Blick ins Buch

Minna von Barnhelm

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Über das Buch

Zur Edition Wie kein anderer Name steht der Name Lessings in Berlin für eine Kunstaffinität, eine Bildungs- und Humanitätstradition, die über das 18. ins 21. Jahrhundert reicht. Gotthold Ephraim Lessing (1729–1781) weilte während seines letzten Aufenthalts in Berlin 1765 bis 1767 im Haus Am Königsgraben 10. Es gehörte dem Kupferstecher und Verleger Johann David Schleuen (1711–1771) und befand sich bis zum Abriss am 3. Oktober 1910 in der Nähe des Bahnhofs Alexanderplatz. Anfang 1908 wurde dort das Lessing-Museum eingerichtet, welches wenige Tage nach dem Abriss des Gebäudes im Nicolaihaus in der Brüderstraße 13 wiedereröffnet wurde. Mit dem Lessing-Museum waren auch verbunden die Lessing-Gesellschaft und die berühmte Lessing-Hochschule, die bis zu ihrer Gleichschaltung und Zerschlagung während der NS-Zeit tausende Berliner Hörer verzeichnen konnte. Der Anthea Verlag unterhält eine Dependance in dem heutigen Lessinghaus, einem mit einer Lessing-Gedenktafel versehenen Nachbau im Nikolaiviertel, Nikolaikirchplatz 7. Dieser Ort ist ebenso geschichtsträchtig: zwischen 1752 und 1755, während seines zweiten Aufenthalts, wohnte Lessing beengt im 2. Stock des alten Fachwerkbaus Nikolaikirchplatz 10, von wo aus er mit seinen Freunden Moses Mendelssohn (1729–1786) und Friedrich Nicolai (1733–1811) verkehrte. Die Edition Lessinghaus pflegt die Traditionslinien und das Erbe Lessings in Berlin.

Editionen (42)

ISBN9783943583694
VerlagAnthea Verlag
Erscheinungsdatum01.10.18
Seitenzahl236

Rezensionen & Bewertungen

64 Bewertungen

7 Rezensionen

3,3

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  • buchpetzi
    buchpetzi

    68 Follower

    4,0

    Boah das war so stressig zum Schluss 🫠

    Hab konstant damit gerechnet, dass irgendwer dem anderen zu lange was vorspielt und sich irgendwer wegen einem Missverständnis erschießt. Hätt ich mal einfach den Einband gelesen, hätt ich „Lustspiel“ gelesen und wäre nicht ständig davon ausgegangen, dass gleich was tragisches passiert. Wollte nicht dasselbe erleben wie bei „Geschichten aus dem Wienerwald“, wo ich erst gedacht hab es wird ein heiteres Spiel der Verirrungen. War’s nicht.

    Boah das war so stressig zum Schluss 🫠

    10. Jan. 2026

  • honighummel
    honighummel

    46 Follower

    4,0

    Ein Klassiker mit einer starken Frauenfigur!

    Wie viele Klassiker muss man lesen, bis man eine Geschichte findet, in der es eine starke weibliche Protagonistin gibt? Minna ist die erste weibliche Protagonistin, die aktiv Einfluss auf die Handlung der Geschichte nimmt. Sie weiß, was sie möchte und spinnt die Fäden in ihrem Sinne. Für die Zeit ein durchaus feministisches Werk. Frauen, die sich die Männer klar machen, anstatt hilflose Weibsbilder. 👍🏻 #feminismus #toxische Männlichkeit #gleichberechtigte Beziehungen

    14. Jan. 2023

3 von 7 Rezensionen

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