Blick ins Buch

Historische Romane

Die Chronik der Sperlingsgasse

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Über das Buch

Wilhelm Raabes 1856 vollendetes Erstlingswerk war zugleich sein erfolgreichstes Buch. In ihrer Collagen-Form nahm die Chronik schon Mitte des 19. Jahrhunderts literarische Techniken des 20. Jahrhunderts vorweg. Der Holzmindener Künstler Karl Cohnen hat Wilhelm Raabes Werk mit Witz und souveränem Strich illustriert. In diesen Illustrationen kann der Leser neben den Darstellungen des ärmlichen Lebens in der Berliner Gasse regionale Bezüge zum Weserbergland finden. Cohnen hat diese aber nicht krampfhaft hergestellt, ebenso wie Wilhelm Raabe seine Kindheitserinnerungen an Holzminden (im Roman Uhlfelden) vornehmlich im Sinne seiner literarischen Absichten nutzte.

Editionen (28)

ISBN9783940751638
VerlagMitzkat, Jörg
Erscheinungsdatum31.05.14
Seitenzahl252

Rezensionen & Bewertungen

7 Bewertungen

1 Rezensionen

3,8

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  • psor
    psor

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    4,0

    Der Poetische Realismus ist doch etwas Schönes, und Raabe kann man da wohl wohlgetrost neben Fontane einordnen. Ein schönes Bild aus der damaligen Gesellschaft, auch wenn, wie es bei diesen Autoren gern üblich ist, nicht viel passiert. Und eine Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Personen, die sich einen Großvater teilen, hat immer eine wunderlichen Beigeschmack. „Wir sprachen an jenem Tage nicht viel! Das Glück ist stumm, und was die Liebe - die wahre Offenbarung Gottes - sich zuflüstert, hat noch kein Dichter auf Papyrus, Pergament oder Papier festgehalten.“

    23. Feb. 2024

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