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Novelle

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Über das Buch

eBook im epub-Format 40 S. Bei einem Ausritt der Fürstin mit ihrem Oheim Friedrich und dem Junker Honorio nähert sich ihnen plötzlich ein entlaufener Tiger. Als sie vor dem Tier flüchten, stürzt die Fürstin. Doch Honorio gelingt es, den Tiger mit einer Pistole zu erlegen. Der in Begleitung eines Knaben herbeieilende Tierwärter beklagt den Tod des Tigers. Er bittet den Fürsten, der inzwischen mit seinem Jagdgefolge erschienen ist, den ebenfalls entlaufenen Löwen zu schonen. Fürst und Fürstin werden nun Zeugen davon, wie der Knabe den mächtigen Löwen mit seinem Flötenspiel besänftigt. Goethes Prosaerzählung wurde vielfach als Parabel auf die friedliche Bändigung der Mächtigen gedeutet. Die Prosaerzählung „Novelle“ erschien 1828. Die Entwürfe zu diesem Stoff stammen aus dem Jahr 1797. Ergänzt wird der Originaltext mit Worterklärungen und biografischen Notizen über den Autor. Die Print ISBN bezieht sich auf unser Hörbuch.

Editionen (22)

ISBN9783938230756
VerlagHörGut! Verlag
Erscheinungsdatum30.09.09
Seitenzahl40

Rezensionen & Bewertungen

9 Bewertungen

2 Rezensionen

3,3

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  • semjon.pfalz
    semjon.pfalz

    38 Follower

    4,0

    Die Handlung ist nach heutigen Gesichtspunkten kitschig, aber sprachlich ist die Novelle von Goethe natürlich ein Hochgenuß, vor allem am Ende, wenn es dann auch noch poetisch wird. Irgendwie wirkt es ja schon fast anmaßend, wenn unser Universalgenie als Titel für sein Werk ausgerechnet die Erzählform nimmt. Das vermittelt den Eindruck, als wenn er mit seiner Raubtiergeschichte das Referenzwerk für alle nachkommenden Novellen dieser Welt legen wollte. Zu einer Novelle gehört ein unvorhergesehnes Ereignis. Hier sind es entlaufene Wildtiere im friedlichen deutschen Städtchen. Der Erwachsene tötet, während das Kind mit der Flöte pazifistisch erfolgreich ist. Schöne, romantische Moral. Mir hat es gefallen.

    14. Apr. 2024

  • semjon
    semjon

    73 Follower

    4,0

    Die Handlung ist nach heutigen Gesichtspunkten kitschig, aber sprachlich ist die Novelle von Goethe natürlich ein Hochgenuß, vor allem am Ende, wenn es dann auch noch poetisch wird. Irgendwie wirkt es ja schon fast anmaßend, wenn unser Universalgenie als Titel für sein Werk ausgerechnet die Erzählform nimmt. Das vermittelt den Eindruck, als wenn er mit seiner Raubtiergeschichte das Referenzwerk für alle nachkommenden Novellen dieser Welt legen wollte. Zu einer Novelle gehört ein unvorhergesehnes Ereignis. Hier sind es entlaufene Wildtiere im friedlichen deutschen Städtchen. Der Erwachsene tötet, während das Kind mit der Flöte pazifistisch erfolgreich ist. Schöne, romantische Moral. Mir hat es gefallen.

    29. Dez. 2022

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