Blick ins Buch

Normal People - Édition collector

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Über das Buch

Editionen (2)

ISBN9791041418534
VerlagPOINTS
Erscheinungsdatum15.11.24
Seitenzahl288

Rezensionen & Bewertungen

3884 Bewertungen

505 Rezensionen

3,6

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  • liniisreading
    liniisreading

    307 Follower

    4,5

    🏙️Ich fühl’s, aber ich fühl mich auch lost🏙️

    Der Einstieg in „Normale Menschen“ ist mir relativ leicht gefallen, was eventuell auch daran lag, dass ich schon die ersten Folgen der passenden Serie gesehen hatte. Der Schreibstil ist sehr direkt und eher schlicht, was für mich aber sehr angenehm war. Ins Stocken gekommen bin ich zunächst durch die fehlenden Anführungszeichen. Das hat sich aber schneller als erwartet gelegt. Es ist eher ein Buch über die Entwicklung und Gedankengänge zweier Charaktere. Das finde ich rückblickend aber auch total in Ordnung. Für mich war es nur etwas ganz anderes und ungewohnt, da ich unterbewusst, glaube ich, trotzdem die ganze Zeit die klassische Struktur einer Liebesgeschichte erwartet habe. Die ist hier aber wirklich nicht gegeben… Ich konnte mich mit beiden Protagonisten, besonders mit Connell und seinen Gedankengängen, teilweise ziemlich stark identifizieren. Deshalb hat mich die Geschichte immer wieder zum Nachdenken angeregt und teilweise echt getroffen 💔 Ich habe das Buch, gerade die erste Hälfte, total gerne gelesen. Eventuell, weil ich dazu schon die passenden Folgen gesehen hatte und durch das Buch Verhaltensweisen und Gedanken einfach noch viel besser verstehen und nachvollziehen konnte (obwohl die Serie an sich auch wirklich schon sehr gut war). Rückblickend hätte ich, glaube ich, wirklich erst die komplette Serie geschaut und dann das Buch gelesen. Vielleicht wäre mir die zweite Hälfte dann etwas leichter gefallen. Zur Mitte hin hat mich das Buch leider ein bisschen verloren. Ich denke, es lag daran, dass ich selbst unsicher war, wohin die Geschichte sich noch entwickeln soll, und Themen wie Einsamkeit und Depression immer präsenter wurden, was einfach bedrückend ist. Auch beim Ende bin ich mir noch etwas unschlüssig. Mit der Bewertung tue ich mir hier sehr schwer… Die Charaktere und die Tiefe würden für mich auf jeden Fall 5/5 Sterne bekommen. Die Story und Handlung waren für mich einfach ungewohnt und haben mich durch das viele „Hin und Her“ teilweise etwas verloren. Es war bewegend und intensiv, aber auch belastend.

    🏙️Ich fühl’s, aber ich fühl mich auch lost🏙️

    24. März 2026

  • moinichbinlaura
    moinichbinlaura

    1306 Follower

    4,5

    Lest eure Sub-Leichen!✨

    Das Buch, was am längsten auf meinem sub gechillt hat & das zu Unrecht!! Es ist definitiv ganz anders, als ich erwartet hatte. Es ist keine klassische Liebesgeschichte. Das englisch ist relativ simpel & für Einsteiger:innen geeignet. Was ein bisschen schwierig war, es gibt keine Anführungszeichen oder Absätze für Gespräche. Daran musste ich mich erstmal gewöhnen. Das Buch erzählt für mich unterschwellig so viel. Es geht um Freundschaft (auch toxische Freundschaft), Liebe und Loyalität. Ich glaube, dass sich viele mit diesen Themen identifizieren können. Bitte lest aber auch die Triggerwarnungen, weil es an einigen Stellen brutal wird (auch verbal). Ein große, positive Überraschung für mich & daher eine große Empfehlung!🥰

    Lest eure Sub-Leichen!✨

    1. Feb. 2026

  • mrxgm
    mrxgm

    138 Follower

    5,0

    „[…] ein Fenster zum wahren Glück, auch wenn sie das Fenster selbst nicht öffnen oder durchklettern kann.“

    Es ist zum Haare raufen, ich hasse es. Aber ich liebe es. Ich habe nicht das Buch verschlungen, sondern es mich. Der beste Teil war das Happy End, das nach offener Kommunikation und Therapie für alle kam😪 Hier wird eine ehrliche, verzweifelte, schon auch toxische Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen im Verlauf mehrerer Jahre erzählt. Wir begleiten Connell und Marianne vom letzten Schuljahr bis ins frühe Erwachsenenleben hinein, wobei sie beide nicht wirklich erwachsen werden. Im Grunde tun sich die beiden gegenseitig gut, aber der Mangel an direkter Kommunikation an einigen entscheidenden Stellen führt immer wieder zur Entfernung zwischen ihnen, wenn auch sie anderswo sehr deutlich und ehrlich miteinander sprechen. Diese Disbalance macht sie und mich als Leserin fast wahnsinnig. Es ist fast so, als würden sie sich aktiv entscheiden, leiden zu wollen. Wenn ich länger darüber nachdenke, stimmt es vielleicht auch, zumindest für Marianne. Die Autorin thematisiert meisterhaft authentisch psychische Krankheiten, gesellschaftliche Normen, Machtdynamiken, Klassenunterschiede und mehr. Sicherlich hätte das Buch auch von einigen Triggerwarnings profitieren können. Die Verfilmung als Serie ist sehr nah am Buch, die Wahl der Schauspieler perfekt, sie inszenieren Marianne und Connell nicht nur, sie verkörpern sie und die Dynamik der beiden sehr treffend.

    „[…] ein Fenster zum wahren Glück, auch wenn sie das Fenster selbst nicht öffnen oder durchklettern kann.“

    12. März 2026

3 von 505 Rezensionen

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