Blick ins Buch

Kafka en la orilla

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Über das Buch

Kafka Tamura se va de casa el día en que cumple quince años. Los motivos, si es que los hay, son las malas relaciones con su padre ?un famoso escultor convencido de que su hijo repetirá el aciago sino del Edipo de la tragedia clásica? y la sensación de vacío producida por la ausencia de su madre y su hermana, que se marcharon también cuando él era muy pequeño. Sus pasos le llevarán al sur del país, a Takamatsu, donde encontrará refugio en una peculiar biblioteca y conocerá a la misteriosa señora Saeki. Si sobre la vida de Kafka se cierne la tragedia (en el sentido clásico), sobre la de Satoru Nakata ya se ha abatido: de niño, durante la segunda guerra mundial, sufrió un extraño accidente del que salió con secuelas, sumido en una especie de olvido de sí, con dificultades para comunicarse... salvo con los gatos. A los sesenta años abandona Tokio y emprende un viaje que le conducirá también a la biblioteca de Takamatsu. Así, las vidas y destinos de los personajes se van entretejiendo en un curso inexorable que no atiende a razones ni voluntades. Pero, a veces, hasta los oráculos se equivocan.

Editionen (1)

ISBN9788483103562
VerlagTusquets Editores
Erscheinungsdatum30.11.06
Seitenzahl272

Rezensionen & Bewertungen

614 Bewertungen

85 Rezensionen

4,1

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  • wayne161
    wayne161

    39 Follower

    4,0

    Ein Buch zwischen Traum und Wirklichkeit, für mich ohne klares Urteil.

    Mein drittes Buch von Murakami und eines, das mir wie auch das Buch selbst kein eindeutiges Urteil erlaubt. Durch den bekannten Stil und die leichte Sprache lässt sich das Buch gut lesen und es öffnet wieder den Raum für eigene Gedanken und Interpretationen. Leider haben mir letztlich die beiden realistischeren Werke ("Südlich der Grenze, westlich der Sonne" und "Naokos Lächeln") besser gefallen, da die surreale Erzählung teils überfrachtet oder unnötig erscheint und die wiederkehrende Thematik der menschlichen Existenz vergleichsweise weniger intensiv auf mich wirkt. Ein guter, typischer Murakami-Roman, mit allen damit verbundenen Schönheiten und bekannten Problematiken, aber nicht mein Favorit.

    6. Apr. 2026

  • melurian
    melurian

    264 Follower

    4,0

    Realitätsverschiebung

    Auf dieses Buch muss man sich einlassen, hinnehmen was geschieht… Logik ist an vielen Stellen eher behindernd. Ich mag Murakamis Stil, wie er Welten erschafft und mit der Wahrnehmung von Realität und Phantasie spielt. Was unsere Protagonisten verbindet ist die Flucht vor ihrem bisherigen Leben und ihrer Vergangenheit, und die Suche nach sich selbst. Manche Szenen sind brutal, manche vulgär, andere (aus heutiger Sicht) rechtlich bedenklich und doch überwiegen die wunderschönen, poetischen Sprachbilder die der Autor zeichnet. Für mich ist dieses Buch angefüllt mit melancholisch berührenden Weisheiten.

    25. Nov. 2025

  • _martin_kopp_
    _martin_kopp_

    283 Follower

    4,5

    Wenn Schönheit, Absurdität, Phantasie und Literatur aufeinander treffen…

    … kommt dieser Murakami dabei heraus. Selten habe ich so ein verrücktes Buch gelesen. Es hat mich gefesselt, abgeschreckt, erheitert und angeekelt zu gleich. Alles in Summe bringt es einem dazu weiterzulesen. Am Ende konnte ich dann nur Staunen. Mehrere Handlungen laufen hier parallel. Murakami wechselt die Erzählperspektiven häufiger als seine Unterhosen, was den verschiedenen Handlungsträngen aber zuträglich ist. Die Mischung aus Absurdität und realem Geschehen gibt mir starke Stephen King Vibes ( Dunkler Turm Saga bspw.). Aber Murakami schafft es irgendwie, dieser Art von Fiktion einen literarisch wertvollen Charakter zu geben. Worum es in dieser Geschichte tatsächlich geht, unterliegt wohl mehr der eigenen Interpretation. Laut dem Autor müsste man dieses Buch wohl öfter Lesen un es zu verstehen. In meinen Augen geht es um Personen, die aus zwei Hälften bestehen. Alle finden mehr oder weniger wieder zusammen. Einziger dicker Minuspunkt wäre die hier dargestellte Sexualität. In keinster Weise ist Sex mit Minderjährigen legitim. Auch nicht im literarischen Kontext. Und Vergewaltigung ist und bleibt einfach scheisse. Aber das es in Japan einen Hang zu Perversionen und Vergewaltigungen gibt, ist denke ich mal bekannt.

    Wenn  Schönheit, Absurdität,  Phantasie und Literatur aufeinander treffen…

    1. Dez. 2025

3 von 85 Rezensionen

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