Blick ins Buch

YOGA

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Über das Buch

La vita che Emmanuel Carrère racconta, questa volta, è proprio la sua: trascorsa, in gran parte, a combattere contro quella che gli antichi chiamavano melanconia. C’è stato un momento in cui lo scrittore credeva di aver sconfitto i suoi demoni, di aver raggiunto «uno stato di meraviglia e serenità»; allora ha deciso di buttare giù un libretto «arguto e accattivante» sulle discipline che pratica da anni: lo yoga, la meditazione, il tai chi. Solo che quei demoni erano ancora in agguato, e quando meno se l’aspettava gli sono piombati addosso: e non sono bastati i farmaci, ci sono volute quattordici sedute di elettroshock per farlo uscire da quello che era stato diagnosticato come «disturbo bipolare di tipo II».

Questo non è dunque il libretto «arguto e accattivante» sullo yoga che Carrère intendeva offrirci: è molto di più. Vi si parla, certo, di che cos’è lo yoga e di come lo si pratica, e di un seminario di meditazione Vipassana che non era consentito abbandonare, e che lui abbandona senza esitazioni dopo aver appreso la morte di un amico nell’attentato a «Charlie Hebdo»; ma anche di una relazione erotica intensissima e dei mesi terribili trascorsi al Sainte-Anne, l’ospedale psichiatrico di Parigi; del sorriso di Martha Argerich mentre suona la polacca Eroica di Chopin e di un soggiorno a Leros insieme ad alcuni ragazzi fuggiti dall’Afghanistan; di un’americana la cui sorella schizofrenica è scomparsa nel nulla e di come lui abbia smesso di battere a macchina con un solo dito – per finire, del suo lento ritorno alla vita, alla scrittura, all’amore.

Ancora una volta Emmanuel Carrère riesce ad ammaliarci, con la «favolosa fluidità» della sua prosa («Le Monde») e con quel tono amichevole, quasi fraterno, che è soltanto suo, di raccontarsi quasi che si rivolgesse, personalmente, a ciascuno dei suoi lettori.

Editionen (12)

ISBN9788845935756
VerlagAdelphi
Erscheinungsdatum31.12.21
Seitenzahl274

Rezensionen & Bewertungen

30 Bewertungen

5 Rezensionen

3,8

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  • jtk_0701
    jtk_0701

    344 Follower

    4,0

    Das Buch fängt mit Yoga an, wird durch den Anschlag auf Charlie Hebdo in eine andere Richtung gebracht und endet auf einer griechischen Insel mit Flüchtlingen. Carrère will einen 10 Tage Vipassana-Kurs machen und die Erfahrungen für sein geplantes Yoga Buch verwenden. Nach 5 Tagen wird er allerdings zurück in die Wirklichkeit gebracht, da bei dem Anschlag ein Freund ums Leben kommt und er die Traurrede halten soll. Kurz danach verliert er die Kontrolle über sein Leben, kommt in eine psychiatrische Klinik und kriegt die Diagnose bipolare Störung. Er geht auf eine griechische Insel, hilft einer amerikanischen Historikerin in der Schreibwerkstatt mit minderjährigen Geflüchteten. Zu Beginn des Buches, hatte ich das Gefühl selbst in einem Retreat zu sein, die Meditationen mitzumachen und zur Ruhe zu kommen. Doch dann kommt es ganz anders. Kurz wird es auch schwer und bedrückend, aber doch hoffnungsvoll. Tolles Buch

    19. Dez. 2023

  • 4,0

    Ego Yoga

    Ich mache seit über zehn Jahren Yoga und das Buch hat mein Interesse geweckt. Es beginnt auch mit Yoga, nimmt doch von dort einen anderen Weg. Es ist ein Buch über ein männliches Ego, teilweise verstörend, teilweise erhellend, fast immer interessant. Im Kern geht es auch darum, wie man es schafft, an diesem Leben nicht zu zerbrechen, ja, vielleicht auch glücklich zu sein? Eine Antwort liefert Carrère nicht, aber man ahnt, es geht um den Versuch.

    6. Aug. 2023

  • katta
    katta

    15 Follower

    4,0

    Ich bin nicht ganz sicher, was das für ein Buch ist. Es steht Roman drauf, aber es ist kein richtiger Roman drin. Kann sein, dass dies das ist, was als Autofiktion bezeichnet wird. Zu Beginn begleiten wir den Autor auf ein Schweigeseminar, an dem er teilnimmt. Und so handelt die erste Hälfte des Buches von Yoga und Meditation bzw den diesbezüglichen Überlegungen des Autors. Es folgen Beschreibungen einer psychischen Erkrankung, die den Autor in die geschlossene Abteilung einer Psychiatrie bringen, und schließlich auf einer griechischen Insel zur Zeit der Flüchtlingskrise enden. Noch immer bin ich nicht sicher, worum es in dem Buch geht, vielleicht darum, dass nichts im Leben von Dauer ist, dass es Veränderungen gibt, gute und verzweifelte Momente. Wie auch immer, ich bin dem Autor gerne bei seinen Beschreibungen und Überlegungen gefolgt, auch weil er es schafft über eine reine Nabelschau hinauszuweisen, obwohl es eben gleichzeitig genau das ist. Yoga eben.

    2. Mai 2024

3 von 5 Rezensionen

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