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Romane

Die Chronik der Sperlingsgasse

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Über das Buch

Wilhelm Raabe verfasste diesen Roman in den Jahren 1854 bis 1856, als er in der damaligen Berliner Innenstadt wohnte. Genau in diesem Zeitraum entwickelt sich auch die in 21 Tagebucheintragungen gegliederte Handlung. Verfasser und Erzähler des Tagebuchs ist der alternde Johannes Wacholder, der damit das Leben, Glück und Unglück seiner Mitbewohner in der Sperlingsgasse schildert, nicht zuletzt auch die eigene tragische, weil gescheiterte Liebe zu Marie, der Ehefrau seines Freundes Franz Ralff. Mit seiner teilweise sprunghaften Erzählweise und immer wieder wechselnden Perspektiven gilt 'Die Chronik der Sperlingsgasse' als ein frühes Beispiel des deutschen Großstadtromans.

Editionen (28)

ISBN9783959090414
VerlagEuropäischer Literaturverlag
Erscheinungsdatum01.05.15
Seitenzahl112

Rezensionen & Bewertungen

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1 Rezensionen

3,8

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  • psor
    psor

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    4,0

    Der Poetische Realismus ist doch etwas Schönes, und Raabe kann man da wohl wohlgetrost neben Fontane einordnen. Ein schönes Bild aus der damaligen Gesellschaft, auch wenn, wie es bei diesen Autoren gern üblich ist, nicht viel passiert. Und eine Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Personen, die sich einen Großvater teilen, hat immer eine wunderlichen Beigeschmack. „Wir sprachen an jenem Tage nicht viel! Das Glück ist stumm, und was die Liebe - die wahre Offenbarung Gottes - sich zuflüstert, hat noch kein Dichter auf Papyrus, Pergament oder Papier festgehalten.“

    23. Feb. 2024

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