Blick ins Buch

Romane

Ein ganzes Leben

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Über das Buch

Andreas Egger war vier Jahre alt, als sein Leben in den Bergen begann. Seine Mutter war gestorben. Sein Onkel nahm den Jungen nur zur sich, weil er Geld mitgebracht hatte. Liebe kannte Egger keine, nur Schläge. Er wuchs heran zu einem ruhigen, aber kräftigen Mann. Die Geschichte handelt vom einfachen Leben dieses einfachen Mannes. Wie er hinnahm, was er nicht ändern konnte. Von seiner Liebe zu den Bergen. Und zur Frau, die ihm nur kurze Zeit ihre Liebe schenken konnte. Er schaute über den Hügel und schluchzte laut auf. Er kniete im Schnee und sah die Stelle, an der sein Haus gestanden hatte. „Marie! Marie!!“ Er rief ihren Namen in die Stille und wusste, dass keiner ihn hörte. Der Mond schien. Der Österreicher Robert Seethaler (geb. 1966) ist ein vielfach ausgezeichneter Schriftsteller und Drehbuchautor. Seine Romane „Der Trafikant“ (2012) und „Ein ganzes Leben“ (2014) wurden zu großen Publikumserfolgen.

Editionen (13)

ISBN9783944668734
VerlagSpaß am Lesen
Erscheinungsdatum13.11.17
Seitenzahl128

Rezensionen & Bewertungen

952 Bewertungen

147 Rezensionen

4,0

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  • odilia
    odilia

    44 Follower

    2,0

    🏔️ ⏰ ❄️

    Diese Buch hat so viele wundervolle Kritiken bekommen aber es konnte mich einfach nicht richtig berühren. Ich musste so oft Sätze wieder und wieder lesen, weil meine Gedanken abgeschweift sind und ich den Faden verloren habe. Die Geschichte konnte mich nicht fesseln und ich habe mir einfach gewünscht dass ich das Buch bald fertig habe (weil ich Bücher leider schlecht abbrechen kann). Ich fand es teilweise sperrig und nicht flüssig zu lesen. Zum Inhalt: Eggers ganzes Leben in den Bergen, welches in seiner Härte und Schlichtheit auf 180 Seiten passt, hat mich auch vielmehr deprimiert und ernüchtert (auch wenn er selber sein Leben nicht so empfunden hat). Ich hab’s leider gar nicht gefühlt oder gemocht.

    6 Tage vor

  • sofflpoffl
    sofflpoffl

    39 Follower

    3,5

    'Er hatte niemanden, doch er hatte alles, was er brauchte, und das war genug.'

    Ein nettes Buch für zwischendurch, das dem Leben eines einfachen, unspektakulären Mannes folgt. Das Buch hat sich wunderbar lesen lassen und ich finde es zeigt ganz gut, wie dankbar man sein kann, auch wenn man nicht viel hat. Wirklich toll! Ein kurzweiliges, nettes Buch!

    4 Tage vor

  • ankeliest
    ankeliest

    64 Follower

    4,0

    Ein ganzes Leben auf 190Seiten. Andreas Eggers ist das, was man ein Dorfschrat nennt und würde an ihm vorbei gehen. Nun folgen wir ihm und ich war entsetzt über dieses Leben voll Gewalt, Entbehrung und Unglück. Andreas Eggers stirbt und ist zufrieden mit seinem Leben. Das lässt mich über meines nachdenken. "Er hatte länger durchgehalten, als er selbst es für möglich gehalten hätte, und könnte in Großen und Ganzen zufrieden sein. Er hatte seine Kindheit, einen Krieg und eine Lawine überlebt. Er war sich nie zu schade für die Arbeit gewesen...Er hatte geliebt. ... Er könnte sich nicht erinnern, wo er hergekommen war, und letztendlich wusste er nicht, wohin er gehen würde. Doch auf die Zeit dazwischen, auf sein Leben, konnte er ohne Bedauern zurückblicken, mit einem abgerissen Lachen und einem einzigen, großen Staunen." S.176

    15. Aug. 2025

3 von 147 Rezensionen

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Seitenbasierte Kommentare

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mitherzundbuch
mitherzundbuch6. Jan. 2025

Ist „Ein ganzes Leben“ ein bisschen wie Marie de Brebis „Der reiche Klang des einfachen Lebens“ in männlich und weniger positiv?

Lesen ist schöner mit der READO App.

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