
78 Follower
Überraschend und perfekt für Zwischendurch
Meg steht beruflich ganz oben: Ihre Handlettering-Arbeiten sind gefragt wie nie. Doch was niemand weiß: In manchen Aufträgen versteckt sie heimlich kleine Botschaften. So auch in einem Hochzeitsprogramm, das sie vor einem Jahr für Reid und seine Verlobte gestaltet hat. Instinktiv war sie überzeugt, dass diese Ehe ein Fehler wäre, und ließ genau dieses Wort unauffällig in ihr Design einfließen. Als Reid plötzlich in ihrer Papeterie auftaucht, das Programmheft in der Hand und ohne Ehering, gerät Megs Welt ins Wanken. Hat er etwa die versteckte Nachricht entdeckt? Steht ihre Karriere auf dem Spiel? Oder ist dieses unerwartete Wiedersehen vielleicht mehr als nur ein Zufall? Und ein Hinweis darauf, dass das Schicksal eigene Pläne hat? Ich bin ohne große Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Ehrlich gesagt habe ich mir lediglich eine leichte Wochenendlektüre erhofft. Etwas zum Abschalten, ohne viel Nachdenken. Umso überraschter war ich, wie gut mir „So schreibt man Liebe“ letztlich gefallen hat. Klar, die Prämisse ist etwas weit hergeholt: Warum sollte Meg nach einem einzigen Treffen mit Reid und seiner damaligen Verlobten sofort wissen, dass diese Beziehung keine Zukunft hat? Aber seien wir mal ehrlich, ich habe schon Bücher mit deutlich unlogischeren Voraussetzungen gelesen. Um Logik ging es mir auch gar nicht, sondern um Unterhaltung und Atmosphäre. Den Schreibstil fand ich direkt sehr angenehm und an der einen oder anderen Stelle war das Buch auch unerwartet lustig - vielleicht ungewollt, aber dennoch musste ich schmunzeln. Besonders überrascht hat mich der Konflikt zum Ende hin. Normalerweise bin ich kein großer Fan von klassischen Third-Act-Breakups. Und ja, es gibt einen Konflikt, was ich bereits erwartet und zunächst etwas genervt zur Kenntnis genommen habe. Der eigentliche Auslöser war jedoch völlig anders, als ich vermutet hätte. Statt eines vorhersehbaren Streits über Zukunftspläne oder Ortswechsel entstand der Konflikt durch äußere (und auch nachvollziehbare) Umstände. Genau das machte ihn für mich weniger frustrierend. Für mich also ein lohnenswerter Roman, der perfekt zum Abschalten ist.

25. Jan. 2026
Überraschend und perfekt für Zwischendurch
Meg steht beruflich ganz oben: Ihre Handlettering-Arbeiten sind gefragt wie nie. Doch was niemand weiß: In manchen Aufträgen versteckt sie heimlich kleine Botschaften. So auch in einem Hochzeitsprogramm, das sie vor einem Jahr für Reid und seine Verlobte gestaltet hat. Instinktiv war sie überzeugt, dass diese Ehe ein Fehler wäre, und ließ genau dieses Wort unauffällig in ihr Design einfließen. Als Reid plötzlich in ihrer Papeterie auftaucht, das Programmheft in der Hand und ohne Ehering, gerät Megs Welt ins Wanken. Hat er etwa die versteckte Nachricht entdeckt? Steht ihre Karriere auf dem Spiel? Oder ist dieses unerwartete Wiedersehen vielleicht mehr als nur ein Zufall? Und ein Hinweis darauf, dass das Schicksal eigene Pläne hat? Ich bin ohne große Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Ehrlich gesagt habe ich mir lediglich eine leichte Wochenendlektüre erhofft. Etwas zum Abschalten, ohne viel Nachdenken. Umso überraschter war ich, wie gut mir „So schreibt man Liebe“ letztlich gefallen hat. Klar, die Prämisse ist etwas weit hergeholt: Warum sollte Meg nach einem einzigen Treffen mit Reid und seiner damaligen Verlobten sofort wissen, dass diese Beziehung keine Zukunft hat? Aber seien wir mal ehrlich, ich habe schon Bücher mit deutlich unlogischeren Voraussetzungen gelesen. Um Logik ging es mir auch gar nicht, sondern um Unterhaltung und Atmosphäre. Den Schreibstil fand ich direkt sehr angenehm und an der einen oder anderen Stelle war das Buch auch unerwartet lustig - vielleicht ungewollt, aber dennoch musste ich schmunzeln. Besonders überrascht hat mich der Konflikt zum Ende hin. Normalerweise bin ich kein großer Fan von klassischen Third-Act-Breakups. Und ja, es gibt einen Konflikt, was ich bereits erwartet und zunächst etwas genervt zur Kenntnis genommen habe. Der eigentliche Auslöser war jedoch völlig anders, als ich vermutet hätte. Statt eines vorhersehbaren Streits über Zukunftspläne oder Ortswechsel entstand der Konflikt durch äußere (und auch nachvollziehbare) Umstände. Genau das machte ihn für mich weniger frustrierend. Für mich also ein lohnenswerter Roman, der perfekt zum Abschalten ist.
25. Jan. 2026







