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Romane

Siddhartha

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Über das Buch

Siddhartha ist ein spiritueller Roman von Hermann Hesse, der erstmals 1922 veröffentlicht wurde. Er erzählt die Geschichte von Siddhartha, einem jungen Mann, der sein Heim und seine Familie verlässt, um eine spirituelle Erleuchtung zu suchen. Auf seiner Reise begegnet Siddhartha verschiedenen Lehrern und Lebensweisen, darunter das asketische Leben der Samanas, die Lehren des Buddha, sowie die Welt der Liebe und des Reichtums als Gefährte einer schönen Kurtisane und als erfolgreicher Kaufmann. Trotz seiner Erfahrungen und der Begegnungen mit verschiedenen Lehrern findet Siddhartha die wahre Erleuchtung nicht durch Lehren, sondern durch persönliche Erfahrung und innere Reflexion. Letztlich lernt er, dass Weisheit nicht gelehrt, sondern nur persönlich erfahren werden kann. Die Geschichte ist eine tiefe Erkundung der Suche nach dem Sinn des Lebens, der Selbstfindung und der Verbindung zwischen dem Inneren und der Welt um uns herum. Hesses Werk ist bekannt für seine einfache, aber tiefgründige Darstellung spiritueller Themen und seine Kritik an der starren Dogmatik organisierter Religionen.

Editionen (30)

ISBN9783989835726
VerlagGD Publishing
Erscheinungsdatum20.03.24

Rezensionen & Bewertungen

913 Bewertungen

103 Rezensionen

4,2

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  • herz.gelesen
    herz.gelesen

    202 Follower

    3,5

    Interessante Denkanstöße

    Hermann Hesses Siddhartha ist ohne Zweifel ein literarischer Klassiker. Allerdings habe ich für mich gemerkt, dass solche Werke nicht ganz meinen persönlichen Geschmack treffen. Zu Beginn fiel es mir etwas schwer, in die Sprache hineinzufinden, da sie doch recht ungewohnt und stellenweise distanziert wirkt. Inhaltlich fand ich das Buch jedoch wirklich spannend und tiefgründig. Die philosophischen Ansätze und die Reise der Hauptfigur bieten viele interessante Denkanstöße. Dennoch hat mich die Geschichte emotional nicht so erreicht, wie ich es mir erhofft hatte. Insgesamt also ein lesenswertes Werk mit starkem Inhalt, das mich aber nicht vollständig überzeugen konnte.

    21. Apr. 2026

  • allesisterleuchtet
    allesisterleuchtet

    199 Follower

    5,0

    Wunderbar. Ein Buch über Alles.

    Vor langer Zeit hatte ich dieses Buch gelesen, aber heute hat es mich ganz neu und anders erreicht. Siddartha breitet anhand eines Lebens Weisheit aus. Über das Leben, die Menschen, die Kreisläufe des Lebens. Alles. Es versucht zusammenzufügen, was als Lebensweisheitsschnipsel um uns herumfliegt. Ob all die Songtexte und Sprüche, die mir beim Lesen einfielen, Siddartha zitieren, oder es eine allgemeine Weisheit ist, weiss ich nicht. Ob das Buch gelungen oder kitschig ist, weiss ich auch nicht. Aber es ist auf jeden Fall ein wunderbares und lohnenswertes Buch zum Lesen, Nachdenken und Philosophieren.

    23. Apr. 2026

  • suat
    suat

    135 Follower

    4,5

    Siddhartha spielt im Indien zur Zeit Buddhas und erzählt vom Weg eines jungen Brahmanensohns, der eigentlich alles hat, was seine Kultur an Wissen zu bieten hat und trotzdem geht, weil ihm die eigene Erfahrung fehlt. Zusammen mit seinem Freund Govinda wird er erst Asket, begegnet später tatsächlich Buddha, lehnt dessen Lehre aber ab: Erleuchtung, glaubt er, kann man nicht von jemand anderem übernehmen, man muss sie selbst durchleben. Es folgt ein völlig anderes Leben. Siddhartha wird Kaufmann, verliebt sich in Kamala, kommt zu Geld, verfällt dem Glücksspiel, wird träge und lebensmüde. Erst als er das alles wieder verliert und an einem Fluss landet, bei dem alten Fährmann Vasudeva, ändert sich etwas. Vasudeva lehrt nichts, er hört einfach nur dem Fluss zu und genau darin liegt die Erkenntnis, zu der Siddhartha schließlich findet: Zeit ist eine Illusion, alles existiert gleichzeitig, Anfang und Ende fallen ineinander. Das eigentlich Interessante an dem Buch ist, wie konsequent Hesse zwischen Wissen und Weisheit trennt. Govinda bleibt bis zum Schluss der Suchende, der von Lehrer zu Lehrer zieht und sammelt, was sich sagen lässt. Siddhartha dagegen wird zunehmend misstrauisch gegenüber Worten, für ihn zählt am Ende nur das, was sich nicht in Sprache übersetzen lässt. Das macht den Roman auch heute noch bemerkenswert unbequem: Er behauptet im Kern, dass die wichtigsten Dinge sich gerade nicht vermitteln lassen, sondern nur selbst erlebt werden müssen.

    3 Tage vor

3 von 103 Rezensionen

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