützen (und dabei manchmal einige kurzsichtige Fehler macht) und Elias um das Gleichgewicht zwischen Leben und Tod kämpft, hat Helena in diesem Buch das härteste Los, sie steht im Zentrum all dieser Intrigen, muss Krieg nach außen, aber auch in den eigenen Reihen führen und ein ganzes Imperium vor dem Zerfall bewahren, während sie selbst Stück für Stück unter der Last zerbricht. Wie gewohnt lässt die Autorin ihre Charaktere also absolut alles, was man sich einfallen lassen kann, erleiden und erdulden und spinnt daraus eine zutiefst fesselnde, brutale, aber auch immer wieder äußerst menschliche Geschichte, die gekonnt Spannung, Politik und Magie miteinander verknüpft. Man darf immer wieder staunen, wie blutig dieses Buch ist, gerade weil es eben noch in der Jugendbuch-Sparte verordnet ist, doch die Art des Storytellings passt zur Geschichte und ein Teil des Soges und der Faszination liegt sicher auch darin, dass man mit den Charakteren, auch denen, die man eigentlich verabscheut, mitleiden kann und zu der Erkenntnis kommt, dass es nicht das eine, reine Böse gibt, sondern dass Menschen durch Taten geschaffen werden – und sich auch ändern können. Bis zur letzten Seite bleibt dieses Buch mehr oder weniger konstant spannend und lässt den Leser mit einem Ende, das irgendetwas zwischen erschlagend traurig und dennoch hoffnungsvoll ist, zurück. Einen Band hat die Reihe nun noch. Er wird viel zu erklären haben.

6. Mai 2026
„Hoffnung ist stärker als Angst und stärker als Hass.“
Laia von Serra hat das Unmögliche vollbracht: Sie ist in das berüchtigtste Gefängnis des Imperiums eingebrochen und damit zur Hoffnungsfigur des Widerstands geworden. Doch ihre wahre Aufgabe liegt noch vor ihr, denn mehr als nur das grausame Imperium trachtet ihrem Volk nach dem Leben, denn eben dieses steht selbst kurz vor dem Verfall und muss sich gegen die schlimmste Bedrohung behaupten, die es je erblickt hat: Einen Dschinnkönig, der auf Rache für ein uraltes Verbrechen sinnt… Auch im dritten Teil der „Ember in the Ashes“-Reihe gönnt Sabaa Tahir weder ihren Charakteren noch ihren Lesern eine Verschnaufpause. Die Protagonisten haben sich kaum von den Strapazen und Schmerzen ihrer letzten, waghalsigen Aktion erholt, da suchen die Schwierigkeiten sie schon wieder heim. Die Welt der Handlung wird wieder größer, wir lernen ein neues Königreich, neue Verbündete, aber auch neue Feinde kennen. Die drei Protagonisten stehen mehr und mehr allein in ihrem Kampf, denn jeder von ihnen kämpft an einer anderen Front, jeder mit anderen Mitteln. Dabei wird die Handlung immer komplexer, es gibt schlicht nicht den einen Bösewicht, der ausgeschaltet werden kann, es gibt ein ganzes Imperium voller machtgieriger Männer und verschlagenen Lügnern und jeder verfolgt seine ganz eigenen Pläne. Während Laia beschäftigt damit ist, ihr Volk zu beschützen (und dabei manchmal einige kurzsichtige Fehler macht) und Elias um das Gleichgewicht zwischen Leben und Tod kämpft, hat Helena in diesem Buch das härteste Los, sie steht im Zentrum all dieser Intrigen, muss Krieg nach außen, aber auch in den eigenen Reihen führen und ein ganzes Imperium vor dem Zerfall bewahren, während sie selbst Stück für Stück unter der Last zerbricht. Wie gewohnt lässt die Autorin ihre Charaktere also absolut alles, was man sich einfallen lassen kann, erleiden und erdulden und spinnt daraus eine zutiefst fesselnde, brutale, aber auch immer wieder äußerst menschliche Geschichte, die gekonnt Spannung, Politik und Magie miteinander verknüpft. Man darf immer wieder staunen, wie blutig dieses Buch ist, gerade weil es eben noch in der Jugendbuch-Sparte verordnet ist, doch die Art des Storytellings passt zur Geschichte und ein Teil des Soges und der Faszination liegt sicher auch darin, dass man mit den Charakteren, auch denen, die man eigentlich verabscheut, mitleiden kann und zu der Erkenntnis kommt, dass es nicht das eine, reine Böse gibt, sondern dass Menschen durch Taten geschaffen werden – und sich auch ändern können. Bis zur letzten Seite bleibt dieses Buch mehr oder weniger konstant spannend und lässt den Leser mit einem Ende, das irgendetwas zwischen erschlagend traurig und dennoch hoffnungsvoll ist, zurück. Einen Band hat die Reihe nun noch. Er wird viel zu erklären haben.
6. Mai 2026










