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Bel Ami

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Über das Buch

Duroy, ungebildet aber dafür umso ehrgeiziger, trifft nach seinem Ausscheiden aus dem Militär den Kameraden Forestier wieder, der inzwischen bei einer Zeitung arbeitet. Der vermittelt ihm eine Stelle als Reporter. Leider fehlt ihm fürs Schreiben jegliches Geschick, doch kein Problem - auch Forestier kann nicht schreiben. Dessen Frau schreibt bald die Artikel für die beiden Nichtsnutze. Forestier führt Duroy inzwischen in die Gesellschaft ein, wo dieser von der Damenwelt hinreichend Beachtung findet, um Karriere zu machen. Bald wird er als Bel Ami bekannt... Gröls-Verlag (Edition Werke der Weltliteratur)

Editionen (36)

ISBN9783966377492
VerlagGröls Verlag
Erscheinungsdatum15.10.22
Seitenzahl296

Rezensionen & Bewertungen

41 Bewertungen

8 Rezensionen

3,8

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  • jochenstein81
    jochenstein81

    71 Follower

    5,0

    Von ganz unten bis nach oben

    Ich bin durch Zufall auf das Buch gestoßen und hatte es schon länger in meiner Bibliothek. Angefangen zu lesen und was soll ich sagen? Es ist toll! Da ich es in Frankreich angefangen habe zu lesen, hat es gepasst. Es liest sich leichter als Proust und ist für alle etwas, die in die französische Literatur einsteigen wollen.

    11. Aug. 2025

  • Dies war mein erster Maupassant-Roman, und er beeindruckte mich als brillant erzählte Geschichte darüber, wie ein Journalist, der zum Parvenü wurde und aus einfachen Verhältnissen stammte, im Frankreich der Dritten Republik mit schäbigen Mitteln Status, Reichtum und Macht erlangte. In einem witzigen und knackigen Stil fließt die Geschichte flüssig dahin, während der Protagonist von einer einer Frau zur nächsten springt und jedes Mal mehr weltliche Vorteile wie Karriereaufstieg, soziale Anerkennung, Reichtum und Status sammelt. Seine einzige Waffe bei der Eroberung sind seine Jugend und sein hübsches Gesicht, daher sein Spitzname "Bel Ami", sowie ein Herz aus Stahl. Maupassant skizziert virtuos jeden seiner kalten, kalkulierten sozialen Aufstiegsversuche mit schmunzelnder Ironie, wobei er seinen eigenen höhnischen Spott über die bürgerlich-kapitalistische Unmoral und journalistische Farce der Pariser Gesellschaft kaum verbergen kann. Nachdem ich die ersten Kapitel gelesen hatte, dachte ich, dass der Protagonist Ähnlichkeit mit Eugene de Rastignac in Balzacs "Vater Goriot" und Julien Sorel in Stendhals "Rot und Schwarz" hat. Am Ende musste ich jedoch feststellen, dass Georges Duroy der herzloseste, räuberischste und heuchlerischste Bösewicht von allen dreien ist. Da es sich bei diesem Roman um ein realistisches Werk des 19. Jahrhunderts handelt, behandelt er Themen, die ebenso aktuell wie historisch sind. Er regt zum Nachdenken an über den Zusammenhang zwischen dem ungezügelten Kapitalismus von heute und der Skrupellosigkeit der Gesellschaft.

    29. Juli 2025

  • luthienne.art
    luthienne.art

    322 Follower

    4,0

    It's been a long time since I was so angry with a man. Walking red flag.. Great book that shows many human negative facets.

    7. Aug. 2023

3 von 8 Rezensionen

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