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Romane

Hotel Savoy

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Über das Buch

Secondo romanzo pubblicato da Joseph Roth dopo l'esordio de "La tela di ragno" (1923), "Hotel Savoy" (1924) ne condivide il carattere corale e profetico. Se nel primo romanzo si configura la nascita e il carattere del nazismo, tema di Hotel Savoy è il clima di disfacimento dell'Impero austro-ungarico successivo alla prima guerra mondiale, che di quel movimento creò le condizioni. Gabriel Dan, il narratore della vicenda, ex prigioniero di guerra in Russia, affronta, come migliaia di suoi commilitoni, il terribile viaggio di ritorno verso una casa della quale ignora il destino e una patria che non esiste più, e durante il suo interminabile viaggio sosta in una città dell'est europeo scendendo in quell'Hotel Savoy che, con l'infinita varietà dei suoi ospiti, si rivelerà specchio fedele della crisi del vecchio mondo e dell'Impero asburgico tra la sconfitta bellica e l'ondata rivoluzionaria proveniente dalla Russia. "L'Hotel Savoy era come il mondo, all'esterno brillava di uno splendore maestoso, sprizzava lusso dai suoi sette piani, ma vi dimorava la povertà". Gli ospiti e i frequentatori dell''albergo, dall'industriale Neuner al commerciante Bòhlaug fino alla povera Stasia, ballerina del varietà locale, e allo stesso Gabriel Dan e al clown Santschin sono tutti, assieme agli operai in sciopero che assediano l'albergo, gli attori di una corale commedia umana che si svolge sul palcoscenico di un mondo sull'orlo di una tragedia epocale. Das Urheberrecht an bibliographischen und produktbeschreibenden Daten und an den bereitgestellten Bildern liegt bei Informazioni Editoriali, I.E. S.r.l., oder beim Herausgeber oder demjenigen, der die Genehmigung erteilt hat. Alle Rechte vorbehalten.
ISBN9788836817931
Erscheinungsdatum24.09.20
Seitenzahl143

Rezensionen & Bewertungen

30 Bewertungen

5 Rezensionen

3,3

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  • arthurzturm
    arthurzturm

    171 Follower

    4,0

    Roman der Nachkriegszeit, der Stil melancholisch und auf eindringliche Weise schildert Roth ein Bild von Menschen, die auf der Suche nach Orientierung und Identität sind. Das Hotel selbst wird zur Metapher für die Verlorenheit und Entwurzelung, die den Krieg überlebt haben. Der Schreibstil ist zeitweise etwas langatmig, daher der leichte Bewertungsabzug.

    15. Apr. 2025

  • 2,0

    Hotel Savoy erschien im Jahr 1924 erstmals als Fortsetzungsroman in einer Zeitung und wurde später gebunden gedruckt sowie verfilmt. Von Joseph Roth habe ich bisher "Hiob" gelesen, was mir gut gefallen hat. Im Buch "Hotel Savoy" geht es um Kriegsheimkehrer und andere Menschen, die den ersten Weltkrieg überlegt haben und auf Zeit oder auf Dauer um Hotel Savoy im ponischen Lodz untergekommen sind. Dabei lernt man skurille Gestalten der damaligen Zeit kennen. Erzählt wird das Buch aus der "Ich"-Perspetive eines Kriegsheimkehrers, der wenig Geld aber wohlabende Verwandschaft in Lodz hat. Mich hat dieses Buch nicht bewegt, weil ich durch die Vielzahl an Personen verwirrt war - ebenso passten Teil 3 und 4 des Buches aus meiner Sicht nicht mehr so gut zum Stil in dem Teil 1 und 2 geschrieben sind, in die ich auch besser hineingekommen bin. Ein schöner Einblick in eine vergangene Welt, aber bewegt hat mich die Geschichte nicht.

    5. Jan. 2024

  • semjon.pfalz
    semjon.pfalz

    38 Follower

    3,0

    Joseph Roth stellt die Nachkriegsgesellschaft der 20er Jahre als ein Hotel dar. Die Reichen dürfen weit unten wohnen und oben sind die Armen. Quasi die Gesellschaftspyramide aus heutiger Sicht auf den Kopf gestellt, aber für damalige Verhältnisse plausibel, wo unter dem Dach die Bediensteten wohnten. Die Geschichte lebt nicht von einer Handlung. Vielmehr ist ein Wimmelbild mit vielen Charakteren, satirisch überspitzt und sehr symbolisch dargestellt. Ich finde Geschichten mit starken Hang zum Symbolisieren meist interessant, aber selten fesselnd. So geht es mir auch mit Märchen und Fabeln, an die mich die Geschichte von Roth erinnert. Na, eigentlich nicht nur die Geschichte, sondern alles, was ich von ihm gelesen hatte. Insbesondere den Hiob, wo die Anspielung auf seinen alttestamentlichen Namensgeber ja schon im Titel steckt. Oder auch die Legende vom heiligen Trinker. Ich hatte mich zuletzt mit Joseph Roth beschäftigt als ich Volker Weidermanns Buch [b:Ostende - 1936, Sommer der Freundschaft|20802496|Ostende - 1936, Sommer der Freundschaft|Volker Weidermann|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1392276058l/20802496._SY75_.jpg|40146794] las. Da geht es in erster Linie um die Freundschaft von Stefan Zweig und Joseph Roth. Wie Zweig Roth seinen Leben lang finanziell unterstütze. Wie Roth als Heimatloser immer gerne in vornehmen Hotels übernachtete und einen starken Hang zum Alkohol hatte. Und vor allem wie toxisch die Beziehung zu Irmgard Keun damals 1936 im belgischen Exil, mit der er sich beinahe zu Tode soff und schrieb wie ein Verrückter. Ich habe viel von diesem alten Joseph Roth in Gabriel Dan wiedergefunden, obwohl der Autor ja kaum sein eigenes Leben vorwegnehmen konnte. Diese Beziehung fand ich interessant. Im Vergleich zu Hiob oder dem falschen Gewicht fand ich den Roman hat mir das Buch aber etwas weniger gefallen.

    14. Apr. 2024

3 von 5 Rezensionen

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