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Romane

Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt

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Über das Buch

Jojo und seine kleine Schwester Kayla leben bei ihren Großeltern Mam and Pop an der Golfküste von Mississippi. Leonie, ihre Mutter, kümmert sich kaum um sie. Sie nimmt Drogen und arbeitet in einer Bar. Wenn sie high ist, wird Leonie von Visionen ihres toten Bruders heimgesucht, die sie quälen, aber auch trösten. Mam ist unheilbar an Krebs erkrankt, und der stille und verlässliche Pop versucht, den Haushalt aufrecht zu erhalten und Jojo beizubringen, wie man erwachsen wird. Als der weiße Vater von Leonies Kindern aus dem Gefängnis entlassen wird, packt sie ihre Kinder und eine Freundin ins Auto und fährt zur »Parchment Farm«, dem staatlichen Zuchthaus, um ihn abzuholen. Eine Reise voller Gefahr und Hoffnung. Jesmyn Ward erzählt so berührend wie unsentimental von einer schwarzen Familie in einer von Armut und tief verwurzeltem Rassismus geprägten Gesellschaft. Was bedeuten familiäre Bindungen, wo sind ihre Grenzen? Wie bewahrt man Würde, Liebe und Achtung, wenn man sie nicht erfährt? Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt ist ein großer Roman, getragen von Wards so besonderer melodischer Sprache, ein zärtliches Familienporträt, eine Geschichte von Hoffnungen und Kämpfen, voller Anspielungen auf das Alte Testament und die Odyssee.

Editionen (2)

ISBN9783956142284
VerlagKunstmann, A
Erscheinungsdatum14.02.18
Seitenzahl304

Rezensionen & Bewertungen

53 Bewertungen

6 Rezensionen

3,6

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  • florzinha
    florzinha

    5 Follower

    4,0

    Ein gelungener Roman über Geschwisterliebe, Rassismus, Armut, das Leben und das Sterben und Geschichten die über Generationen weiter erzählt werden müssen.

    Schon die ersten Seiten sind unglaublich brutal. Der kleine Jojo darf mit seinem Opa zu seinem 13. Geburtstag eine Ziege schlachten. Doch er versteht was die Tiere untereinander sagen - und flüchtet aus dem Stall. Die Kapitel wechseln jeweils die Sicht des Erzählers, mal ist es der kleine Jojo, der viel zu früh erwachsen werden musste, weil seine Mutter ihn vernachlässigt. Die gleichen Szenen werden aus der Sicht der drogenabhängigen und verzweifelten Mutter erzählt. Und dann sind da die Toten, die ihre eigen Geschichte hören möchten, damit sie sich verabschieden und nach Hause gehen können. Mir persönlich hat das Buch sehr gefallen, auch wenn ich viele negative Rezensionen aufgrund der Geister gelesen habe.

    25. Dez. 2024

  • rikusch
    rikusch

    47 Follower

    2,0

    Ich konnte damit nicht viel anfangen.

    Ich hatte mit dem Buch meine Probleme. Und dass die Onleihe mich 2 Wochen das Buch nicht weiterlesen hat, machte es auch nicht besser. Ich habe es beendet, aber viel mehr kann ich dazu nicht sagen.

    19. Feb. 2026

  • ovr
    ovr

    89 Follower

    3,5

    Ausgezeichnet mit dem National Book Award & aus der Liste der 100 Bücher, die man im 21. Jahrhundert gelesen haben muss

    Ich hab nichts erwartet und dann so eine traurige, schmerzliche Story bekommen. Ein tiefgründiges Buch über Familie, Armut, Rassismus...mich hat's echt berührt. Aber auch wichtig zu wissen: Es handelt sich eher um schwere Sprache. Es ist kein Buch, was sich so nebenbei weglesen lässt.

    5. Juni 2026

3 von 6 Rezensionen

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Seitenbasierte Kommentare

Seite 20266%
ovr
ovr4. Juni 2026

Ein sehr ruhiges und trauriges Buch. Ich finds bisher super.

Lesen ist schöner mit der READO App.

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