Ein Meisterwerk des psychologischen Schreckens.
A Head Full of Ghosts schildert auf mehreren Zeit- und Personenebenen die Erlebnisse der 14-jährigen Marjorie. Als sie Anzeichen einer Geisteskrankheit zeigt, gipfelt die Hilflosigkeit ihrer Familie und der Ärzte in einem Exorzismus, der als Show live im TV ausgeschlachtet wird.
Jahre später gibt Merry, die jüngere Schwester von Marjorie, ein Interview und spricht über die tragischen und unheimlichen Geschehnisse, die seither zur urbanen Legende wurden.
Stephen King: 'A Head Full of Ghosts hat mir höllisch Angst gemacht, und so leicht erschreckt man mich nicht.'
Stewart O'Nan: 'Verstand verwirrend unheimlich, krank und traurig.'
Eine durchaus spannende Geschichte.
Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Idee des Buches hat mir gut gefallen.
Psychisch krank oder besessen.
Exorzismus und Religion, Glaube oder Erkrankung.
Was für eine Mischung. Der Leser ist bis zum Ende hautnah dabei, das hat mir am besten gefallen .
Eine Fernsehshow die alles dokumentiert.
Einfallsreich geschrieben, leider mit einigen Längen und Wiederholungen.
28. Nov. 2025
3,5
Eine durchaus spannende Geschichte.
Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Idee des Buches hat mir gut gefallen.
Psychisch krank oder besessen.
Exorzismus und Religion, Glaube oder Erkrankung.
Was für eine Mischung. Der Leser ist bis zum Ende hautnah dabei, das hat mir am besten gefallen .
Eine Fernsehshow die alles dokumentiert.
Einfallsreich geschrieben, leider mit einigen Längen und Wiederholungen.
Die Sprecherin war ja super dafür. Am Anfang dachte ich erst ob ein Mann dafür nicht besser gewesen wäre, da sie ja oft mit ihrer dunklen Stimme ein anderes Gefühl vermitteln, aber sie hat wirklich sehr gut gepasst und es auch echt gut rüber gebracht. Die Story war super. Das mit der Bloggerin und ihe Analysen fand ich manchmal störend, aber das kam ja nicht so oft. Und das Ende war ja schon recht überraschend. Und ein schön offenes Ende, wo man sich fragt - Ist der Dämon doch noch da...Ich glaube das ist ein Buch, das muss man irgendwann noch mal hören oder mal lesen um es genau zu erfahren - so bisschen wie Six Sense, wo man erst beim 2. gucken die Dinge erkennt.
Richtig gruselig wurde es nicht - bisschen Gänsehautfeeling kam auf, aber die Psyche, was es mit der Familie macht und auch dieser Druck der durch die Medien verstärkt wird, das wird gut vermittelt.
Es ist also nicht so ein klassisches Bessesenheitsroman. Da steckt mehr dahinter
22. Jan. 2026
4,5
Anders als erwartet, aber gut
Die Sprecherin war ja super dafür. Am Anfang dachte ich erst ob ein Mann dafür nicht besser gewesen wäre, da sie ja oft mit ihrer dunklen Stimme ein anderes Gefühl vermitteln, aber sie hat wirklich sehr gut gepasst und es auch echt gut rüber gebracht. Die Story war super. Das mit der Bloggerin und ihe Analysen fand ich manchmal störend, aber das kam ja nicht so oft. Und das Ende war ja schon recht überraschend. Und ein schön offenes Ende, wo man sich fragt - Ist der Dämon doch noch da...Ich glaube das ist ein Buch, das muss man irgendwann noch mal hören oder mal lesen um es genau zu erfahren - so bisschen wie Six Sense, wo man erst beim 2. gucken die Dinge erkennt.
Richtig gruselig wurde es nicht - bisschen Gänsehautfeeling kam auf, aber die Psyche, was es mit der Familie macht und auch dieser Druck der durch die Medien verstärkt wird, das wird gut vermittelt.
Es ist also nicht so ein klassisches Bessesenheitsroman. Da steckt mehr dahinter
✧ 𝐓𝐞𝐱𝐭𝐚𝐮𝐬𝐬𝐜𝐡𝐧𝐢𝐭𝐭:
„Ich setzte mich kerzengerade im Bett auf. Ich wusste nur, dass ich in unserem Haus war, an diesem dunklen, weitläufigen Ort, und dass Marjorie sich irgendwo im selben Haus befand - vielleicht verirrt, vielleicht versteckt - und schrie.“
✧ 𝐌𝐞𝐢𝐧 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐞𝐢𝐧𝐝𝐫𝐮𝐜𝐤:
Ich habe endlich dieses Schätzchen von meinem SuB befreit, und es ist eins der Bücher geworden, bei denen ich mich im Nachhinein frage, warum ich so lange damit gewartet habe…
Ohne viel verraten zu wollen, hatte ich die ganze Zeit „Wir haben schon immer im Schloss gelebt“-Vibes. Das Buch von Shirley Jackson liebe ich ja total. Diese Geschichte hat mich total daran erinnert, aber gleichzeitig war sie komplett anders!
Was jedoch bis zum Schluss bleibt (nein, wir haben kein eindeutiges Ende und ganz viel Interpretationsspielraum), ist die Frage ob es tatsächlich eine Besessenheit oder eine Heimsuchung gab, oder ob es hier der ganz normale Wahnsinn ist, der Menschen manchmal befällt, und das ist doch eigentlich das größte Grauen, oder?
Merry ist eine unzuverlässige Erzählerin, sie berichtet als Erwachsene, wie sie die Zeit der Besessenheit ihrer Schwester und den anschließenden Exorzismus als 8-jähriges Mädchen erlebt hat. Diese Perspektive fand ich wahnsinnig spannend und irgendwie sind Schilderungen aus der Sicht eines Kindes immer viel gruseliger. Ihre Erinnerungen sind klar, zumindest glaubt sie das, aber doch nicht ganz greifbar für sie selbst.
Eingeteilt ist das Buch in drei Abschnitte, die jeweils mit einem Blog eingeleitet werden, der 15 Jahre später die Ereignisse schildert. Das fand ich total gelungen!
Insgesamt eine richtig tolle Story, die mich komplett gefesselt hat und zwischendurch eine kleine Gänsehaut bereitet hat. Absolut düster und einfach großartig erzählt!
9. Mai 2026
4,0
✧ 𝐓𝐞𝐱𝐭𝐚𝐮𝐬𝐬𝐜𝐡𝐧𝐢𝐭𝐭:
„Ich setzte mich kerzengerade im Bett auf. Ich wusste nur, dass ich in unserem Haus war, an diesem dunklen, weitläufigen Ort, und dass Marjorie sich irgendwo im selben Haus befand - vielleicht verirrt, vielleicht versteckt - und schrie.“
✧ 𝐌𝐞𝐢𝐧 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐞𝐢𝐧𝐝𝐫𝐮𝐜𝐤:
Ich habe endlich dieses Schätzchen von meinem SuB befreit, und es ist eins der Bücher geworden, bei denen ich mich im Nachhinein frage, warum ich so lange damit gewartet habe…
Ohne viel verraten zu wollen, hatte ich die ganze Zeit „Wir haben schon immer im Schloss gelebt“-Vibes. Das Buch von Shirley Jackson liebe ich ja total. Diese Geschichte hat mich total daran erinnert, aber gleichzeitig war sie komplett anders!
Was jedoch bis zum Schluss bleibt (nein, wir haben kein eindeutiges Ende und ganz viel Interpretationsspielraum), ist die Frage ob es tatsächlich eine Besessenheit oder eine Heimsuchung gab, oder ob es hier der ganz normale Wahnsinn ist, der Menschen manchmal befällt, und das ist doch eigentlich das größte Grauen, oder?
Merry ist eine unzuverlässige Erzählerin, sie berichtet als Erwachsene, wie sie die Zeit der Besessenheit ihrer Schwester und den anschließenden Exorzismus als 8-jähriges Mädchen erlebt hat. Diese Perspektive fand ich wahnsinnig spannend und irgendwie sind Schilderungen aus der Sicht eines Kindes immer viel gruseliger. Ihre Erinnerungen sind klar, zumindest glaubt sie das, aber doch nicht ganz greifbar für sie selbst.
Eingeteilt ist das Buch in drei Abschnitte, die jeweils mit einem Blog eingeleitet werden, der 15 Jahre später die Ereignisse schildert. Das fand ich total gelungen!
Insgesamt eine richtig tolle Story, die mich komplett gefesselt hat und zwischendurch eine kleine Gänsehaut bereitet hat. Absolut düster und einfach großartig erzählt!