Blick ins Buch

Romane

Malinverno

3,7(50)
Sprache
Italienisch
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Über das Buch

Ci sono paesi in cui i libri sono nell'aria, le parole dei romanzi e delle poesie appartengono a tutti e i nomi dei nuovi nati suggeriscono sogni e promesse. Timpamara è un paese così da quando, tanti anni fa, vi si è installata la più antica cartiera della regione, a cui si è aggiunto poco dopo il maceratoio. E di Timpamara Astolfo Malinverno è il bibliotecario: oltre ai normali impegni del suo ruolo, di tanto in tanto passa dal macero per recuperare i libri che possono tornare in circolazione. Finché un giorno il messo comunale gli annuncia un nuovo impiego: il pomeriggio continuerà a occuparsi della biblioteca, ma la mattina sarà il guardiano del cimitero. Lettore dalla vivida immaginazione, Astolfo mescola le storie dei romanzi ¿ per i quali inventa nuovi finali ¿ con quelle dei compaesani, dei forestieri, dei lettori della biblioteca e dei visitatori del cimitero, dei vivi e degli estinti. A incuriosirlo è soprattutto una lapide senza nome e senza date: solo una fotografia, una donna dallo sguardo candido e franco, i capelli divisi in due bande liscissime e l'incarnato pallido. Per lui è da subito la sua Madame Bovary, la sua Emma. Attratto dal mistero racchiuso in quel volto, Astolfo si trova a seguire il filo che sembra dipanarsi dalla fotografia: tra i viottoli e le campagne di Timpamara, complice l'apparizione di una giovane sconosciuta nerovestita, prende forma a poco a poco una storia che mai Astolfo avrebbe saputo immaginare.

Editionen (1)

ISBN9788807897054
VerlagFeltrinelli
Erscheinungsdatum07.10.22
Seitenzahl336

Rezensionen & Bewertungen

50 Bewertungen

11 Rezensionen

3,7

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  • wildeskopfkino
    wildeskopfkino

    148 Follower

    4,0

    Ein literarisches Abenteuer, das zum Nachdenken anregt

    „Die Bibliothek der verlorenen Geschichten“ – wer auf literarische Abenteuer, die die Grenzen zwischen Fantasie und Realität verschwimmen lassen, steht, wird hier fündig. Timpamara, ein kleines, italienisches Dorf, könnte direkt aus einem Roman gefallen sein – und es gibt wohl keinen besseren Ort für Astolfo Malinverno, Bibliothekar und neuerdings auch Friedhofswärter, um sich in seine eigentümliche Geschichte zu verstricken. Astolfo lebt für Bücher – und dann trifft er auf ein Foto einer schönen Frau auf einem Grabstein. Und was macht er? Natürlich: Er verliebt sich in sie. Wer braucht schon reale Menschen, wenn man eine literarische Traumfrau haben kann? Aber Moment, dann taucht tatsächlich Ofelia auf, die seine ideale Frau wie aus einem Buch zu sein scheint. Irgendwie ist das alles zu viel für einen einfachen Bibliothekar. Doch die Geschichte wird noch verrückter, als ein Tontechniker auftaucht, der angeblich die Stimmen von Verstorbenen aufnimmt. Und plötzlich stehe ich als Leser da und frage mich, ob die Bücher wirklich tot sind oder ob sie uns noch flüstern, wenn wir nur genau zuhören. Domenico Dara bringt uns mit einem Augenzwinkern in die Magie der Literatur – und das Ganze ist nicht nur spannend, sondern auch unheimlich charmant und ein bisschen verrückt. Der Stil des Buches ist eine Mischung aus sanfter Melancholie und schrägem Humor, und die Übersetzung von Anja Mehrmann bringt die Atmosphäre perfekt rüber. Es ist ein Buch für die, die gerne den Kopf in den Wolken haben und die Verbindung zwischen Literatur und Leben nicht nur als Traum, sondern als lebendige Realität verstehen. Eine klare Leseempfehlung für alle, die mehr als nur eine Geschichte suchen – hier findet man eine Reise in die tiefsten Ecken der Fantasie.

    Ein literarisches Abenteuer, das zum Nachdenken anregt

    8. Apr. 2025

  • philippeg
    philippeg

    384 Follower

    4,0

    Wortgewaltig und detailreich

    Eine schöne Geschichte über Leben und Tod, über Bücher und Dorfgeschichten. Die vielen Hinweise auf andere Bücher und Begebenheiten lassen die eigentliche Geschichte zur Nebensache werden. In einem süditalienischen Dorf verarbeitet eine Papierfabrik nicht mehr benötigte Bücher. Die Bewohner retten manchmal ein Buch vor der Zerstörung. Der Hüter dieses Schatzes ist der Bibliothekar Astolfo Malinverno. Sein Leben erfährt eine grundlegende Wende als er zum Friedhofswärter ernannt wird, zum Hüter der Toten. Eine namenlose Frau fasziniert ihn wegen ihrer Schönheit. Er gibt ihr den Namen einer Romanfigur und seine zwei Welten verschmelzen zunehmend. Die Lektüre braucht Zeit, Verschnaufpausen. Domenico Dara beherrscht die detailreiche, umschweifende Erzählkunst der süditalienischen Literatur.

    13. Juli 2024

  • julia21.09
    julia21.09

    4 Follower

    2,5

    Irgendwie fehlt ein Ziel

    Ich bin sehr langsam und holprig in das Buch eingestiegen. Die letzten 150 Seiten wurden dann flüssiger und besser, jedoch fehlte nach beenden des Buches irgendwie ein Abschluss. Mir erschließt sich der Sinn des Buches nicht. Es geht viel um den Tod, jedoch ohne auf einen Punkt zu kommen.

    22. Okt. 2025

3 von 11 Rezensionen

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