Blick ins Buch

Thriller

Der Schattenriss

4,1(127)
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Über das Buch

Böses geschieht im Dunkeln.

Mitte des 19. Jahrhunderts hält die Fotografie in England Einzug, und die Scherenschnitt-Künstlerin Agnes kämpft verzweifelt darum, ihr Geschäft zu erhalten. Mit jedem Tag scheinen sich weniger Menschen für ihr besonderes Handwerk zu interessieren.
Agnes sieht sich plötzlich mit Problemen konfrontiert, die sie immer mehr in die Dunkelheit ziehen. Doch in den Straßen von Bath lauert ein weiterer Schatten: ein heimtückischer Mörder, der es scheinbar auf ihre Kunden abgesehen hat.
In ihrer Verzweiflung wendet sich Agnes an ein spirituelles Medium, die junge Pearl, die mit den Toten Kontakt aufnehmen soll.
Die Wahrheit, die die beiden Frauen ans Licht bringen, wäre jedoch besser im Dunkeln geblieben …

Das neue Meisterwerk der »Queen of Gothic Fiction«. Autorin der Bestseller Die stillen Gefährten und Das Korsett . Ein außergewöhnlicher Roman über das Schicksal und die Schatten, die wir mit uns herumtragen.

Ruth Hogan: »Düster, süchtig machend und absolut fesselnd.«

Horrified Magazine: » The Shape of Darkness bietet alle Elemente, die ihre Fans erwarten: Frauen in schwierigen Situationen, eine schleichende übernatürliche Bedrohung und eine finale, atemberaubende Wendung.«

Mail on Sunday: »Purcell etabliert sich schnell als die Altmeisterin des Gothic Thrillers.«

Publishers Weekly: »Fans von Gothic Fiction werden dieses Buch verschlingen.«

Diese Ausgabe erscheint mit bedrucktem Farbschnitt und goldfarbenem Leseband.

Editionen (1)

ISBN9783986760182
VerlagFesta Verlag
Erscheinungsdatum22.09.22
Seitenzahl448

Rezensionen & Bewertungen

127 Bewertungen

48 Rezensionen

4,1

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  • fairytears222
    fairytears222

    49 Follower

    3,5

    Atmosphärisch stark, aber leider sehr gezogen

    Ich habe für dieses Buch ungewöhnlich lange gebraucht. Normalerweise lese ich sehr schnell – v.A. wenn mich ein Buch richtig packt. Hier war das leider nicht der Fall. Grundsätzlich ist das Buch sehr schön geschrieben. Die Atmosphäre ist dicht und bildhaft, ich konnte mir die Schauplätze und Szenen extrem gut vorstellen. Teilweise hatte das Ganze für mich sogar eine richtige Crimson Peak-Stimmung, was ich sehr mochte, da der Film zu meinen absoluten Favoriten gehört. Auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet, und besonders in die Protagonistin konnte ich mich gut hineinversetzen. Allerdings war Der Schattenriss nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Die Grundidee fand ich spannend, aber die Umsetzung hat mich nicht wirklich abgeholt. Die Geschichte zieht sich für mein Empfinden sehr, Spannung kam bei mir kaum auf. Manche Handlungsstränge wirkten auf mich verwirrend oder nicht richtig miteinander verbunden. Zwar ergibt am Ende vieles Sinn, trotzdem bleiben einige Fragen offen – dieses Gefühl von „nicht ganz rund“ blieb bei mir bestehen. Das Ende selbst war für mich ebenfalls eher enttäuschend, vor allem, weil es nicht die Wirkung hatte, die ich mir erhofft hatte. Insgesamt hätte das Buch kürzer und deutlich spannender sein können. Es ist kein schlechtes Buch, und ich bereue es nicht, es gelesen zu haben. Es ist für mich aber auch nicht das beste Werk von Laura Purcell. Noch einmal lesen würde ich es nicht, und weiterempfehlen wahrscheinlich auch nicht – trotz der starken Atmosphäre und der guten Grundidee.

    8. Feb. 2026

  • mateicee
    mateicee

    322 Follower

    2,0

    Der Schattenriss reiht sich für mich nahtlos in Laura Purcells bisheriges Werk ein – leider im negativen Sinne. Wie schon in ihren anderen Romanen setzt die Autorin auf ein vertrautes Muster: eine junge, traumatisierte Frau, isoliert von ihrer Umwelt, bedroht von etwas Unerklärlichem, das sich am Ende erneut der klaren Einordnung entzieht. Was beim ersten Mal noch funktionieren mag, wirkt hier nur noch repetitiv und ermüdend. Die Grundidee des Romans ist durchaus interessant. Themen wie Schuld, Erinnerung und der Verlust des Realitätsbezugs bieten eigentlich reichlich Potenzial für einen intensiven Gothic-Horror-Roman. Dieses Potenzial wird jedoch nicht ausgeschöpft. Statt Spannung oder Eskalation zu erzeugen, verweigert der Text konsequent jede Form von Konsequenz. Es gibt keinen echten Antagonisten, keine greifbare Gefahr, keine Zuspitzung. Die Bedrohung bleibt abstrakt – und damit letztlich folgenlos. Besonders problematisch ist das Ende. Da jederzeit die Möglichkeit offenbleibt, dass sämtliche Ereignisse lediglich der Einbildung der Protagonistin entspringen, verlieren auch die vorangegangenen 300 Seiten an Bedeutung. Als Leser:in kann man das Geschehen jederzeit mit dem Gedanken abtun, dass Helen sich alles nur ausgedacht hat. Diese permanente Ausweichoption entwertet Handlung, Atmosphäre und Konflikt gleichermaßen. Für einen Roman, der als Gothic Horror vermarktet wird, ist das enttäuschend. Helen ist zwar die bislang realistischste und reflektierteste Hauptfigur in Purcells Werk, bleibt aber dennoch passiv. Sie handelt kaum, sondern reagiert lediglich, was dazu führt, dass sie weniger als eigenständige Figur wirkt, sondern eher als Trägerin eines inneren Zustands. Letztlich ist sie die einzige Gefahr – für sich selbst. Das mag als psychologisches Porträt funktionieren, erzeugt jedoch keinen Horror. Der Schattenriss ist atmosphärisch angelegt, aber ohne spürbare Spannung. Die Ideen sind vorhanden, doch sie werden nicht konsequent ausgearbeitet. Was bleibt, ist ein psychologischer Roman mit gothic Ästhetik, der sich nicht traut, Stellung zu beziehen oder seinen eigenen Prämissen zu folgen. Zwei Sterne sind für die solide Grundidee und den bemühten Ansatz angemessen – für überzeugenden Gothic Horror reicht es jedoch nicht.

    18. Dez. 2025

  • anja86
    anja86

    658 Follower

    4,0

    UNVERKENNBAR PURCELL PUR! In der Schattenriss entführt uns Laura Purcell erneut in eine düstere, viktorianische angehauchte Welt voller Geheimnisse und Gänsehaut. Im Mittelpunkt steht Agnes, die sich auf die Kunst der Scherenschnitte spezialisiert hat, eine fast vergessene Handwerkskunst in einer Zeit, in der die Fotografie immer mehr an Bedeutung gewinnt. Doch als mehrere Kunden kurz nach ihrem Besuch auf mysteriöse Weise sterben, gerät ihr Leben zunehmend aus den Fugen. Ist es Zufall? Ein Fluch? Oder steckt doch etwas viel dunklers dahinter. Verzweifelt wendet sich Agnes an die junge Pearl, die als Medium arbeitet und selbst in schwierigen familiären Abhängigkeiten lebt. Übersinnliche Sitzungen, hypnotische Praktiken und die viktorianische Faszination für das Übersinnliche verleihen der Geschichte eine zusätzliche beklemmende Tiefe. Besonders gelungen ist die Zeichnung der Charaktere, Agnes überzeugt als vielschichtige Protagonisten zwischen Pflichtgefühl und innerer Zerrissenheit. Pearl berührt durch ihre Verletzlichkeit. Auch Nebenfiguren, wie Simon der Schwager von Agnes setzten starke Akzente und verleihen der Geschichte emotionale Stabilität. Der Mittelteil weist kleinere Längen auf, bevor sich die Ereignisse gegen Ende nahezu überschlagen. Das Ende wirkt stellenweise etwas abrupt, bleibt jedoch konsequent, düster und stimmig, ganz im typischen Stil der Autorin. Wer viktorianisches Flair und subtilen Nervenkitzel liebt, wird sich diesem Schatten kaum entziehen.

    19. Feb. 2026

3 von 48 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 13430%
safra
safra25. Nov. 2025

Irgendwie wirkt das mit den toten Modellen hier ein bisschen arg konstruiert und etwas nach voreiligen Schlüssen. Einer wurde auf der Straße ermordet und ein anderer von dem zufällig ein Scherenschnitt gemacht wurde stirbt? Weiß ja nicht 😅

Seite 16637%

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Autorin / Autor

Über Laura Purcell

Stacey Halls: »Eine meisterhafte Schriftstellerin. Ihre fabelhaften Schauergeschichten sind so gekonnt aufgebaut, dass man sie nicht mehr aus dem Kopf bekommt, selbst wenn man es wollte.« Laura Purcell arbeitete in der Kommunalverwaltung, in der Finanzbranche und in einer Buchhandlung, bevor sie Vollzeitautorin wurde. Laura lebt mit ihrem Mann und ihren Meerschweinchen in Colchester, der ältesten bekannten Stadt Englands. Sie ist fasziniert von der finsteren Seite der königlichen Geschichte. Ihre unheimlichen, historischen Romane haben ihr schnell viele Fans beschert und den Ruf als neue Queen der Gothic Fiction. https://www.laurapurcell.com/

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