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„ Keiner sieht den Jungen, der es endlich geschafft hat, unsichtbar zu werden. Was er noch nicht weiß: Das war nicht sein Verdienst, in Wirklichkeit hat er es allen anderen zu verdanken, allen um ihn herum.“
Ich weiß echt nicht, wo ich anfangen soll. Das Buch ist was wirklich Besonderes. Es geht um einen Jungen, der nur durch ein einziges „Nein“ zu einem Mobbingopfer wird. Eine Geschichte, die einfach sehr berührend ist und dabei einem sehr nah geht. An den Schreibstil und die Art, wie das Buch aufgemacht ist, musste ich mich anfangs noch etwas gewöhnen. Es ist sehr bildlich verfasst, das heißt auch irgendwie kindlich und einfach sehr passend. Die Kapitel sind sehr kurz und es werden auch häufig die Perspektiven gewechselt. Beides Dinge, die man mögen muss, mich stört sowas aber nicht. Man kommt so nur noch besser durch die Seiten. Die Charaktere sind eigentlich etwas oberflächlich, obwohl das trifft es nicht. Man weiß genau, wie die Personen in der Geschichte fühlen, weil jedem, der auch nur ansatzweise wichtig war, eine Stimme gegeben wurde. Nur wird sehr wenig Auskunft über das Aussehen gegeben, wie auch das Alter und in manchen Fällen sogar die Namen wie etwa beim Hauptcharakter. Das zeigt aber auch nur, dass die Menschen im Buch keine Gesichter brauchen, wenn es im echten Leben genau solche Menschen gibt, die das selbe fühlen, eben aber logischerweise anders aussehen. Insgesamt war dieses Buch wirklich so besonders. So gut. Nicht beschreiblich. Auch das Ende mit der Lehrerin und ihren Mobbingerfahrungen war nochmal sehr berührend. Und schmerzhaft. Ich erteile sehr selten Leseempfehlungen, da jeder einen anderen Geschmack hat, aber dieses Buch ist so wichtig und so gut. Denn auch Erwachsene gehören eben zu den Leuten, die in so einem Fall wegschauen. Sie gehören, genau wie die Klassenkameraden zu denen, die nichts unternehmen und wegschauen. Ebenfalls selten finde ich Bücher, die ich zu meinen Lieblingsbüchern zählen würde, aber es ist mal wieder so weit. Ich werde der Geschichte noch eine Weile hinterherhängen und dran denken. Sehr schade, dass sonst alle Bücher des Autors nicht übersetzt wurden und ich kein Spanisch kann. Der Autor gibt einem das Gefühl, er wäre in jeder der Situationen und Perspektiven selbst mal gewesen. 5 Sterne 🌟🌟🌟🌟🌟

2. Aug. 2024
„ Keiner sieht den Jungen, der es endlich geschafft hat, unsichtbar zu werden. Was er noch nicht weiß: Das war nicht sein Verdienst, in Wirklichkeit hat er es allen anderen zu verdanken, allen um ihn herum.“
Ich weiß echt nicht, wo ich anfangen soll. Das Buch ist was wirklich Besonderes. Es geht um einen Jungen, der nur durch ein einziges „Nein“ zu einem Mobbingopfer wird. Eine Geschichte, die einfach sehr berührend ist und dabei einem sehr nah geht. An den Schreibstil und die Art, wie das Buch aufgemacht ist, musste ich mich anfangs noch etwas gewöhnen. Es ist sehr bildlich verfasst, das heißt auch irgendwie kindlich und einfach sehr passend. Die Kapitel sind sehr kurz und es werden auch häufig die Perspektiven gewechselt. Beides Dinge, die man mögen muss, mich stört sowas aber nicht. Man kommt so nur noch besser durch die Seiten. Die Charaktere sind eigentlich etwas oberflächlich, obwohl das trifft es nicht. Man weiß genau, wie die Personen in der Geschichte fühlen, weil jedem, der auch nur ansatzweise wichtig war, eine Stimme gegeben wurde. Nur wird sehr wenig Auskunft über das Aussehen gegeben, wie auch das Alter und in manchen Fällen sogar die Namen wie etwa beim Hauptcharakter. Das zeigt aber auch nur, dass die Menschen im Buch keine Gesichter brauchen, wenn es im echten Leben genau solche Menschen gibt, die das selbe fühlen, eben aber logischerweise anders aussehen. Insgesamt war dieses Buch wirklich so besonders. So gut. Nicht beschreiblich. Auch das Ende mit der Lehrerin und ihren Mobbingerfahrungen war nochmal sehr berührend. Und schmerzhaft. Ich erteile sehr selten Leseempfehlungen, da jeder einen anderen Geschmack hat, aber dieses Buch ist so wichtig und so gut. Denn auch Erwachsene gehören eben zu den Leuten, die in so einem Fall wegschauen. Sie gehören, genau wie die Klassenkameraden zu denen, die nichts unternehmen und wegschauen. Ebenfalls selten finde ich Bücher, die ich zu meinen Lieblingsbüchern zählen würde, aber es ist mal wieder so weit. Ich werde der Geschichte noch eine Weile hinterherhängen und dran denken. Sehr schade, dass sonst alle Bücher des Autors nicht übersetzt wurden und ich kein Spanisch kann. Der Autor gibt einem das Gefühl, er wäre in jeder der Situationen und Perspektiven selbst mal gewesen. 5 Sterne 🌟🌟🌟🌟🌟
2. Aug. 2024









