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Berauschend, aber mit kurzer Halbwertszeit
Simon Stålenhags Vorlage für die Netflix Adaption „The Electric State“ unterscheidet sich maßgeblich zum entstanden Film. Die Tonalität in Stålenhags Bilderroman ist düster, melancholisch, fast schon surreal und manchmal ungreifbar. Erzählen tut er fast schon fragmentarisch aus der Sicht der Hauptfigur Michelle. Ihre Reise zusammen mit ihrem Bruder durch das vom Krieg gebeutelte Land und ihre Vergangenheit stehen im Fokus. Stålenhag hat es was das angeht auch geschafft mich immer wieder mitzureißen. Michelles Geschichte ist tragisch, aber trotz ihrer extreme nachvollziehbar und zusätzlich gut in die Geschichte dieser Welt integriert. Die Bilder die der Autor hier gezeichnet hat sind das zweite große Highlight. Denn trotz ihrer Grobheit finden sich viele Details in ihnen die die Atmosphäre und das Worldbuilding wunderbar einfangen und definieren. Schade ist allerdings, dass Stålenhag in fast jedem Bild die gleiche Perspektive wählt und sich die Bilder so irgendwann einfach abnutzen. So war ich ab der Hälfte deutlich mehr am lesen, als am gucken. Und für einen Bilderroman ist das ein doch eher negatives Zeichen.
2. Apr. 2025
Berauschend, aber mit kurzer Halbwertszeit
Simon Stålenhags Vorlage für die Netflix Adaption „The Electric State“ unterscheidet sich maßgeblich zum entstanden Film. Die Tonalität in Stålenhags Bilderroman ist düster, melancholisch, fast schon surreal und manchmal ungreifbar. Erzählen tut er fast schon fragmentarisch aus der Sicht der Hauptfigur Michelle. Ihre Reise zusammen mit ihrem Bruder durch das vom Krieg gebeutelte Land und ihre Vergangenheit stehen im Fokus. Stålenhag hat es was das angeht auch geschafft mich immer wieder mitzureißen. Michelles Geschichte ist tragisch, aber trotz ihrer extreme nachvollziehbar und zusätzlich gut in die Geschichte dieser Welt integriert. Die Bilder die der Autor hier gezeichnet hat sind das zweite große Highlight. Denn trotz ihrer Grobheit finden sich viele Details in ihnen die die Atmosphäre und das Worldbuilding wunderbar einfangen und definieren. Schade ist allerdings, dass Stålenhag in fast jedem Bild die gleiche Perspektive wählt und sich die Bilder so irgendwann einfach abnutzen. So war ich ab der Hälfte deutlich mehr am lesen, als am gucken. Und für einen Bilderroman ist das ein doch eher negatives Zeichen.
2. Apr. 2025








