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Romane

Die Chronik der Sperlingsgasse

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Über das Buch

In 21 Tagebucheintragungen schildert der alternde Johannes Wacholder das Leben seiner Mitbewohner in der Sperlingsgasse, einer kleinen Seitenstraße nahe dem Berliner Schloss. Im Zentrum steht dabei Wacholders tragische, weil gescheiterte Liebe zu Marie, die Ehefrau seines Freundes Franz Ralff. - Wilhelm Raabe schrieb diesen autobiografisch gefärbten Roman in den Jahren 1854 bis 1856, als er selbst in der Berliner Innenstadt wohnte. Mit seinen dauernd wechselnden Perspektiven und seiner sprunghaften Erzählweise gilt das Werk als einer der frühesten deutschsprachigen Vertreter des Großstadtromans.

Editionen (28)

ISBN9783954551101
Verlagdearbooks
Erscheinungsdatum01.10.16
Seitenzahl112

Rezensionen & Bewertungen

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1 Rezensionen

3,8

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  • psor
    psor

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    4,0

    Der Poetische Realismus ist doch etwas Schönes, und Raabe kann man da wohl wohlgetrost neben Fontane einordnen. Ein schönes Bild aus der damaligen Gesellschaft, auch wenn, wie es bei diesen Autoren gern üblich ist, nicht viel passiert. Und eine Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Personen, die sich einen Großvater teilen, hat immer eine wunderlichen Beigeschmack. „Wir sprachen an jenem Tage nicht viel! Das Glück ist stumm, und was die Liebe - die wahre Offenbarung Gottes - sich zuflüstert, hat noch kein Dichter auf Papyrus, Pergament oder Papier festgehalten.“

    23. Feb. 2024

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