Blick ins Buch

De vänsterhäntas förening

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Über das Buch

Medan Marten Winckelstroop och Rejmus Fiste ännu går i Oosterby småskola bildar de De vänsterhäntas förening. Flera årtionden senare brinner ett gammalt pensionat ner till grunden och ett antal människor omkommer. Det ena hänger ihop med det andra, men det finns ingen kvar i livet som kan förklara hur. Nästan ingen.

Det har gått femton år sedan den sista boken om kommissarie Van Veeteren kom ut. Det har gått sex år sedan man senast kunde läsa om inspektör Gunnar Barbarotti. I De vänsterhäntas förening möts de för första (och enda?) gången.
ISBN9789174297843
VerlagBonnier Pocket
Erscheinungsdatum31.12.19
Seitenzahl544

Rezensionen & Bewertungen

26 Bewertungen

5 Rezensionen

3,7

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  • lukashahe
    lukashahe

    33 Follower

    3,0

    Guter Thriller, jedoch teilweise sehr lang gezogen

    Dass gute Thriller meist eine Verbindung zu Schweden haben, war mir bekannt. Dass die Benelux-Staaten aber auch mitwirken, kannte ich jetzt nicht so häufig. Aber ein interessantes Konzept, Fälle aus zwei Staaten zu verbinden. Leider wird die Geschichte auf mehreren Ebenen zu lang gezogen. Zum einen hätte das Buch gut und gerne auch nur 400 anstatt 600 Seiten sein können. Zum anderen wird es bei einer Story über 60 Jahre meist unübersichtlich. Es wurde sich zwar Mühe gegeben, dass hier zu vermeiden, aber ganz hinbekommen hat man es nicht.

    29. Mai 2026

  • julia_bhrmnn
    julia_bhrmnn

    156 Follower

    3,0

    Ich hatte mir tatsächlich 4 Sterne erhofft und bin etwas enttäuscht, dass es nur knappe 3 geworden sind. Solide Geschichte, aber teilweise etwas zäh. Mich hats nicht so gepackt, wie ich es gewollt hätte.

    8. Feb. 2023

  • zauberberggast
    zauberberggast

    80 Follower

    4,0

    Philosophischer Krimi mit Überlänge Dies ist tatsächlich der allererste Krimi von Hakan Nesser, den ich gelesen habe. Mir sagten also weder Van Veeteren noch Inspektor Barbarotti etwas. Auch dass die Krimis um Van Veeteren wohl in einem fiktiven europäischen Land spielen war mir neu und hat mich etwas überrascht. Ich musste es im Internet nachlesen, weil ich doch etwas verwirrt war und noch nie von einer Stadt namens Maardam gehört hatte. Alle anderen Ortsnamen sind wie es aussieht ebenfalls ein Produkt von Nessers Phantasie. Gunnar Barbarotti, der Kommissar aus Nessers anderer erfolgreicher Krimireihe, ist zusammen mit Kollegin und "Love Interest" Eva Backman ebenfalls in den Fall als Ermittler involviert. Nesser verbindet hier also die zwei Welten seiner beiden Krimireihen. Barbarotti wohnt und wirkt in Schweden, einem echten Land, wenn auch in einem ebenfalls fiktiven Ort namens Kymlinge. Ob man die Vorkenntnisse der beiden Reihen benötigt, um das Buch zu lesen? Mir jedenfalls hat die Recherche und die Tatsache, dass die Vorgeschichte der Ermittler immer wieder eingestreut wird (z.B. wenn Van Veeteren auf seine Polizeikarriere zurückblickt), sehr geholfen. Was ich allerdings auf den ersten ca. 100 Seiten durchaus benötigt hätte, wäre ein Personenverzeichnis am Anfang gewesen, das alle Figuren auf Ermittlungsebene und die auf der "Verbrechensebene" (z.B. wer in der Vergangenheit in Oosterby gelebt hat) namentlich genannt und kurz aufgeschlüsselt hätte. Der Krimi ist nämlich sehr umfangreich (600 Seiten) und spielt auf drei (bzw. mehreren) Zeitebenen. Zum einen in der Vergangenheit ab 1958 (-1969), wo der "Club der Linkshänder" im kleinen Künstenörtchen Oosterby gegründet wurde. Dann im Herbst 1991, in dem Jahr wo das Verbrechen geschah, bei dem 5 Menschen ihr Leben lassen mussten - wieder in Oosterby bzw. der Umgebung. Und dann kommt die Gegenwartshandlung - Herbst 2012 - in der die Ermittler das Verbrechen von Oosterby aufgrund neuer Erkenntnisse bzw. eines Leichenfunds aufzuklären versuchen. Später gibt es noch kurze erzählerische Ausflüge in andere Jahre und an andere Orte. Schließlich kommt auch noch ein aktueller Fall aus Schweden (Ermittler: Barbarotti) hinzu, der etwas mit dem Oosterby Fall zu tun haben könnte. Ich würde das Buch als "philosophischen" Krimi bezeichnen, da es viel um das Innenleben der beteiligten Personen geht und ihre Ansichten zum Leben ("Das wirklich Schwierige war jedenfalls zu leben, am Leben zu bleiben, Tag für Tag, Jahr für Jahr.", S. 356). Die Stimme des Autors findet sich vor allem in Van Veeteren wieder, der in der Gegenwartshandlung bereits seit 15 Jahren offiziell in Rente ist und auf seinen 75. Geburtstag zusteuert. Dennoch wird er, zusammen mit seiner Lebensgefährtin Ulrike Fremdli, noch einmal zum Ermittler in diesem "Cold Case", bei dem er bereits vor 21 Jahren als ermittelnder Kommissar beteiligt gewesen war. Auch er philosophiert über das Leben und Sterben, über das Menschsein an sich. Tiefgründige Betrachtungen durchdringen an fast allen Stellen die Krimihandlung. "Der Verein der Linkshänder" ist trotz der aktuellen Leichenfunde größtenteils ein retrospektiver Krimi, in dem viele Geheimnisse der Vergangenheit ans Licht kommen. Dabei sind es vor allem die Beweggründe der Personen, ihr Handeln und ihre früheren Entscheidungen, die dieses Buch interessant machen. Mir gefällt die etwas ausschweifende und gelegentlich detailverliebte Erzählweise Nessers sehr gut. Das Buch ist kein klassischer Pageturner, aber dennoch auf eine dreidimensionale Art und Weise spannend und lesenswert. Ein typischer "Herbstschmöker" für lange Leseabende, spielt das Buch doch auch größtenteils in dieser Jahreszeit. Eine Anmerkung habe ich noch zum Lektorat. Mir ist eine Diskrepanz aufgefallen und zwar geht es um das Geburtsdatum von Qvintus Maasenegger. Auf Seite 29 heißt es dass er sich "am Morgen seines Geburtstags am zehnten September" im Spiegel betrachtet und in seinem Ausweis auf S. 104 steht dann "Geboren am fünfzehnten September". Solche Fehler sollten dem Lektorat eigentlich auffallen.

    22. Sept. 2023

3 von 5 Rezensionen

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