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Romane

In der Männerrepublik: Wie Frauen die Politik eroberten

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Über das Buch

»Politik ist eine viel zu ernste Sache, als dass man sie allein den Männern überlassen sollte.« Bundesgesundheitsministerin Käte Strobel, 1959. Die Bundesrepublik war lange eine Männerrepublik. Männer schrieben Geschichte. Männer besetzten Ämter. Männer gaben den Ton an. Und Frauen? Dieses Hörbuch erzählt die politische Geschichte der Bundesrepublik Deutschland aus weiblichen Perspektiven. Lange Jahre waren Politikerinnen in der Bundesrepublik kaum sichtbar. Die erste Ministerin wurde 1961 berufen. Erst ein Sitzstreik von CDU-Frauen vor dem Kabinettssaal zwang Kanzler Konrad Adenauer dazu, Elisabeth Schwarzhaupt in sein viertes Kabinett aufzunehmen. Was ihn nicht daran hinderte, die Regierungsmitglieder weiterhin mit »Guten Morgen, meine Herren« zu begrüßen … Im Zentrum dieses Hörbuchs stehen charismatische Frauen, deren politisches Wirken und private Schicksale Auskunft über bis heute unerzählte deutsche Geschichte geben. Protagonistinnen sind Politikerinnen aller Parteien, die sich während der Bonner Republik in der Männerbastion Bundestag durchsetzten. Ihre Lebenswege sind geprägt von politischen und privaten Dramen, denn für ihren Einsatz bezahlten sie mitunter einen hohen persönlichen Preis. Viele sprechen in diesem Hörbuch das erste Mal darüber, wie die Politik ihr Leben veränderte, wie ihr permanenter Einsatz zu schmerzhaften Trennungen und Entfremdungen führte, wie Politik sie süchtig machte oder mit welchen Mitteln die Männer aller Parteien sie bekämpften. Entstanden ist eine spannende Chronik des Kampfs um politische Gleichberechtigung, der bis heute anhält.

Editionen (3)

ISBN9783963840289
VerlagJohn Verlag
Erscheinungsdatum13.02.20
Seitenzahl1

Rezensionen & Bewertungen

24 Bewertungen

7 Rezensionen

4,2

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  • mrs_pike
    mrs_pike

    116 Follower

    3,5

    " In der Männer Männer-Republik" lag schon ziemlich lange in einem meiner zahlreichen SUBs. Nach der Wahl am vergangenen Sonntag und vor allem nach dem sehr gelungenen Post des KiWi-Verlags hate ich das dringende Verlangen, dieses Buch endlich zu lesen. Es beschreibt anhand von Porträts verschiedener Politikerinnen, wie gruselig frauenfeindlich der Bundestag war und - siehe Foto- wohl immer noch ist. Ich war oft sehr abgestoßen vom beschriebenen Verhalten der männlichen Politiker und ihren Bemühungen, politisch interessierte Frauen unsichtbar bleiben zu lassen. Petra Kelly fand ich besonders interessant- über sie will ich auf jeden Fall mehr erfahren. Ihre starke Beschreibung der " Rasierwasserbeamten" und des " Sees der Männer" bei den Sitzungen, wo rund 200 Männer eine dominante Rolle spielen und die wenigen Frauen nur eine dienende, fand ich perfekt auf den Punkt gebracht.

    " In der Männer Männer-Republik" lag schon ziemlich lange in einem meiner zahlreichen SUBs. Nach der Wahl am vergangenen Sonntag und vor allem nach dem sehr gelungenen Post des KiWi-Verlags hate ich das dringende Verlangen, dieses Buch endlich zu lesen. Es beschreibt anhand von Porträts verschiedener Politikerinnen, wie gruselig frauenfeindlich der Bundestag war und - siehe Foto- wohl immer noch ist. Ich war oft sehr abgestoßen vom beschriebenen Verhalten der männlichen Politiker und ihren Bemühungen, politisch interessierte Frauen unsichtbar bleiben zu lassen. 
Petra Kelly fand ich besonders interessant- über sie will ich auf jeden Fall mehr erfahren. Ihre starke Beschreibung der " Rasierwasserbeamten" und des " Sees der Männer" bei den Sitzungen, wo rund 200 Männer eine dominante Rolle spielen und die wenigen Frauen nur eine dienende, fand ich perfekt auf den Punkt gebracht.

    2. März 2025

  • kerstin_herbert
    kerstin_herbert

    22 Follower

    3,0

    Einerseits eine sehr interessante Lektüre, andererseits wieder einmal ein Mann, der uns die Welt erklärt.

    4. Jan. 2023

  • notizhefte
    notizhefte

    68 Follower

    3,0

    3,5 Sterne Inhaltlich interessant und wichtig. Im Ton mitunter anbiedernd: Seht her, ich bin ein Mann, der andere Männer kritisiert und Feminismus gut findet! Gelegentlich Wiederholungen, mitunter Selbstlob für die geleistete Recherchearbeit. Wie in den Achtzigerjahren erschließt sich mir die Verklärung von Petra Kelly nicht, zu der der Autor sich damals wie heute versteigt. Ich sehe da Parallelen zur mir ebenfalls unbegreiflichen Perzeption von Prinzessin Diana und Greta Thunberg. Diese Passagen berühren mich nicht, befremden mich eher. Auch die Einschätzung der Kohl-Ära widerspricht meinen eigenen Erinnerungen und Lebenslagen. Wenn ein Autor so starr an seinen Einschätzungen festhält und nur geringe Fehleinschätzungen für möglich hält, baut er halt auch keine Brücken, über die ich als Leser gehen kann. Also ein Buch, aus dem ich nur selektiv Nutzen ziehen kann.

    24. Apr. 2023

3 von 7 Rezensionen

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