Blick ins Buch

Persone normali

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Über das Buch

Connell e Marianne frequentano la stessa scuola di Carricklea, un piccolo centro dell’Irlanda rurale appena fuori Sligo. A parte questo, non hanno niente in comune. Lei appartiene a una famiglia agiata e guasta che non le fa mancare nulla tranne i fondamenti dell’amore e del rispetto. Lui è il figlio di una donna pratica e premurosa che per mantenerlo fa la domestica in casa d’altri (quella della madre di Marianne). Nell’inventario di vantaggi e svantaggi, l’inferiorità economica di Connell è bilanciata sul piano sociale. Lui è il bel centravanti della squadra di calcio della scuola e fra i compagni è molto amato, mentre Marianne, che nella pausa pranzo legge da sola Proust davanti agli armadietti, è quella strana ed evitata da tutti. Se la loro fosse una battaglia, o anche solo una sequenza di scaramucce amorose, si potrebbe dire che le frecce al loro arco si equivalgono. Ma Connell e Marianne sono «come due pianticelle che condividono lo stesso pezzo di terra, crescendo l’una vicino all’altra, contorcendosi per farsi spazio, assumendo posizioni improbabili»: nella loro crescita, si appoggiano e si scavalcano, si fanno molto male ma anche molto bene, e la sofferenza che si procurano non è che boicottaggio di sé.
Certo, la ferocia informa tutti i rapporti di potere che vigono fra i personaggi, nella piccola scuola di provincia come nel prestigioso Trinity College cui entrambi i ragazzi accedono, nelle dinamiche di genere come negli equilibri famigliari. Perfino in quelle dicotomie sommarie che tanto Connell quanto Marianne subiscono, e in cui essi stessi indulgono: quelle fra persone gentili e persone crudeli, fra brave persone e persone cattive, corrotte, sbagliate, fra persone strane e persone normali.
In un modo o nell’altro entrambi aspirano alla normalità, Connell per un’innata benché riprovevole pulsione di conformità, Marianne forse per sfuggire a quella cruda e pervasiva sensibilità che tanto dolore le causa e che facilmente vira all’autodistruttività. C’è Jane Austen in queste pagine, la forza del suo dialogo, la violenza sotterranea delle sue relazioni, e l’omonimia di Marianne con l’eroina del suo romanzo più celebre ne è un indizio.
Per anni Marianne e Connell si ruotano intorno «come pattinatori di figura», rischiando la vita e salvandosela, chiedendosi, promettendosi, negandosi, dimostrandosi che quella che li lega è una storia d’amore. La conclusione è un capolavoro di tenera e dolente maturità, per un’autrice oggi ventottenne che a ogni nuovo passo sbaraglia tutte le aspettative.

Editionen (2)

ISBN9788806241315
VerlagEinaudi
Erscheinungsdatum18.05.19

Rezensionen & Bewertungen

3883 Bewertungen

505 Rezensionen

3,6

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  • liniisreading
    liniisreading

    307 Follower

    4,5

    🏙️Ich fühl’s, aber ich fühl mich auch lost🏙️

    Der Einstieg in „Normale Menschen“ ist mir relativ leicht gefallen, was eventuell auch daran lag, dass ich schon die ersten Folgen der passenden Serie gesehen hatte. Der Schreibstil ist sehr direkt und eher schlicht, was für mich aber sehr angenehm war. Ins Stocken gekommen bin ich zunächst durch die fehlenden Anführungszeichen. Das hat sich aber schneller als erwartet gelegt. Es ist eher ein Buch über die Entwicklung und Gedankengänge zweier Charaktere. Das finde ich rückblickend aber auch total in Ordnung. Für mich war es nur etwas ganz anderes und ungewohnt, da ich unterbewusst, glaube ich, trotzdem die ganze Zeit die klassische Struktur einer Liebesgeschichte erwartet habe. Die ist hier aber wirklich nicht gegeben… Ich konnte mich mit beiden Protagonisten, besonders mit Connell und seinen Gedankengängen, teilweise ziemlich stark identifizieren. Deshalb hat mich die Geschichte immer wieder zum Nachdenken angeregt und teilweise echt getroffen 💔 Ich habe das Buch, gerade die erste Hälfte, total gerne gelesen. Eventuell, weil ich dazu schon die passenden Folgen gesehen hatte und durch das Buch Verhaltensweisen und Gedanken einfach noch viel besser verstehen und nachvollziehen konnte (obwohl die Serie an sich auch wirklich schon sehr gut war). Rückblickend hätte ich, glaube ich, wirklich erst die komplette Serie geschaut und dann das Buch gelesen. Vielleicht wäre mir die zweite Hälfte dann etwas leichter gefallen. Zur Mitte hin hat mich das Buch leider ein bisschen verloren. Ich denke, es lag daran, dass ich selbst unsicher war, wohin die Geschichte sich noch entwickeln soll, und Themen wie Einsamkeit und Depression immer präsenter wurden, was einfach bedrückend ist. Auch beim Ende bin ich mir noch etwas unschlüssig. Mit der Bewertung tue ich mir hier sehr schwer… Die Charaktere und die Tiefe würden für mich auf jeden Fall 5/5 Sterne bekommen. Die Story und Handlung waren für mich einfach ungewohnt und haben mich durch das viele „Hin und Her“ teilweise etwas verloren. Es war bewegend und intensiv, aber auch belastend.

    🏙️Ich fühl’s, aber ich fühl mich auch lost🏙️

    24. März 2026

  • moinichbinlaura
    moinichbinlaura

    1306 Follower

    4,5

    Lest eure Sub-Leichen!✨

    Das Buch, was am längsten auf meinem sub gechillt hat & das zu Unrecht!! Es ist definitiv ganz anders, als ich erwartet hatte. Es ist keine klassische Liebesgeschichte. Das englisch ist relativ simpel & für Einsteiger:innen geeignet. Was ein bisschen schwierig war, es gibt keine Anführungszeichen oder Absätze für Gespräche. Daran musste ich mich erstmal gewöhnen. Das Buch erzählt für mich unterschwellig so viel. Es geht um Freundschaft (auch toxische Freundschaft), Liebe und Loyalität. Ich glaube, dass sich viele mit diesen Themen identifizieren können. Bitte lest aber auch die Triggerwarnungen, weil es an einigen Stellen brutal wird (auch verbal). Ein große, positive Überraschung für mich & daher eine große Empfehlung!🥰

    Lest eure Sub-Leichen!✨

    1. Feb. 2026

  • mrxgm
    mrxgm

    138 Follower

    5,0

    „[…] ein Fenster zum wahren Glück, auch wenn sie das Fenster selbst nicht öffnen oder durchklettern kann.“

    Es ist zum Haare raufen, ich hasse es. Aber ich liebe es. Ich habe nicht das Buch verschlungen, sondern es mich. Der beste Teil war das Happy End, das nach offener Kommunikation und Therapie für alle kam😪 Hier wird eine ehrliche, verzweifelte, schon auch toxische Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen im Verlauf mehrerer Jahre erzählt. Wir begleiten Connell und Marianne vom letzten Schuljahr bis ins frühe Erwachsenenleben hinein, wobei sie beide nicht wirklich erwachsen werden. Im Grunde tun sich die beiden gegenseitig gut, aber der Mangel an direkter Kommunikation an einigen entscheidenden Stellen führt immer wieder zur Entfernung zwischen ihnen, wenn auch sie anderswo sehr deutlich und ehrlich miteinander sprechen. Diese Disbalance macht sie und mich als Leserin fast wahnsinnig. Es ist fast so, als würden sie sich aktiv entscheiden, leiden zu wollen. Wenn ich länger darüber nachdenke, stimmt es vielleicht auch, zumindest für Marianne. Die Autorin thematisiert meisterhaft authentisch psychische Krankheiten, gesellschaftliche Normen, Machtdynamiken, Klassenunterschiede und mehr. Sicherlich hätte das Buch auch von einigen Triggerwarnings profitieren können. Die Verfilmung als Serie ist sehr nah am Buch, die Wahl der Schauspieler perfekt, sie inszenieren Marianne und Connell nicht nur, sie verkörpern sie und die Dynamik der beiden sehr treffend.

    „[…] ein Fenster zum wahren Glück, auch wenn sie das Fenster selbst nicht öffnen oder durchklettern kann.“

    12. März 2026

3 von 505 Rezensionen

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