Blick ins Buch

Horror

Burnt Offerings – Haus der toten Seelen

3,6(88)
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Über das Buch

Ben und Marian Rolfe können günstig ein Herrenhaus auf dem Land mieten. Endlich ein Sommer, den sie nicht in ihrem stickigen Apartment in Queens verbringen müssen!
Die Eigentümer haben jedoch eine ungewöhnliche Bitte: Im Dachgeschoss lebt Mrs. Allardyce. Marians Aufgabe ist es, der alten Dame täglich drei Mahlzeiten vor die Tür zu stellen und sie ansonsten niemals zu stören.
Doch etwas Beängstigendes geht im Haus vor sich. Lebt wirklich eine alte Frau hinter der verschlossenen Tür? Als Marian die Wahrheit herausfindet, ist es längst zu spät ...

Stephen King: »Eine Geschichte, die uns warnen und verstören will.«

Publishers Weekly: »Hinterhältig erschreckend.«

New York Times: »Der Roman macht Angst. Sogar bei Tageslicht!«

Die erste deutsche Veröffentlichung dieses Spukhaus-Klassikers. Mit einem Nachwort von Stephen King.

Editionen (1)

ISBN9783986760533
VerlagFesta Verlag
Erscheinungsdatum08.02.23
Seitenzahl336

Rezensionen & Bewertungen

88 Bewertungen

26 Rezensionen

3,6

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  • mateicee
    mateicee

    322 Follower

    2,0

    Burnt Offerings ist für mich ein Buch, bei dem ich ständig dachte: Das hätte richtig gut sein können. Die Grundidee ist nämlich stark. Ein Haus mit eigener Dynamik, merkwürdige Bilder aus verschiedenen Zeiten, eine Familie, die langsam kippt – genau die Art von Setting, die ich normalerweise liebe. Vor allem die Veränderung von Marianne hätte richtig gutes, psychologisches Horror-Potenzial gehabt. Aber genau da liegt das Problem: Das Buch lebt fast ausschließlich von seinem Rätsel. Und wenn man – wie ich – den Film kennt, ist dieses Rätsel einfach weg. Übrig bleiben Figuren, mit denen ich ehrlich gesagt kaum Zeit verbringen wollte. Marianne ist von Anfang an schwierig. Nicht im Sinne von „interessant kompliziert“, sondern einfach unangenehm. Kontrollierend, sprunghaft, egozentrisch – und leider ohne eine einzige Eigenschaft, die sie für mich greifbar oder zumindest ansatzweise sympathisch macht. Ihre Entwicklung hätte tragisch sein können, aber dafür müsste man erst mal etwas haben, das man verlieren kann. Für mich war sie von Anfang an schon anstrengend und wurde dann einfach… noch anstrengender. Ben ist minimal besser, aber in seiner Passivität fast genauso frustrierend. Er merkt früh, dass etwas nicht stimmt, sagt es sogar offen – und macht dann trotzdem alles mit. Als Leser sitzt man daneben und denkt sich irgendwann nur noch: Dann hör halt einmal auf, nachzugeben. Die Tante war tatsächlich die einzige Figur, bei der ich dachte: Okay, hier ist ein bisschen Wärme drin. Und natürlich ist sie die Erste, die verschwindet. Der Sohn David hätte enormes Potenzial gehabt, bleibt aber komplett blass und wirkt eher wie Deko als wie ein echter Teil der Geschichte. Was das Buch für mich endgültig gekillt hat: Es ist nicht gruselig. Es ist auch nicht spannend. Es ist einfach unangenehm – und zwar auf eine Art, die mir nichts gibt. Nicht dieses gute, beklemmende Gefühl, sondern eher: Ich möchte hier einfach raus. Die beste Beschreibung bleibt für mich wirklich: wie eine volle U-Bahn im Hochsommer. Stickig, nervig, und man zählt die Minuten, bis es vorbei ist. Und das Frustrierende ist: Es hätte so leicht besser funktioniert. Eine kleine Änderung hätte für mich schon gereicht. Hätte Marianne zu Beginn wenigstens eine wirklich fürsorgliche Seite gehabt – zum Beispiel im Umgang mit ihrem Sohn – dann hätte ihre spätere Entwicklung Gewicht gehabt. Dann wäre es ein Verlust gewesen. So ist es einfach nur eine Verschiebung von „anstrengend“ zu „noch unangenehmer“. Am Ende bleibt für mich ein Buch mit einer richtig guten Idee, ein paar interessanten Ansätzen und vielen Andeutungen – aber Figuren, die mich komplett draußen lassen. Und wenn die Figuren nicht funktionieren, trägt auch das beste Konzept nicht mehr. Oder anders gesagt: Das Haus war interessant – ich hätte mir nur gewünscht, es wäre leer geblieben.

    11. Apr. 2026

  • r.e.d.2
    r.e.d.2

    750 Follower

    4,5

    ℰ𝒾𝓃ℯ ℋℴ𝓇𝓇ℴ𝓇ℊℯ𝓈𝒸𝒽𝒾𝒸𝒽𝓉ℯ 𝒹ℯ𝓇 ℯ𝓉𝓌𝒶𝓈 𝒶𝓃𝒹ℯ𝓇ℯ𝓃 𝒜𝓇𝓉!!!

    BURNT OFFERINGS „Haus der toten Seelen“ von dem Autor Robert Marasco ist mal was ganz anderes. Dieser Horror nähert sich langsam und sticht heraus mit seiner unterschwelligen und beeinflussenden Art. Diese Geschichte ist beklemmend und baut sich mehr und mehr auf. Das Haus hat schon einen komischen und kalten Eindruck auf mich gemacht , sowie die Eigentümer Allardyce die dort wohnen. Die Atmosphäre ist sehr unangenehm, beängstigend und erdrückend, was den Spannungsaufbau immer mehr nach oben treibt. Was mich am meisten beängstigt hat ist, wie erschreckend es ist eine Familie beim Zerfall zusehen zu müssen. Der Grusel ist stets präsent und man kann dem nichts ausrichten. Der Schreibstil passt sich dem Geschehen der Geschichte an und ist sehr flüssig zu lesen, die Kapitel naja haben eine gewisse Länge, aber man kann ja nicht alles haben 😏. Ich habe diese Erzählung sehr genossen, auch wenn es keine typische Geistergeschichte ist, daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung ☠️✨💫

    ℰ𝒾𝓃ℯ ℋℴ𝓇𝓇ℴ𝓇ℊℯ𝓈𝒸𝒽𝒾𝒸𝒽𝓉ℯ 𝒹ℯ𝓇 ℯ𝓉𝓌𝒶𝓈 𝒶𝓃𝒹ℯ𝓇ℯ𝓃 𝒜𝓇𝓉!!!

    21. Okt. 2025

  • mela_manga
    mela_manga

    109 Follower

    4,0

    Nicht ganz was ich erwartet hatte

    Ich hab mir das Buch extra für den Oktober aufgehoben um ein richtiges Grusel-Buch für den Einstieg in die Spooky season zu haben. Aber das Buch war anders als ich gedacht hatte. Ich hätte eher eine dieser typischen Geisterhaus Geschichten erwartet, aber das war anders. Eigentlich hat es mir ganz gut gefallen und es war auch ein stetiges unwohlsein beim lesen vorhanden aber es ging alles sehr langsam vorran und das grauen war eher unterschwellig. Die Szene mit der Tante war aber schon grausam und auch zum Ende hin, das Ende war aber etwas abrupt. Mich hat das ganze sehr an shining erinnert und an den Film Monster Haus. Der Schreibstil hat mir nicht so gefallen, ich habe sehr lange gebraucht bis ich mich daran gewöhnt hatte und konnte nur schwer flüssig lesen. Aber das Buch ist ja auch schon etwas älter. Es ein Spukhaus-Buch aber ohne Geister und man sollte hier keinen großen Horror erwarten aber eine stetes Unwohlsein. 3,5-4 Sterne, ich kann mich nicht so ganz entscheiden.

    4. Okt. 2024

3 von 26 Rezensionen

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Seitenbasierte Kommentare

Seite 8429%
mateicee
mateicee8. Apr. 2026

Das mit den zwei Alten etwas nicht stimmt ist ja mal sowas von klar🙈 haben die marianne verhext?!🙈

Autorin / Autor

Über Robert Marasco

Robert Marasco (1936-1998) wurde in der Bronx geboren. Er arbeitete als Lehrer, bevor er sich 1970 mit ›Child’s Play«, einem Drama über unheimliche Vorfälle an einer katholischen Jungenschule, dem Schreiben zuwandte. Das Stück wurde ein Überraschungserfolg und lief für 343 Vorstellungen am Broadway. Der Horrorroman ›Burnt Offerings‹ war ein Bestseller. 1976 verfilmte ihn der Regisseur Dan Curtis mit Oliver Reed, Karen Black und Bette Davis. Stephen King: »Shirley Jacksons ›Spuk in Hill House‹ hat schon lange einen so großen Einfluss auf nahezu sämtliche Werke übernatürlicher Fiktion der Nachkriegszeit, dass es immer wieder an erster Stelle genannt wird, sobald das Thema auf »Spukhausromane« kommt. Man könnte meinen, es sei der einzige Roman dieses Genres, der wirklich zählt. Das stimmt natürlich nicht. Es ist der Beste, ohne Frage, aber es gibt noch andere extrem gute Bücher zu dem Thema. Mein Kandidat für den Vizemeister in dieser Kategorie – und zwar ein verdammt knapper Zweitplatzierter – ist ›Burnt Offerings‹ von Robert Marasco.«

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