Ein wenig Leben: Roman

Ein wenig Leben: Roman

E-Book
4.35280

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Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
E-Book
Seitenzahl
961
Preis
17.99 €

Merkmale

5 Bewertungen

Stimmung

Traurig
Witzig
Gruselig
Erotisch
Spannend
Romantisch
Verstörend
Nachdenklich
Informativ
Herzerwärmend
100%
13%
5%
0%
54%
27%
96%
87%
43%
61%

Hauptfigur(en)

Sympathisch
Glaubwürdig
Entwickelnd
Vielschichtig
87%
93%
56%
75%

Handlungsgeschwindigkeit

Schnell0%
Langsam60%
Mittel20%
Variabel20%

Schreibstil

Einfach0%
Komplex0%
Mittel100%
Bildhaft (100%)Poetisch (20%)Außergewöhnlich (20%)

Beiträge

1050
Alle
5

Unglaublich gut geschrieben, aber es zerstört einen.

Ich habe Ein wenig Leben gelesen und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich darüber sprechen soll. Mir wurde es empfohlen. Und ich weiß bis jetzt nicht, ob man das überhaupt darf. 😅 Dieses Buch ist so gut geschrieben. Und gleichzeitig so schlimm 🥺🫣 Es gibt einem so viel. Und nimmt einem mindestens genauso viel wieder. Es lässt einen fühlen. Es lässt einen lieben. Es lässt einen an ganz vielen Stellen komplett zerbrechen. Und dann gibt es diese kleinen Momente, in denen man kurz aufatmet oder sogar schmunzeln muss. Und genau das macht es so besonders. 😊 Im Mittelpunkt stehen vier Freunde, aber eigentlich geht es um Jude. Und Jude… tut einfach nur weh. Schon früh merkt man, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Und trotzdem wächst er einem sofort ans Herz. Der Schreibstil ist unglaublich nah. Teilweise so nah, dass man es kaum aushält weiterzulesen. Man fühlt jeden Gedanken, jede Angst, jeden Schmerz. Es gibt so viele Szenen, die einfach nur grausam sind. Gewalt, Missbrauch, Selbsthass. Ich würde empfehlen, die Triggerwarnungen zu lesen. Das sind Dinge, die man eigentlich nicht lesen will. Und trotzdem liest man weiter. Weil da immer wieder diese kleinen Momente sind 🥰 Mit Willem. Mit Harold. Mit Andy. Momente, die zeigen, dass da noch Leben ist. Ein wenig Leben! Aber dieses Buch ist hart. Es ist gewaltsam. Es ist an vielen Stellen kaum auszuhalten. Es triggert. Es geht unter die Haut. Und es bleibt da! Ich habe oft geweint 🥺Ich wusste eigentlich, wie es enden wird und wollte es nicht wahrhaben. Und trotzdem fühlt sich das Ende richtig an. Dieses Buch ist kein „schönes“ Buch. Aber es ist ein unglaublich starkes. Für mich war das kein Lesen. Es war ein Durchleben!

Unglaublich gut geschrieben, aber es zerstört einen.
5

x = x

Oh Jude...💔 Ich habe 5 Wochen!!! gebraucht, um das Buch zu lesen - ich bin ganz ehrlich: aus Selbstschutz. Das Buch hat mich emotional genauso mitgenommen wie erwartet. Hätte die liebe Rieke mich nicht parallel mental betreut, hätte ich es glaub ich nie zuende gelesen. Das Buch hat mein Herz in tausend Teile zerrissen, gleichzeitig gibt es aber auch so schöne Momente & ich liebe Willem, Harold & Andy 🥰. Was ich sagen möchte, ist, dass das Buch eben nicht nur die Freundschaft vierer Freunde beinhaltet. Es erzählt die Lebensgeschichte eines schwerst traumatisierten Menschen und wie man sich unter solchen Umständen entwickeln kann. Und wer mir sagen möchte, dass Judes Verhalten "seltsam" ist: Nein! So benehmen sich Personen mit diffusen Traumata. Deswegen mag ich das Buch auch so. Es ist realistisch und auch wenn es unglaublich traurig ist & ich viele Tränen vergossen habe, muss ich sagen, die Autorin scheint sich in dem Bereich auszukennen oder sehr viel Recherche reingesteckt zu haben. Ich bin erstaunt, dass sie fiktive Persönlichkeiten gestaltet hat, mit denen man so mitleiden kann. Der Schreibstil ist sehr angenehm und poetisch, aber das Buch ist definitiv nur etwas für Personen, die sich psychisch in der Lage befinden von diversen Triggern und Traumata zu lesen. Es ist hart, aber das war es wert. 😭

x = x
4

Schwierig

Dieses Buch hat mich wirklich fertig gemacht, es hat mich durchgehend traurig gemacht. Ich bin entsetzt davon , wie viel Leid dieser Mensch ertragen musste.

5

Nach diesem Buch fällt es schwer, eine neue Lektüre zu finden. Ich habe es in wenigen Tagen verschlungen.

5

Einfach nur wow, wie man auf dem Bild sehen kann „Taschentücher, Wasser gegen Dehydration vom zu vielen heulen und natürlich Nasenspray. Ich habe so viel geheult bei dem Buch, dass meine Nase ständig verstopft war. 🫠😅

Das Buch ist einfach nur ein MASTERPIECE. Nicht für jeden, aber die die richtig Bock drauf haben werden nicht enttäuscht. Am Anfang dachte ich jaaa cool geht um Freundschaft etc. Aber NEIN Leute es geht um so viel mehr… ‼️ Warnung ‼️ wenn ihr aktuell traurig oder Emotional belastet seid, dann lasst es lieber. Es ist nichts für schwache Nerven. Ich bin ein relativ emotionaler Mensch und ich muss sagen, es hat mich soo mitgenommen. Selbst nach Tagen war ich einfach traurig. Klar man kann sagen ist nur Fiktion ABER ich kann mir gut vorstellen, dass die Dinge die in dem Buch passieren auch im realen Leben vorkommen. Sogar noch viel schlimmere Dinge 🥲 Es geht um vier Freunde: Jude, JB, William, Malcolm. Jude ist immer derjenige der allen zuhört und immer für die anderen da ist. Alle vertrauen ihm erzählen ihm Dinge etc. Nur Jude erzählt nie etwas über sich selbst. Die Freunde akzeptieren Jude und denken sich dabei nicht viel. Aber Jude kann über die Dinge nicht sprechen, auch wenn er es gerne täte… 🥲🫠 100000000000/10

Einfach nur wow, wie man auf dem Bild sehen kann „Taschentücher, Wasser gegen Dehydration vom zu vielen heulen und natürlich Nasenspray. Ich habe so viel geheult bei dem Buch, dass meine Nase ständig verstopft war. 🫠😅
5

“And so I try to be kind to everything I see, and in everything I see, I see him.”

Ich weiß warum ich es immer und immer wieder aufgeschoben haben dieses Buch zu lesen. Selten wurde mein Herz so gebrochen. Es war eines der besten Bücher die ich je gelesen habe, aber auch eines der furchtbarsten. Ich bereue es kein bisschen, aber weiß nicht, ob ich es jemandem empfehlen würde.

5

Ich bin Sprachlos.

5 Jahre lang habe ich mich vor diesem Buch gedrückt, weil ich zu viel Angst hatte es zu lesen. 5 Jahre lang habe ich es jeden Tag in meinem Regal stehen sehen und wusste, wie unbedingt ich es trotz meiner Angst lesen möchte. Jetzt habe ich es getan - zum absolut besten Zeitpunkt - und ich könnte nicht glücklicher und gleichzeitig trauriger drüber sein. Ich weiß, dass viele Leute dieses Buch als sehr kritisch betrachten und ich verstehe auch wieso, doch ich konnte mich aufgrund mehrerer Ähnlichkeiten sehr mit Jude vergleichen und hab mich deswegen auch sehr in das Buch hineinversetzen können. Für mich war es genau richtig, dieses Buch zu lesen. Ich liebe den Schreibstil, die Erzählperspektive und vor allem natürlich die Charaktere. Ich fühle so viel Liebe für dieses Buch. Für mich eine ganz klare (aber mit Vorsicht zu genießen) Leseempfehlung. Schaut euch vorher aber bitte trotzdem die Triggerwarnungen an, da dieses Buch wirklich nicht zu unterschätzen ist. 🫶🏻

Ein Roman, der seinen Figuren keine Entwicklungsmöglichkeiten, jedoch viel Anlass für Leid und Trauer bietet.

Es gibt vieles, was ich über dieses Buch in anderen Rezensionen gelesen habe, daher möchte ich vor allen berichten, was mich am Roman am meisten beschäftigt hat. Zunächst, was mir gefallen hat: Der Autorin gelingt es in sehr lebendiger und mitreißender Sprache, uns in das Innenleben ihrer Hauptfigur mitzunehmen und mit etwas Geduld wird man irgendwann in die Geschichte hineingezogen. Man wird mitgenommen in eine Welt, in der einige Menschen einander bedingungslos lieben und radikal akzeptieren, einander das Beste wollen, loyal zueinander sind, inneren und äußeren Widerständen zum Trotz. Das zu lesen tut gut und gibt eigentlich Mut für die eigenen Beziehungen. Andererseits werden wir bis ins kleinste Detail mitgenommen in unverrückbare Selbstentwertung und hochaggressive Selbstverletzung. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich das Buch vielleicht nicht oder unter anderem Bedingungen gelesen, z.B. nicht allein. In diesem Roman werden Beziehungen in komplett gut oder böse aufgespalten, damit wird es unplausibel: in den „guten“ Beziehungen verschlägt es allen die Sprache, wenn es um schwierige Themen geht. Aber wieso bleiben sie dennoch stabil, obwohl sie von den Selbstentwertungen und -verletzungen so massiv berührt werden und dies nicht besprechbar ist? (Die positiven Gefühle füreinander sind es übrigens auch nicht). Das gilt selbst für die therapeutische Beziehung: Therapeut*innen sind in der Realität durchaus in der Lage, traumatische Geschehnisse zu versprachlichen und zu bearbeiten. Im Buch komischerweise nicht. Dort ist Therapie nur lästige Zeitverschwendung. Dann die Unglaubwürdigkeit in Bezug auf die Ressourcen: die sehr beschädigte Hauptfigur kann und weiß einfach unglaublich viel, wird dafür anerkannt und geschätzt, vermag aber trotzdem nicht, daraus Stabilität oder Selbstwert zu entwickeln, probiert es nicht mal. Dazu kommt, dass ihre Leistungsfähigkeit in Ausbildung oder Beruf null unter den Schmerzen und Traumata leidet. Dann das Netzwerk: keiner dieser hochgebildeten, sorgenden Personen sorgt dafür, dass professionelle Hilfen angegangen und Netzwerke aufgebaut werden, obwohl sie teils dazu verpflichtet wären. Doch sie schweigen, wurschteln herum, lassen sich als Geheimnisträger instrumentalisieren und tragen so die Destruktivität mit. Ein weiterer Aspekt ist die fehlende Figurenentwicklung. Sie fällt zunächst nicht so stark auf, weil man durch die verschiedenen Zeitebenen permanent den nächsten Schicksalsschlag, den nächsten zu detaillierte Rückblick verdaut und so übersieht, dass die Figuren sich nicht verändern. Über Jahrzehnte nicht. Zuerst dachte ich, dass die Freunde ebenbürtig ausgeleuchtet werden, aber angesichts der düsteren und brutalen Vergangenheit des Hauptcharakters, die zunehmend offenbar wird, rücken sie in den Hintergrund, einige bleiben flach und eindimensional. Ich hätte gern mehr über sie erfahren. Die Art des Erzählens, diese Mischung aus dem Eröffnen der Verletzlichkeit und Verwundbarkeit der Hauptfigur, den Rückblenden in ihre schockierende Vergangenheit, dem Beschreiben von aktuell niederschmetternden oder berührend schönen Erlebnissen und der anfangs fehlenden Erklärung für den Grund der körperlichen Behinderung, dieser Mix erzeugt Mitgefühl und eine Sogwirkung. Er wird von der Autorin jedoch ausgereizt und überspannt, in der zweiten Hälfte des Buchs war schließlich meine Empathie aufgebraucht und ich fühlte mich von der Art des Geschichtenerzählens vor allem manipuliert. Ich wusste, wenn es an einer Stelle der Geschichte einen guten Verlauf für die Figur nimmt, dann nur, um sie danach umso tiefer fallen zu lassen. Das wiederholte sich und wurde vorhersehbar. Spoiler: Am schwierigsten fand ich, dass wir überwiegend aus der Perspektive des suizidgefährdeten Hauptprotagonisten blicken und so seine Rechtfertigungen, Relativierungen und verzerrte Selbstwahrnehmung ungebrochen, kaum widersprochen stehen gelassen wurden. Nicht mal am Ende wird die Brutalität und Aggression des Selbstmordes dargestellt, der Schmerz, den er bei Verbliebenen verursacht, sondern er wird als tröstlich eingeordnet. Was für ein fatales und falsches Signal!

Ein Roman, der seinen Figuren keine Entwicklungsmöglichkeiten, jedoch viel Anlass für Leid und Trauer bietet.
4.5

Sehr besonderes Buch

Extreme Tiefe bei den Charakteren und besondere Art zu Schreiben die ich noch nie gesehen habe. Hätte mir nur bei den extremen Themen eine Triggerwarnung gewünscht.

Wie? 💔

Wie soll ich weitere Vorfälle überleben? 💔 Wie? 💔 Dieses Buch zerreißt mich. In Stücke. Klitzekleine Stücke. 😩😭

Wie? 💔
5

Vor neun Jahren habe ich diesen Text über „Ein wenig Leben“ geschrieben. Gestern hat mich tatsächlich jemand gefragt, ob ich dieses Buch gelesen habe – und plötzlich war alles wieder da. Dieses Gefühl nach der letzten Seite, diese Schwere, die dieses Buch hinterlassen hat, und der Drang, die eigenen Gedanken irgendwie in Worte zu fassen. Ich lasse den Text heute ganz bewusst genauso stehen, wie ich ihn damals geschrieben habe. Ungefiltert, emotional und mitten aus diesem Moment heraus. Denn genau so hat sich dieses Buch angefühlt. Ich glaube nicht, dass ich „Ein wenig Leben“ jemals ein zweites Mal lesen werde. Dafür ist diese Geschichte zu grausam, zu intensiv, zu schmerzhaft. Aber aus meinem Regal würde ich es trotzdem niemals geben. Manche Bücher liest man nur einmal – und trotzdem begleiten sie einen ein Leben lang. Wie kann ein Buch gleichzeitig die schönste, schlimmste, grausamste, am besten geschriebene, beeindruckendste, qualvollste, großartigste Geschichte beinhalten, die man je gelesen hat? Wie kann man versuchen, ein Buch zu beschreiben, das sich mit Worten nicht beschreiben lässt? So ein lächerliches Alphabet mit nur 26 Buchstaben? Wie sollen diese jemals auch nur ansatzweise das heraufbeschwören können, was „Ein wenig Leben“ mit mir gemacht hat? Und doch hat „Ein wenig Leben“ ironischerweise genau diese absurde kleine Anzahl an Buchstaben gebraucht, um zu einem Buch zu werden, das ich nie wieder vergessen werde. Weil man es nicht vergessen kann. Weil es dich mit jeder Seite ein kleines bisschen mehr zerstört. Weil du bitterliche Tränen weinst, weil Sätze und Wörter, so intensiv und berauschend erzählt, dir um die Ohren fliegen, dass du glaubst, dass du es nicht schaffen kannst. Dass du diese Geschichte nicht schaffen kannst. „Ein wenig Leben“ hat mir leserisch alles abverlangt. ALLES! Und dann hat es dieses ALLES genommen und noch einmal verstärkt, es noch einmal ein bisschen unerträglicher gemacht. „Ein wenig Leben“ hat mich an eine Klippe gebracht, um mich dort stehen zu lassen und zu sagen: „Was ist los? Heulst du, weil du nicht fassen kannst, dass Bücher auch solche Geschichten erzählen können? Heulst du, weil es keine Gute-Laune-Welt ist, die du hier betrittst? Willst du aufgeben? Jetzt? Einfach so? Oder springen und es zu Ende bringen?“ Mehr als einmal war ich an diesem Punkt, an dem ich geglaubt habe, dass es nicht weitergeht. An dem ich im Kampf erschöpft zu Boden gesunken bin und gedacht habe: „Ich kann nicht mehr. Hier ist meine weiße Fahne! Ich gebe auf!“ An dem ich so viel Abstand wie möglich zwischen mich und diese Geschichte bringen wollte. Aber irgendetwas hat mich immer wieder zurückgezogen – so sehr, dass ich die zweite Hälfte des Buches, obwohl ich für die erste Hälfte über zwei Wochen gebraucht habe, in drei Tagen zu Ende gelesen habe. Und nun sitze ich hier. Voller blauer Flecken, die nicht eingebildet sind. Diese Geschichte hinterlässt Spuren in der Seele, die niemals verblassen werden, obwohl „Ein wenig Leben“ ein Buch ist, das ich nicht explizit weiterempfehlen würde. Es ist noch nicht einmal eine Geschichte, die man gelesen haben muss. Aber wenn man sich darauf einlässt, dann mit ALLEM. Mit dem Schmerz, mit den blauen Flecken, mit den Tränen, mit der Klippe, mit der Angst, die nächste Seite umzublättern. Mit einer Angst, die sich nicht erklären lässt, weil es nicht real ist. Und doch ist es so real, dass es weh tut. Und dass es eine Wunde ist, die lange braucht, bis sie wieder heilen kann. Wenn sie es überhaupt tut. „Wir brauchten mehrere Tage, um ihn zu lesen, denn obwohl er nicht lang war, war er zugleich endlos, und wir mussten immer wieder die Seiten niederlegen und uns von ihnen entfernen, um uns dann gegenseitig zu wappnen – Bist du bereit? –, uns hinzusetzen und ein weiteres Stück zu lesen.“ (S. 956)

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5

Es hat mich zerstört! Jude 😪😪😪

Diese Geschichte ist so unglaublich herzzerreißend. Auf eine grausame Art und Weise. Es passiert nahezu nichts schönes. Nur Leid, Kummer und Schmerz. Man fragt sich: wie viel kann ein Mensch ertragen??? Durch den langen Einstieg ist man tatsächlich mittendrin, sobald die geschehen beginnen und nimmt es nochmal krasser auf. Ich hab mehrfach überlegt ob ich abbreche, weil es mich nicht los lässt. Alleine darüber zu lesen ist wirklich heftig. Mit mehreren Pausen und vielen Tränen habe ich es dann geschafft. Ließ es bitte nur, wenn du dir die triggerwarnung angesehen hast. Und selbst dann wirst du noch nicht bereit sein..

5

Hohe Erwartungen, die tatsächlich erfüllt wurden

Ein wirklich mitreißender Roman, der so viel Leid, Liebe, Freud, Hoffnung und gleichzeitig auch Hoffnungslosigkeit vermittelt. So viele Gefühle, die die Protagonisten total real wirken lassen. Ich habe über die 960 Seiten so viel mitgelitten, mitgehofft und mich mitgefreut. Ich mochte die Schreibweise sehr und auch die unterschiedlichen Perspektiven, fand ich toll. Ich hätte mir sogar gewünscht, dass beispielsweise die Sicht von Malcolm und JB häufiger betrachtet wird. Auch die Zeitsprünge mit Zusammenfassungen und Rückblicken haben total gut gepasst. Ich hab eigentlich nur eine Kritik: Es sollte unbedingt Triggerwarnungen (Suizid, sexualisierte Gewalt, extreme Form von körperlicher Gewalt, …) am Anfang des Buches stehen. Auch wenn diese dann kleine Spoiler wären, ist es absolut notwendig.

5

Fesselnd, aufwühlend, tragisch.

Mein Lesehighlight in 2024.

Fesselnd, aufwühlend, tragisch.
4

Ein Buch, dass einem alles abfordert!

Man kann für dieses Buch keine Leseempfehlung aussprechen. Es ist einfach zu grausam. Wir begleiten Jude viele Jahre seines Lebens. In Rückblenden erfahren wir Schritt für Schritt Dinge aus seiner Kindheit und Jugend, die so furchtbar sind, dass sie bis in sein Erwachsenenleben Auswirkungen haben und ihn daran hindern sich selbst als wunderbaren Menschen wahrzunehmen und Liebe von anderen anzunehmen. Jude lernt während seines Lebens Menschen kennen, die ihn lieben und es sehr gut mit ihm meinen, ihn lieben und ihm Halt geben. Das macht einem beim Lesen Hoffnung und doch kommt von Kapitel zu Kapitel eine neue Tragödie hinzu. Abzug gibt es, weil ich am Anfang etwas brauchte, um rein zu kommen, aber das dran bleiben hat sich gelohnt. Auch zwischendrin gab es die ein oder andere Länge, evtl. wäre das Buch auch mit 150 Seiten weniger ausgekommen. Die Sprache hat mir sehr gut gefallen. ACHTUNG: Es geht um sexuellen Missbauch, Selbstverletzung, Gewalt, Esstörungen und suizidale Gedanken.

4

Vorab: Ich verstehe jeden, der dieses Buch nicht mag oder es auch abgebrochen hat, und das ist auch ok ❤️‍🩹 Die Geschichte kann sich für den einen oder anderen ziehen, es geht über 950 Seiten. Wir lernen die einzelnen Figuren und deren Freundschaft bis zum kleinsten Detail kennen. Ich habe das Buch zum Teil auch gehört, dadurch konnte ich die einzelnen Charaktere mehr fühlen - die Stimme von Torben Kessler ist eine 10/10. Die Autorin springt oft von einer Handlung die im Jetzt stattfindet, zu einer Situation in der Vergangenheit, also muss man konzentrierter beim lesen sein. Ich finde, dass der Schreibstil trotzdem besonders ist. Wie im Klappentext angeteasert, handelt die Geschichte großenteils über Jude und sein Leben. Beim lesen hat man es nicht einfach, da die gewaltvollen und schlimmen Szenen detailreich beschrieben werden. Wir erleben aber nicht nur schlimmes. In dieser Geschichte liegen Licht und Schatten so nah beieinander. Allein die Freundschaft zwischen Jude und Wilhelm oder Harold hat mich oft zu Tränen gerührt. Ich finde, dass nicht jeder dieses Buch lesen sollte, eher Personen mit einer guten Psyche. Die TW sollte man ernst nehmen, auch wenn man davon gespoilert wird. An das Leben von Jude denke ich bis heute immer noch nach - ich hatte es letztes Jahr im März gelesen. Man fragt sich beim Lesen, wie viel Leid ein Mensch ertragen kann, oder dass es nicht sein kann, dass einem Menschen so viel Schlimmes widerfährt. Ich denke, dass es die Realität einiger Menschen gut abbildet und es leider viele Personen wie Jude gibt (und damit meine ich seine Kindheit) 😭💔

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5

Meisterwerk 🎧📚

Hätte ich gewusst worum es sich hauptsächlich handelt hätte ich es niemals gelesen aber das wusste ich nicht und deshalb bin ich sehr dankbar es gelesen/gehört zu haben. Ein Meisterwerk das berührt und die Sicht auf die Welt ändern kann. Wahnsinn Es lässt einen nachdenklich zurück.

Meisterwerk 🎧📚
5

So tragisch und tief verbindend

Dieses Buch erzählt so viel über Freundschaft, Liebe und Leid. Wie viel Leid kann ein einziger Mensch ertragen? Diese Frage habe ich mir während des Lesens so oft gestellt und doch bleibt sie mir nahezu unbeantwortet. Die Geschichte um Jude St. Francis ist so tragisch und doch lernt man viel über Freundschaft und ihre verschiedenen Facetten.

So tragisch und tief verbindend
4

Trauer pur

Es ist schon unglaublich wie schlecht es das Leben mit einer einzelnen Person meinen kann. Es war aber auch schön zu sehen, wie wichtig Freundschaften im Leben sein können. So gebrochen wie ich es wegen TikTok erwartet hatte, hat das Buch mich aber dennoch nicht, da es einige Längen hatte. Ich habe somit einen Monat gebraucht um das Buch zu lesen und konnte daher immer wieder aufatmen. Ich gebe ⭐️⭐️⭐️⭐️

Trauer pur
5

Ein Tiktok Buch, das den Hype auf jeden Fall wert ist

Wow. Dieses Buch hat mir das Herz gebrochen. Die Geschichte von Jude, dem Protagonisten, brachte mich an die Grenzen, sodass ich manchmal gern pausiert hätte. Das Buch ist kein Page Turner, es baut sich langsam auf. Über mehrere Jahrzehnte begleiten wir die 4er Freundesgruppe. Dennoch ist der Schreibstil fesselnd und manchmal geradezu poetisch. Manche empfehlen das Buch nicht weiter, weil die Story zu negativ ist. Ich glaube aber, dass wir uns als Leserschaft das Leben nicht zu einfach machen dürfen, indem wir kategorisch die Augen vor harten Schicksalen verschließen. Ich möchte das Buch jeder*m erwachsenen Leser*in empfehlen, der*die von einem Buch mehr als seichte Unterhaltung erwartet. Ich möchte unbedingt weitere Bücher der Autorin lesen!

Ein Tiktok Buch, das den Hype auf jeden Fall wert ist
5

Dieses Buch bringt einen an seine Grenzen... und darüber hinaus!

Dieses Buch hat mich wirklich zutiefst erschüttert. Wir begleiten eine Freundesgruppe vom Anfang bis zum Ende ihres Lebens. 4 Freunde, die jeder für sich seine eigenen Probleme und Herausforderungen haben, welche sehr anschaulich und nachvollziehbar beschrieben werden. Trotz seiner beachtlichen Länge hat man nicht das Gefühl dass es langatmig ist, eher im Gegenteil. Es wurden alle relevanten Handlungen in dem Leben der 4 thematisiert. Die Handlung ist allerdings nichts für Jedermann. Man sollte sich darüber im Klaren sein, welche Themen hier behandelt werden, bevor man es liest. Dieses Buch ist wirklich harte Kost. Die hier behandelten Themen regen wirklich zum Nachdenken an und machen einem erstmal so richtig bewusst, wie anders das Leben eigentlich verlaufen kann. Die Leben der im Buch dargestellten Personen unterscheiden sich komplett voneinander und verlaufen sehr unterschiedlich in ihren Höhen und Tiefen. Es wird einem überdeutlich vor Augen geführt, zu welchen Gräueltaten Menschen eigentlich imstande sind. Besonders schockiert und zugleich fasziniert hat mich das Leben von Jude. Jude ist ein wahnsinnig starker Charakter, der aufgrund seiner Vielschichtigkeit und seiner enormen Entwicklung, in "Ein wenig Leben" den stärksten Anteil erhalten hat. Durch die enorme Abnormalität und Absurdität vergisst man schnell, dass diese Taten nicht nur in Büchern vorkommen, sondern für manche Menschen groteskerweise Alltag sind.

5

„Ich weiß, dass mein Leben einen Sinn hat, weil […] ich ein guter Freund bin. Ich liebe meine Freunde, und sie sind mir wichtig, und ich glaube, ich mache sie glücklich.“

Ich kann nicht wirklich viel zu diesem Buch sagen, außer, dass es sich nicht richtig anfühlt, dem Buch weniger als 5 Sterne zu geben. Es handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen Jude, Willem, JB und Malcolm. Ich habe mich die ganze Zeit so gefühlt, als wäre ich Teil der Geschichte, als wären die Charaktere meine eigenen Freunde. Mein Herz wurde mehrmals gebrochen, ich musste durchatmen und habe mich teilweise auch gefreut wie ein Kind, wenn den Charakteren etwas Gutes passiert ist. Das vordergründige Thema des Buches - Freundschaft- wird so wundervoll dargestellt, wie ich selten davon gelesen habe. Gerade in Judes schweren Phasen waren all seine Freunde und seine Familie so sehr für ihn da und auf eine Art und Weise, die mich unglaublich gerührt hat. Vor allem Jude, aber auch Harold und Julia, sind mir unglaublich ans Herz gewachsen, gerne würde ich sie alle auch kennen, da sie so unglaublich vielschichtig dargestellt sind. Die Teile, wie vor allem der letzte Teil, den Harold schreibt, haben mir so gut gefallen und ich finde es wunderschön zu lesen, wie Eltern über ihre Kinder denken können. Über Judes Geschichte zu lesen, war mir eine Ehre, weil es sich jederzeit so real angefühlt hat. Dieser Charakter ist so unglaublich stark, dass ich es nicht mit Worten beschreiben kann. Die Person, die mir jedoch wahrscheinlich am meisten durch den Kopf gehen wird, ist tatsächlich Willem. Ich empfinde unglaublich viel Sympathie für ihn und wünsche mir auch, meine Freundschaften so zu führen wie er. Jede seiner Handlungen haben mich so gerührt und gleichzeitig tat es auch weh zu lesen, wie sehr er sich sorgt, aber auch wie rein seine Art von Liebe gegenüber seinen Mitmenschen ist. Beim lesen wurden so viele verschiedene Emotionen hervorgerufen wie es ein Buch selten schafft - jedoch sollte man sich unbedingt die Triggerwarnungen ansehen und sich zweimal überlegen, ob man es wirklich lesen möchte.

„Ich weiß, dass mein Leben einen Sinn hat, weil […] ich ein guter Freund bin. Ich liebe meine Freunde, und sie sind mir wichtig, und ich glaube, ich mache sie glücklich.“
5

Auch beim 2. Mal so Emotional

5

Was soll ich dazu sagen? Ich hatte hohe Erwartungen - Erwartungen, die maßvoll erfüllt wurden! Wie grausam und gleichzeitig wunderschön kann ein Buch sein? - Wie verletzend und gleichzeitig berührend? Ich habe keine Worte dafür und obwohl mich dieses Buch innerlich zerstört hat, bin ich doch sehr froh, es gelesen zu haben. Irgendwie hat es mir Hoffnung gegeben, mir aber auch gezeigt, wie furchtbar ein einziges Leben sein kann - wie hoffnungslos. Es hat mich bis ins Herz berührt, mich auf eine Gefühlsachterbahn begeben und mich völlig fertig und doch zufrieden zurückgelassen. Absolute Empfehlung mit Warnung an eher empfindliche Seelen!

5

✭ 6 ✭ - ich wollte das buch eigentlich gar nicht lesen, sondern hatte vor, nach ein paar seiten aufzuhören, weil ich überzeugt war, dass es den hype auf gar keinen fall wert sein kann (little did i know back then) - echt ganz viel trauma, also verständlich, wenn einige das buch nicht mögen oder nicht vertragen - das erste mal, dass ich finde, dass psychische erkrankungen in einem buch gut dargestellt wurden - queerness wurde wirklich richtig toll eingebaut, meiner meinung nach so gut wie noch nie bis jetzt - hab die kleinen foreshadowing-sätze geliebt (das ist eh eins meiner liebsten stilmittel) - unglaublich gut geschrieben, es liest sich wirklich wahnsinnig gut & ich werde definitiv noch mehr von yanagihara lesen (wie kann man bitte so gut schreiben?)! - zerstört einen schon sehr (was ehrlicherweise ziemlich untertrieben ist; das buch reist einen in einen abgrund, aus dem man erstmal wieder rausfinden muss) - schon wieder ein richtig wow-es buch, bei dem das cover fragwürdig unästhetisch ist (aber tbf ich sah während des lesens genauso aus, wie der mann darauf ahhh) - tbh fühle ich mich ein bisschen (sehr) traumatisiert - ich will schon, dass andere leute das buch lesen, aber irgendwie auch nicht, because it will destroy you completely and i wouldn’t wish that upon my friends and family or really any innocent citizen of this earth (nein, ich bin nicht überdramatisch, leave me alone) A little life ist ein Buch über Freundschaft, romantische, platonische und familiäre Liebe, Trauer und Schmerz. Obwohl in Prosa verfasst wirkt das Buch an vielen Stellen poetisch. Hanya Yanagihara hat ein ganz besonderes Talent, Emotionen und Ereignisse zu übermitteln, sodass man gar nicht aufhören möchte zu lesen. A little life ist ein Meisterwerk und eine sehr immersive und dadurch extrem intensive Leseerfahrung.

4

Harter Inhalt.

Ich bereue es tatsächlich etwas, dieses Buch angefangen zu haben. Es ist großartig, ein absolutes Meisterwerk, aber es zieht einen auch in ungeahnte Tiefen. Was für ein schreckliches und zugleich schönes Buch.

4.5

Puhhhh.. nach diesem Buch ist erstmal alles anders. Mit anderen Worten… es zerstört dich!

-Eins vorweg. Dem Buch fehlt die Triggerwarnung! Das ist harter Tobak der hier detailliert geschildert wird- Ein wenig Leben ist eine sehr langsam erzählte Geschichte über Freundschaft, Liebe, Unglück und Missbrauch. Das Buch ist unfassbar emotional und grausam zugleich. So wird das Wohlbefinden beim Lesen auf links gedreht, man fühlt mit den Charakteren mit und durchlebt das unfassbar tragische Leben des Protagonisten Jude. Die Autorin baut eine bittere, ernste und vor allem realistische Welt auf, die sich um Missbrauch, Freundschaft, Menschlichkeit, Unvollkommenheit und Versagen dreht. Schlichtweg ums Mensch sein. Hautpsächlich geht es in erster Linie um das Leben des Protagonisten Jude und dem unvorstellbaren Missbrauch der ihm als Kind und Erwachsener mehrfach widerfährt. Aber letztendlich liegt der Fokus des Buches auf die bedingungslose Liebe seiner Mitmenschen und seinen Freunden. Auf das Verzeihen und auf das Mitgefühl untereinander. Auch wenn das Buch an einigen Stellen sich wahnsinnig zieht, man das Gefühl hat, es könnte viel kürzer sein, liegt die Genialität darin, dass die Autorin sich extrem viel Zeit nimmt, die Geschichte so unaufgeregt und langsam zu erzählen, damit die Atmosphäre in der das Buch spielt sich deutlich entwickeln kann. Und diese wirkt so eindringlich und realistisch, dass sie den Leser nahezu Platt macht. Ganz ohne billige Plots, Wendungen und Hollywood. Manche Situationen hätten durchaus kürzer ausfallen können. Aber vielleicht braucht es eben auch diese teils monotone Erzählweise von alltäglichen Dingen. Schön ist, dass die Protagonisten alle erfolgreiche und stinkreiche Menschen sind, denen es aber in ihrem Schicksal nicht hilft und auch nicht glücklich macht. Eine tolle Lehre. Zudem gibt es keinen Höhepunkt. Man weiss zu Beginn schon wo die Reise hingeht und man denkt schon früh darüber nach, ob man diese emotionale Härte durchhält oder nicht doch lieber abbrechen soll. Die Autorin erschafft zudem ein sehr gesundes Männerbild und lässt keinen Raum für patriarchale Denkweisen. Und das ohne aufdringlich und anklagend zu wirken. Hier zeigen Männer tiefste Emotionen, was ungewohnt wirkt, aber sowas von richtig ist! Ein Buch, das viel Durchhaltevermögen erfordert, sich erst im Gesamten als nahezu Meisterwerk entpuppt. Und das einem emotional komplett zerstört.

Puhhhh.. nach diesem Buch ist erstmal alles anders. Mit anderen Worten… es zerstört dich!
3

Hype mit Vorsicht

Bin ehrlich, ich hab das Buch nur wegen des Hypes gelesen. Überall Videos, in denen Mädels weinen und fix und fertig sind - Das heißt das Buch MUSS ein Hit sein! Ich hab‘s auf Englisch gelesen und muss erstmal sagen, dass unfassbar viele extravagante Wörter benutzt werden, die ich mit Vergnügen übersprungen habe. Das Leben von allen 5 Freunden wird ausführlichst beschrieben und es wird ein Spannungsbogen bezüglich Jude‘s Vergangenheit gezogen. Für meinen Geschmack eeetwas zu lange, aber da ist jeder anders. Irgendwann war ich so ungeduldig, dass ich gar nicht mal mehr wissen wollte, was damals passiert ist HAHAHAHA Anyways.. als man dann zu besagten Stellen kam, wurde es einfach nur noch grausam. Und zwar kontinuierlich, sodass meine Vorstellungskraft einfach nicht mehr mitmachen wollte. Das Ende hat mich auch leer zurückgelassen, deswegen ist meine Bewertung nicht allzu gut. Mir hat das Buch nichts gegeben.

4

Bedrückend. Verzweifelnd. Und immer wieder diese Hoffnung.

"Lass mich gesund werden oder sterben." Ich habe die READO-KI nach einer traurigen, mich brechenden Buch-Empfehlung gefragt und dieser Roman wurde dem gerecht. Der Einstieg war wie bei vielen anderen Lesenden auch für mich schwierig und es war kein Leseflow aufgekommen, aufgrund von vielen Charakter-Beschreibungen und dem ausbleibenden ersichtlichen roten Faden. Dies besserte sich jedoch im Laufe der Handlung und mit dem Fokus auf den Protagonisten. Es ist erschütternd wie viel Leid einem Menschen widerfahren kann. Sicherlich ist dies ein Roman, aber jedem ist bewusst, dass es auf der Welt etliche Menschen mit ähnlichen, wenn nicht noch schlimmeren Schicksalen gibt und das gibt einen viel zu denken. Für mich persönlich ist der Roman deutlich zu lang mit 960 Seiten und könnte zur Verbesserung und Intensivierung gekürzt werden. Er ist voller Emotionen, Verzweiflung, grausamen Misshandlungen und immer wieder Hoffnung auf Besserung. Auf Normalität und Ruhe. Auf Glück. Neben all den bedrückenden Gefühlen wird auch immer der Wert der Freundschaft, Fürsorge und des Füreinander Dasein beleuchtet. Das Ende war für mich sehr emotional und in dieser Ausprägung bisher einzigartig. Wer sich all diesen Gefühlen hingeben und in den Sog geraten möchte, kann sich auf den Roman einlassen. Es ist sicherlich eine Belastung, die aber auch durchaus lohnenswert ist. Nichts für schwache Gemüter, aufgrund der vielen Trigger-Thematiken.

3.5

Intensiv, schonungslos, langatmig! - Achtung leichte Spoiler 🚨

Meine Meinung zu Ein wenig Leben… Also, Ein wenig Leben ist echt ein Buch, das einen mitnimmt. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen – sehr intensiv, sehr bildhaft, und die Charaktere sind einem echt nahegegangen. Die Geschichte von Jude und seinen Freunden hat mich auf jeden Fall berührt, auch wenn ich nicht, wie viele andere, an einer bestimmten Stelle geweint habe. Finde das aber auch total okay, weil jeder anders emotional reagiert. Was mir aber nicht so gefallen hat: Manche Stellen waren einfach zu explizit. Ich mag es eigentlich, wenn Bücher nichts beschönigen, aber die Art, wie Selbstverletzung und Missbrauch beschrieben wurden, war manchmal echt heftig – fast schon zu viel. Dazu kommt, dass das Buch stellenweise sehr langatmig war. Ich hatte zwischendurch das Gefühl, den Faden zu verlieren, weil manche Passagen sich ziemlich gezogen haben. Was mich auch gestört hat: In meiner E-Book-Version gab’s keine Triggerwarnungen. Bei so einem Buch hätte das echt geholfen, weil es schon ziemlich harte Themen anspricht. Insgesamt würde ich 3,5 von 5 Sternen geben. Es ist gut geschrieben und emotional packend, aber an manchen Stellen einfach zu viel – inhaltlich und von der Länge her.

3

beendet am: 03.09.25 Sprache: Englisch < Jude, JB, Willem und Malcolm: Vier New Yorker, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe – ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. > Fantastischer Schreibstil, der die Welt der Charaktere und deren Gedanken und Gefühle so schön erzählt. Es ist faszinierend, wie gut die Autorin es schafft ca. 25 Jahre eines Lebens in etwas mehr als 800 Seiten unterzubringen und trotzdem das Gefühl entsteht, als wäre man jeden einzelnen Tag bei den Charakteren gewesen. Auch sind die vier Männer sehr realistisch und greifbar ausgearbeitet. Sie sind vielschichtig und interessant geschrieben und der Wechsel zwischen den Perspektiven der Protagonisten liefert extrem tiefe Einblicke in deren innere Welt. Der Aufbau in mehrere große Kapitel hat mir auch sehr gut gefallen. ABER: Ich hatte irgendwann das Gefühl die Autorin genießt es Jude leiden zu lassen. Alles Schlimme, was man sich vorstellen kann, passiert diesem Mann und es war irgendwann einfach nur noch grauenhaft noch ein tragisches Erlebnis von ihm zu entdecken. Dass Jude einfach fast nie eine Pause bekommt, hat mich so sauer auf die Autorin gemacht und mich leider auch immer wieder aus der Geschichte raus gebracht. Mir ist bewusst, dass es der Sinn der Story war, aufzuzeigen, dass manche Menschen einfach keine Pause bekommen, aber es war mir trotzdem einfach viel zu viel. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass ich die Charaktere alle so gerne mochte und sie deshalb nicht leiden sehen wollte. Was allerdings mein viel größeres Problem mit dem Buch ist, dass es meiner Meinung nach Selbstverletzung sehr verherrlicht. Es wird immer wieder gesagt, dass es nicht gut ist und auch gezeigt, wie die Menschen im Umfeld der Person, die sich verletzt, leiden. Allerdings werden die Passagen, in denen es um Selbstverletzung geht, viel zu sehr romantisiert und sind auch viel zu grafisch beschrieben. Als Leser bekommt man quasi ein „How to?“ der Selbstverletzung. Es wirkt fast so, als wollte die Autorin zeigen, dass es was schönes ist, sich selbst wehzutun und das finde ich nicht gut. Was ich auch schade finde ist, dass fast jeder in Judes Leben sein selbstzerstörerisches Verhalten ermöglicht und einfach geschehen lässt. Manchmal brauchen Menschen etwas tough love, damit es ihnen besser geht, aber das hat sich keiner von Judes Freunden getraut, ihm zu geben. Wenn man allerdings mit den genannten Kritikpunkten zurechtkommt, ist es definitiv ein lesenswertes Buch. Allgemein war das Buch eine gute Werbung für Therapie, damit die schönen Momente im Leben auch als solche erkannt und genossen werden können und nicht von den schlimmen Momenten überschattet werden. Ich werde das Buch auch sehr wahrscheinlich nochmal lesen, da es wirklich schön geschrieben ist und ich die Charaktere sehr gerne mag.

5

Für Jude 🩷

Ein Jahr später – und es lässt mich nicht los. Es ist über ein Jahr her, dass ich Ein wenig Leben gelesen habe. Und doch vergeht kaum eine Woche, in der ich nicht an Jude denke. An Willem. An diese Freundschaft, die Liebe, die Tragik. Dieses Buch hat etwas mit mir gemacht – etwas, das geblieben ist. Ich habe mir jetzt die Sonderedition gekauft, einfach weil sie so wunderschön ist und weil ich diesem Buch einen Platz in meinem Wohnzimmer geben will, als Teil meines Lebens. Erst gestern kamen mir wieder die Tränen, als ich jemandem davon erzählt habe. So tief sitzt der Schmerz, aber auch die Zärtlichkeit, die Nähe. Ein wenig Leben ist stellenweise kaum auszuhalten – und doch möchte man keine Seite missen. Mich hat noch nie ein Buch so tief bewegt, und ich glaube, keines wird es je in dieser Intensität wieder tun.

Für Jude 🩷
4

»Nicht die Verlorenen sind es, die man besucht, sondern die Menschen, die nach den Verlorenen suchen.«🥀

Ein unfassbar tragisches und wunderschön geschriebenes Buch, das jedoch gute 300 Seiten zu lang ist.😶‍🌫️ Das Schicksal von Jude ist so schrecklich, dass ich das Buch immer wieder weglegen und Pausen einlegen musste. Und jedes Mal, wenn ich dachte, es könne für ihn nicht schlimmer werden, wird immer wieder einer oben drauf gesetzt – und das wortwörtlich über 1.000 Seiten hinweg. Es ist eine hoffnungslose Abwärtsspirale voller Trauma, Schmerz und Verlust - wirklich einfach nur deprimierend.🥺

»Nicht die Verlorenen sind es, die man besucht, sondern die Menschen, die nach den Verlorenen suchen.«🥀
5

Man liest nicht - man durchlebt es

Hat mich überwältigt. Innerhalb von zwei Wochen gelesen, aber am Ende fühlte es sich an als hätte man ein ganzes Leben durchlaufen. Es ist teilweise unfassbar grausam, aber auch zärtlich & intensiv – habe mich beim Lesen immer wieder gefragt: Wie kann man so eine Geschichte schreiben? Es war mir nicht zu lang, die ganzen Details, die verschiedenen Perspektiven und Jahrzehnte, man verliert sich in dieser Konstellation aus Gewalt, wahrhafter Liebe und echter Freundschaft. Eine emotionale Achterbahnfahrt an die ich noch oft denken werde…ach Jude. Ein wenig Leben hat mir wieder gezeigt wieviele Emotionen Bücher in einem auslösen können, Danke. Als ich das Buch beendet hatte bin ich nochmal zum Anfang zurückgekehrt….hätte nie geglaubt was mich da erwartet.

Man liest nicht - man durchlebt es
5

Es hat mich zerrissen

Ich weiß nicht, ob ich jemals so eine tragische Geschichte gelesen habe, wie diese. Ich musste das Buch oft zwischendurch weglegen um „klar zu kommen“. Es werden Themen behandelt, die so wichtig sind und so oft in Schweigen untergehen. Der Schreibstil ist gewoehnungsbeduerftig, aber ich war gefesselt. Eine emotionale, eher melancholische Reise. Fuer alle, die keine Angst vor der dunklen Seite des Lebens haben.. Mit eins der besten Buecher, die ich dieses Jahr gelesen habe!

4

Emotionale Achterbahnfahrt

In 'Ein wenig Leben' von Hanya Yanagihara erlebte ich eine emotionale Achterbahnfahrt, die mich nicht nur herausforderte, sondern auch zutiefst berührte und rührte. Die Erzählung regt zum Nachdenken an über das Wesen des Lebens, die Resilienz des menschlichen Geistes und die vielschichtigen Facetten von Freundschaft und Familie. Jedoch war die Lektüre nicht frei von Schwierigkeiten. Die detaillierte und schonungslose Darstellung von Gewalt, Übergriffen und Missbrauch forderte nicht nur meine emotionale Belastbarkeit, sondern machte das Lesen auch zeitweise schwer. Zwischenzeitlich waren Beschreibungen und die Länge des Romans zäh und demotivierend. Die Authentizität, mit der die Autorin diese Themen angeht, verdient Anerkennung, jedoch sollte das Buch mit einer deutlichen Triggerwarnung für sensiblere Leser*innen versehen sein. Trotz der Herausforderungen, die das Buch mit sich bringt, kann ich 'Ein wenig Leben' empfehlen, da es einen tiefen Einblick in die menschliche Psyche bietet und wichtige Fragen über das Leben, die menschliche Natur und die Bedeutung von Beziehungen aufwirft. Es ist eine Lektüre, die nachhallt und zum Nachdenken anregt, vorausgesetzt, man ist bereit, sich auf die emotional anspruchsvolle Reise einzulassen.

4.5

Ein absolutes Meisterwerk!

„Bücher lügen, sie beschönigen die Wahrheit“ (S. 882) und genau das macht dieses Buch nicht - es ist knallhart ehrlich. Nachdem ich die ersten 400/450 Seiten „überwunden“ hatte - sie ziehen sich doch ganz schön, sind meiner Meinung nach aber auch ganz wichtig - konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Unendlich fesselnd und so so besonders, es hat mich bewegt. An einigen Stellen sicher nichts für schwache Nerven, eine Triggerwarnung wäre sicher sinnvoll für z.B. Themen wie Missbrauch und Gewalt. Ich mag das Buch so gern für seine besondere Geschichte, den für mich einzigartigen (an manchen Stellen nicht ganz einfachen) Schreibstil und den vielen bewegenden Charakteren. Unvergessenes Buch.

Ein absolutes Meisterwerk!
4

Anstrengend, aber gut, lesenswert, wenn auch gleichermaßen erdrückend und zutiefst traurig.

5

A little Life✨️

Ich hab das Buch als Hörbuch gehört, weil es ziemlich lang ist und ich es wahrscheinlich nicht hätte lesen können. Zwischendurch beim Hören kam ich auch immer wieder durcheinander, wie es jetzt zu der Stelle kam. Allerdings finde ich es ansonsten ein sehr gutes und tiefgründiges Buch von einem kleinen Leben, in dem man immer wieder fallen muss. Ich würde es definitiv weiterempfehlen 🪾❤️

Das herausforderndste Buch meines Lebens

Ich glaube, dass mich noch wirklich nie in meinem Leben ein Buch so extrem herausgefordert hat - auf so unterschiedlichen Ebenen. Ich denke, wenn ich es nicht im Buddyread mit @niciandthebooks gelesen hätte, hätte ich es mit Sicherheit abgebrochen. Es fällt mir auch wahrlich schwer, die richtigen Worte zu finden - denn es war zum einen grausam, abgefucked und verstörend in seiner Thematik, zum anderen war es unnötig und frustrierend detailreich in seinem Umfang. So viele Informationen brauchte man leider wirklich nicht und das hat es auch so extrem herausfordernd gemacht hat, bei dem Buch dran zu bleiben. Ergriffen und geschockt hat mich vieles in der Handlung, ich hatte Mitleid und war sprachlos - aber ich finde, dass das ausschweifende Erzählen und das elendige Langziehen von Szenen oft den Fokus von dem Eigentlichen weg genommen hat. Ich enthalte mich hier deswegen mal einer Bewertung.

4.5

Ohne Worte

Ich finde keine Worte für dieses Buch. Ich würde es auch nicht jemandem empfehlen. Sollte man es trotzdem lesen? Ja Noch nie habe ich so eine schmerzhafte Erfahrung beim Lesen gehabt - ich konnte an manchen Stellen nicht weiterlesen, weil meine Sicht von meinen Tränen verschwommen war. Es ist eine Art Trauer, die ich bestimmt eine lange Zeit in meinem Leben mitnehmen werde. Vor Allem Jude und Willem werden immer in meinen Gedanken weiterleben. Diese Geschichte ist sehr unwahrscheinlich, ja. Dennoch erleben so oder so ähnlich Menschen auf der ganzen Welt Judes Schicksal. Aber mindestens seine Gefühle und Gedanken hat jede*r von uns schon gehabt. Man lernt viel über langjährige Freundschaften in diesem Buch. Ich möchte Freund*innen haben wie Jude - ich möchte selber so eine gute Freundin sein. Man könnte Stunden über dieses Buch sprechen. Es hat mich wirklich sehr geprägt, aber mehr als das kann ich erstmal dazu nicht schreiben.

Ohne Worte
5

Ach Jude…❤️‍🩹

Dieses Buch hat mich völlig zerstört und emotional zurückgelassen. Es ist nichts für schwache Nerven, die Content-Warnungen sollte man unbedingt ernst nehmen! Dennoch ist es eines der eindrucksvollsten Bücher, die ich je gelesen habe. Hanya Yanagiharas Schreibstil ist einzigartig. Niemand schreibt so wie sie. Mit einer unglaublichen Intensität formt sie ihre Charaktere so lebendig, dass es sich anfühlt, als würden Jude, Willem und alle anderen wirklich existieren. Ihre Geschichten gehen unter die Haut und lassen einen nicht mehr los. Ich habe lange gezögert, ob ich dieses Buch lesen soll. Aber es lohnt sich so sehr! Es vergeht kein einziger Tag, an dem ich nicht daran denke. Ein wenig Leben tut weh, aber genau deshalb bleibt es für immer. 🫂

3.5

Eine emotionale Achterbahnfahrt

Zunächst muss ich gestehen: Ich wusste nicht, wie ich diese Rezension beginnen soll. Nachdem ich einige andere Bewertungen zu diesem Buch gelesen habe, stellte ich fest, dass es vielen ähnlich geht – man kommt einfach nicht so recht an die richtigen Worte. Also fange ich einfach an, in der Hoffnung, dass sich diese Rezension irgendwie von selbst strukturiert. 😂 ------------------------------- Als erstes möchte ich anmerken, dass ich es sehr schockierend fand, dass das Buch keine Triggerwarnungen enthält. Es ist definitiv keine Lektüre für psychisch instabile Menschen – besonders nicht für diejenigen, die Traumata oder Tendenzen zu selbstverletzendem Verhalten haben. Deshalb liste ich hier ein paar Triggerwarnungen auf: • Selbstverletzendes Verhalten • Suizid • Drogenkonsum • Gewalt / häusliche Gewalt • Misshandlung • Traumata/Flashbacks • Blut • Tod Darum geht's: Ein wenig Leben von Hanya Yanagihara folgt vier Freunden in New York City, wobei der Fokus auf Jude liegt, dessen traumatische Vergangenheit ihn immer wieder einholt. Der Roman erforscht die Auswirkungen von Missbrauch und Gewalt auf Judes Leben und seine Beziehungen zu seinen Freunden. Trotz seiner Erfolge kämpft Jude mit emotionalen und körperlichen Wunden, die ihn zu zerstören drohen. Die Geschichte behandelt Themen wie Freundschaft, Liebe, Trauma und Heilung. Meine Meinung: Ich muss ehrlich sagen, dass sich die Geschichte ziemlich zieht. Erst ab Seite 450 konnte ich wirklich in die Story eintauchen – ab diesem Punkt hatte ich endlich wieder das Gefühl, dass es spannend wird und ich weiterlesen wollte. Zwischendurch gab es zwar immer wieder schockierende Rückblicke in Judes Vergangenheit, aber danach zog es sich oft wie Kaugummi. Diese Längen/Erzählungen sind natürlich wichtig, um die tiefere Freundschaft zwischen Jude, Willem, JB und Malcolm zu verstehen. Wir bekommen detaillierte Einblicke in ihre Schwächen, Stärken, Charakterzüge und Ansichten, was die Figuren definitiv tiefgründig und lebendig macht. Mir persönlich sind gut entwickelte Charaktere immer besonders wichtig, aber hier wurde das Buch durch die wirklich ausführlichen und intensiven Einblicke in die Innenwelt der Figuren irgendwie etwas zu langsam. Oft musste ich mich richtig konzentrieren, damit nicht nur meine Augen, sondern auch mein Geist den Text erfasste. Zusätzlich hatte ich anfangs Schwierigkeiten, mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Die ständigen Wechsel der Perspektiven haben mir anfangs sehr zu schaffen gemacht, und ich empfand das Ganze als ziemlich anstrengend. Es ist wirklich keine leichte Lektüre – sie erfordert volle Aufmerksamkeit und Konzentration. Außerdem werden sehr schwierige und oft unangenehme Themen behandelt, die einem ein unangenehmes Gefühl im Magen hinterlassen. Zum Glück haben mich aber Sheila (@buch_wolke) und Tabea aus dem Buchclub motiviert, weiterzulesen. Und trotz der Schwächen muss ich sagen, dass ich wirklich froh bin, das Buch gelesen zu haben. Es ist zwar schwer und düster, fast wie eine Depression in Buchform, aber auf eine gewisse Weise ist es dennoch lesenswert. Dieses Buch wird mir auf jeden Fall lange in Erinnerung bleiben. Ich habe so viele Emotionen durchlebt, dass ich einfach nicht anders konnte, als darüber zu sprechen. Sogar der beste Freund meines Mannes musste sich anhören, was gerade in der Geschichte passiert, weil ich einfach reden musste. 😂 ⭐️⭐️⭐️✨️

4.5

Immer wenn ich das Buch zur Hand hatte, und danach, fühlte sich für mich alles grau an.

Ich muss beim Lesen eigentlich nicht weinen, ich bin einiges gewohnt. Aber Judes Leben, die Schilderungen im Buch, haben mich so eingefangen, dass ich sogar Schluchzen musste. Dieses Buch ist einzigartig. Der Schreibstil ist einzigartig (und nicht unbedingt einfach). Judes Geschichte wird mir noch lange nachhängen. Ich habe beim Lesen das Gefühl bekommen, dass er nie glücklich werden kann. Ich fand die Schilderung der Erlebnisse sehr wichtig, denn so wird einem vor Augen geführt, wie sehr sich Trauma auf das Denken, Verhalten und Leben auswirken kann. Aber das Buch beinhaltet auch einzigartige und wundervolle Ereignisse über Freundschaft und Liebe. Ich werd‘s nie vergessen.

Immer wenn ich das Buch zur Hand hatte, und danach, fühlte sich für mich alles grau an.
5

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Oh Wow - ich weiß gar nicht was ich sagen soll, außer lest dieses Buch!! 🥺 Diese Buch hat mich emotional zerstört und ich musste zum ersten Mal seit langem bei einem Buch weinen. Wer Lust auf eine Gefühlsachterbahn von Emotionen hat (meist abwärts), der ist bei diesem Buch genau richtig! ‼️Aber Achtung: lest die Triggerwarnung bevor ihr zu dem Buch greift! ‼️

4.5

Willem & Jude 🖤🥀

Das intensivste Buch, das ich je gelesen habe. Hat mich tief beschäftigt – besonders Willem & Jude 💔 So oft denke ich noch an ihre Geschichte…Etwas langatmig am Anfang (ca. 400 Seiten), aber dann einfach nur heftig. Sehr gut recherchiert, tiefgründig & traurig.

5

Schleppender Anfang, aber ich verspreche jedem, dass es immer besser wird. Ich liebe das Buch mit meinem ganzen Herzen ♥️

5

Das Buch ist direkt zu einem meiner Lieblingsbücher geworden. Trotz der knapp tausend Seiten gab es keinen Moment, indem ich gelangweilt war oder abgeschweift bin. Die Geschichte ist unglaublich traurig, aber trotzdem durchzogen mit schönen Momenten. Das Buch ist literarisch beeindruckend, aber aufgrund seiner Schwere und Traurigkeit nicht leicht zu ertragen und bleibt noch lange im Gedächtnis.

4.5

Kein leichtes Buch, aber ein eindrucksvolles!

Von Anfang bis zur Mitte des Buches habe ich mich ehrlich gefragt: „Soll ich weiterlesen oder lieber abbrechen?“ Es zog sich sehr in die Länge und ich bin zunächst nicht richtig warm damit geworden. Rückblickend hat sich das Durchhalten jedoch absolut gelohnt. Als es richtig losging und klar wurde, warum Jude so ist, wie er ist, wurde die Geschichte sehr tiefgründig, traurig und gleichzeitig spannend und fesselnd. Ich habe noch lange über das Buch und besonders über das Ende nachdenken müssen. Im Endeffekt brauchte es diesen langen Anfang, um die Dynamik und Harmonie der Freundesgruppe zu verstehen und nachzuvollziehen, warum die einzelnen Charaktere so handeln, wie sie es tun. Jude ist mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Das Buch ist nichts für schwache Nerven, einige Szenen haben mir einen Schauer über den Rücken gejagt und ich musste dabei die ein oder andere Träne verdrücken. Ich kann es allen empfehlen, die einmal etwas anderes lesen möchten und nicht die klassischen Thriller, Romanzen oder Fantasygeschichten suchen.

4.5

Sehr emotional

Ich musste mehrmals eine Pause machen während dem Lesen. Ein sehr gutes, vorallem sehr emotionales Buch. Der einzige Kritikpunkt ist, dass ich anfangs echt schwer rein gekommen bin. Ich JB und Malcom hätten für mich auch mehr Aufmerksamkeit verdient.

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