Blick ins Buch

Biografien

Arme Leute

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Über das Buch

Die Erzählung "Arme Leute" schildert die intensive Brieffreundschaft zwischen einem älteren Mann und einer deutlich jüngeren Frau. Man schätzt sich so sehr, dass persönliche Probleme besprochen werden und man sich gegenseitig bei der Lösung derselbigen beisteht. Die Unterstützung füreinander grenzt an Selbstaufopferung. Man ist sich im Laufe der Zeit immer näher gekommen und hofft jeweils auf das Lebensglück des anderen. Aus heiterem Himmel wird der Frau ein Heiratsantrag von einer unbekannten Person unterbreitet.

Editionen (5)

ISBN9783959892605
VerlagLILYLA Hörbuch-Editionen
Erscheinungsdatum01.10.17

Rezensionen & Bewertungen

40 Bewertungen

8 Rezensionen

3,8

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  • _angi_
    _angi_

    80 Follower

    3,0

    Ergreifendes Ende

    Die junge Warawara und der deutlich ältere Makar schreiben sich Briefe. Es geht um das arme herausfordernde Leben der beiden Charaktere. Ich konnte bis zum Schluss nicht wirklich was mit den beiden anfangen. Das Ende finde ich traurig. Makar schöpft Hoffnung, da sich sein Leben etwas verbessert und Warawara verlobt sich und verlässt ihn. Die Briefe schienen innig zu sein. Sie schütten sich gegenseitig das Herz aus. Er half ihr immer wieder und schickte ihr Sachen / Geld. Verschiedene Umstände war es beiden nicht möglich, eine Beziehung einzugehen. Am Ende nimmt sie einen Heiratsantrag an und bittet Makar für dich Hochzeit und Feier Wäsche zu kaufen. Als sie abreist und sich verabschiedet - für immer. Vergessen soll er sie jedoch nun auch nicht. Er schreibt ihr, dass er sich vor die Räder werfen wird, um sie aufzuhalten. Ein Buch, welches man sicherlich nochmal lesen kann.

    Ergreifendes Ende

    10. Feb. 2025

  • brianbtg
    brianbtg

    3 Follower

    4,0

    Underrated!! Wirklich unglaublich schön.

    17. Feb. 2026

  • sand.reads
    sand.reads

    4 Follower

    4,5

    Aufwühlend, traurig-schön und trotzdem voller zarter Romantik – genau das, was ich liebe.

    Arme Leute hat mich tief berührt. Dostojewski erzählt die Briefromanze zwischen dem armen Beamten Makar und der jungen Varvara so eindringlich, dass man ihre kleine, trügerische Welt direkt vor Augen hat. Die beiden sind gefangen in Armut und gesellschaftlicher Enge und doch blüht in ihren Worten immer wieder eine zarte Hoffnung auf Liebe und gegenseitige Wärme. Was mich besonders fasziniert, sind die kleinen Gesten der Zuneigung, die Dostojewski mit so präziser, eindrucksvoller Sprache skizziert. Jeder Brief ist eine Mischung aus Sehnsucht und Selbstaufgabe, romantische Tragödie pur. Man spürt förmlich, wie sehr beide ihre Würde bewahren wollen, obwohl das Leben ihnen kaum Luft zum Atmen lässt. Die Geschichte ist tief traurig, weil man ahnt, dass diese zarte Liebeswelt jeden Moment zerbrechen kann. Und doch bleibt sie wunderschön: in der Poesie der Briefe, in der Ehrlichkeit der Figuren und in der unerschütterlichen Hoffnung, die trotz aller Härte mitschwingt. Ein intensives, romantisches Trauerspiel in Briefen, genau die Mischung aus Schönheit und Schmerz, die mich bei Dostojewski immer wieder fesselt. Wer zarte, tragische Liebesgeschichten liebt, findet hier ein kleines Meisterwerk.

    20. Juni 2025

3 von 8 Rezensionen

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