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Utopia

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Über das Buch

Thomas More, temel düsüncelerini sergiledigi Utopia adli yapitinda; güney yariküredeki Utopia adasinda, bes yil kalan bir denizcinin agzindan, bu ada insanlarinin yasam ve toplum bicimlerini anlatir. Adada her sey, olabilecegin en iyi bicimiyle yapilmaktadir. Denizci de Avrupalilara bu adada basarilanlari ve bilgece gelistirilen kurumlari tanitmak icin gelmistir. Utopialilarda basarinin baslica gizi, esitligin tam olarak saglanmasindadir. Bu da özel mülkiyetin kaldirilmasiyla elde edilmistir.

Utopiada o cag Ingilteresinde görülen toplumsal sorunlardan hicbiri kalmamistir. Mülkiyette ortakliga gecince, yoksulluk giderilmis ve yasam düzeylerindeki dengesizliklerin yarattigi ahlak düsüklükleri de ortadan kalkmistir. Utopiada hirsizlik ve baska suclari isleyenler cezalandirilmak yerine toplumda kimsenin yapmak istemedigi islerde calistirilir. Utopia üzerinde, hepsi de es düzene göre kurulmus elli bes kent bulunur. Evlerin kapisinda kilit yoktur. Her kent, tarimsal acidan kendine yeter bir bicimde örgütlenmistir. Her yurttas, belirli bir süre ciftlik islerinde calismaktadir. Günlük calisma süresi alti saattir. Bunun disinda insanlar bos durmaz, okur ve halka acik derslere katilabilirler. Herkes tek örnek giyinir ve süs takilarina deger verilmez. Evlenme, belirli bir yasta ve belirli kurallara göre gerceklesir.

Bunun disina cikmak yasaktir. Ana, baba ve cocuklar yemeklerini genel yemekhanelerde birlikte yerler. Cok büyüyen ailelerin cocuklarindan kimi, baska ailelere verilir. Kimi durumlarda bosanmaya izin verilebilir. Özel yetenek gösteren kimi kisiler, ciftliklerde calistirilmaz, onlara kendilerini ögrenime verme olanagi saglanir. Yöneticiler bunlar arasindan secilir.

Editionen (5)

ISBN9786052496459
VerlagDorlion Yayinlari
Erscheinungsdatum01.01.20
Seitenzahl132

Rezensionen & Bewertungen

55 Bewertungen

10 Rezensionen

3,1

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  • robins
    robins

    157 Follower

    4,0

    Ein interessantes Werk der politischen Philosophie, das trotz seines Alters (1516!) erstaunlich aktuell bleibt. In einem fiktiven Reisebericht beschreibt Morus eine idealisierte Inselgesellschaft, die mit Gleichheit, Gemeineigentum, religiöser Toleranz und einem minimalistischen Lebensstil radikal anders funktioniert als das Europa seiner Zeit. Das Buch regt zum Nachdenken an: über unsere Gesellschaft, über Gerechtigkeit, Eigentum und darüber, was ein gutes Leben eigentlich ausmacht. Die Sprache ist anspruchsvoll, doch gerade das verleiht dem Text Tiefe und Format. Besonders spannend ist, wie Morus mit Ironie und Widersprüchen spielt – ist Utopia wirklich eine ideale Gesellschaft oder eher eine subtile Kritik an realen Machtverhältnissen? Ein Klassiker, der nicht nur intellektuell bereichert, sondern auch ein eindrucksvoller Spiegel für unsere heutige Welt ist.

    25. Apr. 2025

  • suat
    suat

    135 Follower

    3,0

    Das Buch besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil sprechen Morus, Peter Giles und der Reisende Raphael Hythlodaeus über die Probleme ihrer Zeit: harte Strafen, Armut, Ungleichheit, Krieg und die Rolle der Höfe. Im zweiten Teil schildert Hythlodaeus die Insel Utopia als Gegenentwurf: gemeinsames Eigentum, geregelte Arbeit, wenige Gesetze, religiöse Toleranz, alles streng organisiert und nüchtern beschrieben. Der erste Teil hat mir gut gefallen: klar, lebendig und bis heute relevant in seiner Kritik am bestehenden System. Der zweite Teil konnte mich jedoch nicht fesseln. Die Beschreibung der Utopie wirkt oft wie ein langer Katalog von Regeln. Das ist als Denkansatz interessant, aber für mich zu theoretisch und distanziert und nur zur Hälfte wirklich packend.

    24. Sept. 2025

  • redfox7797
    redfox7797

    26 Follower

    2,0

    Die Ur-Utopie

    Thomas Morus und Petrus Ägidius hören zusammen den Bericht des Entdeckungsreisenden Raphael Hythlodäus über Utopia. Raphael ist mit Americo Vespucci die Küste Brasiliens entlanggereist. Als sich ihre Wege trennten, reiste Raphael allein weiter und entdeckte Völker, die man zum Vorbild nehmen könnte, um die Lage in den europäischen Städten und Staaten zu verbessern. Morus und Ägidius wollen mehr erfahren. Im ersten Buch Utopias geht’s aber erstmal um allgemeine Fragen: Wie streng soll Diebststahl bestraft werden und ist dabei die Todesstrafe ein sinnvolles Strafmaß ? Was sind die Folgen von Inflation? Trägt die Abschaffung des Privateigentums zu einer besseren Gemeinschaft bei? Im zweiten Buch Utopias wird die Insel und das Leben dort beschrieben. Unter anderem erklärt Raphael, dass dort jeder arbeitet und das Privateigentum abgeschafft ist, weshalb niemand für seine Güter Geld zahlen muss. Das Leben dort klingt wie ein Traum… eben eine Utopie. Ich muss sagen, dass ich mir nach dem Lesen des Klappentexts viel mehr vom Buch erhofft habe. Ehrlicherweise habe ich nicht sofort bemerkt, dass die Erstfassung des Buches aus dem Jahr 1516 ist. Sprachlich ist der Inhalt sehr anspruchsvoll; definitiv kein Buch für Nebenbei. Inhaltlich wiederholt sich vieles und das hat mir oft das Gefühl gegeben, dass es nicht vorangeht. Dabei sind die einzelnen Aspekte wie die angesprochene Abschaffung des Privateigentums sehr interessant und lassen sich gut noch weiter ausdiskutieren oder gedanklich weiterverfolgen. Die Erwartungen waren definitiv hoch - in der Realität ein Buch, das nicht meinem Geschmack entspricht.

    8. Dez. 2024

3 von 10 Rezensionen

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