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Romane

Siddhartha

4,2(913)
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Über das Buch

Editionen (30)

ISBN9783518416235
VerlagSuhrkamp
Erscheinungsdatum29.03.04
Seitenzahl160

Rezensionen & Bewertungen

913 Bewertungen

103 Rezensionen

4,2

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  • herz.gelesen
    herz.gelesen

    202 Follower

    3,5

    Interessante Denkanstöße

    Hermann Hesses Siddhartha ist ohne Zweifel ein literarischer Klassiker. Allerdings habe ich für mich gemerkt, dass solche Werke nicht ganz meinen persönlichen Geschmack treffen. Zu Beginn fiel es mir etwas schwer, in die Sprache hineinzufinden, da sie doch recht ungewohnt und stellenweise distanziert wirkt. Inhaltlich fand ich das Buch jedoch wirklich spannend und tiefgründig. Die philosophischen Ansätze und die Reise der Hauptfigur bieten viele interessante Denkanstöße. Dennoch hat mich die Geschichte emotional nicht so erreicht, wie ich es mir erhofft hatte. Insgesamt also ein lesenswertes Werk mit starkem Inhalt, das mich aber nicht vollständig überzeugen konnte.

    21. Apr. 2026

  • allesisterleuchtet
    allesisterleuchtet

    199 Follower

    5,0

    Wunderbar. Ein Buch über Alles.

    Vor langer Zeit hatte ich dieses Buch gelesen, aber heute hat es mich ganz neu und anders erreicht. Siddartha breitet anhand eines Lebens Weisheit aus. Über das Leben, die Menschen, die Kreisläufe des Lebens. Alles. Es versucht zusammenzufügen, was als Lebensweisheitsschnipsel um uns herumfliegt. Ob all die Songtexte und Sprüche, die mir beim Lesen einfielen, Siddartha zitieren, oder es eine allgemeine Weisheit ist, weiss ich nicht. Ob das Buch gelungen oder kitschig ist, weiss ich auch nicht. Aber es ist auf jeden Fall ein wunderbares und lohnenswertes Buch zum Lesen, Nachdenken und Philosophieren.

    23. Apr. 2026

  • suat
    suat

    135 Follower

    4,5

    Siddhartha spielt im Indien zur Zeit Buddhas und erzählt vom Weg eines jungen Brahmanensohns, der eigentlich alles hat, was seine Kultur an Wissen zu bieten hat und trotzdem geht, weil ihm die eigene Erfahrung fehlt. Zusammen mit seinem Freund Govinda wird er erst Asket, begegnet später tatsächlich Buddha, lehnt dessen Lehre aber ab: Erleuchtung, glaubt er, kann man nicht von jemand anderem übernehmen, man muss sie selbst durchleben. Es folgt ein völlig anderes Leben. Siddhartha wird Kaufmann, verliebt sich in Kamala, kommt zu Geld, verfällt dem Glücksspiel, wird träge und lebensmüde. Erst als er das alles wieder verliert und an einem Fluss landet, bei dem alten Fährmann Vasudeva, ändert sich etwas. Vasudeva lehrt nichts, er hört einfach nur dem Fluss zu und genau darin liegt die Erkenntnis, zu der Siddhartha schließlich findet: Zeit ist eine Illusion, alles existiert gleichzeitig, Anfang und Ende fallen ineinander. Das eigentlich Interessante an dem Buch ist, wie konsequent Hesse zwischen Wissen und Weisheit trennt. Govinda bleibt bis zum Schluss der Suchende, der von Lehrer zu Lehrer zieht und sammelt, was sich sagen lässt. Siddhartha dagegen wird zunehmend misstrauisch gegenüber Worten, für ihn zählt am Ende nur das, was sich nicht in Sprache übersetzen lässt. Das macht den Roman auch heute noch bemerkenswert unbequem: Er behauptet im Kern, dass die wichtigsten Dinge sich gerade nicht vermitteln lassen, sondern nur selbst erlebt werden müssen.

    3 Tage vor

3 von 103 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Hermann Hesse

Hermann Hesse, geboren am 2.7.1877 in Calw/Württemberg als Sohn eines baltendeutschen Missionars und der Tochter eines württembergischen Indologen, starb am 9.8.1962 in Montagnola bei Lugano. Er wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur, 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach einer Buchhändlerlehre war er seit 1904 freier Schriftsteller, zunächst in Gaienhofen am Bodensee, später im Tessin. Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts.

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