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Novelle

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Über das Buch

Ein kleiner Junge bändigt die Raubkatze durch die besänftigende Macht der Liebe. Goethes Novelle in einer legendären Hörspielinszenierung, die das Zeitkolorit der Geschichte meisterhaft bewahrt.

(1 CD, Laufzeit: 56 min)

Editionen (22)

ISBN9783899409109
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum19.01.07

Rezensionen & Bewertungen

9 Bewertungen

2 Rezensionen

3,3

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  • semjon.pfalz
    semjon.pfalz

    38 Follower

    4,0

    Die Handlung ist nach heutigen Gesichtspunkten kitschig, aber sprachlich ist die Novelle von Goethe natürlich ein Hochgenuß, vor allem am Ende, wenn es dann auch noch poetisch wird. Irgendwie wirkt es ja schon fast anmaßend, wenn unser Universalgenie als Titel für sein Werk ausgerechnet die Erzählform nimmt. Das vermittelt den Eindruck, als wenn er mit seiner Raubtiergeschichte das Referenzwerk für alle nachkommenden Novellen dieser Welt legen wollte. Zu einer Novelle gehört ein unvorhergesehnes Ereignis. Hier sind es entlaufene Wildtiere im friedlichen deutschen Städtchen. Der Erwachsene tötet, während das Kind mit der Flöte pazifistisch erfolgreich ist. Schöne, romantische Moral. Mir hat es gefallen.

    14. Apr. 2024

  • semjon
    semjon

    73 Follower

    4,0

    Die Handlung ist nach heutigen Gesichtspunkten kitschig, aber sprachlich ist die Novelle von Goethe natürlich ein Hochgenuß, vor allem am Ende, wenn es dann auch noch poetisch wird. Irgendwie wirkt es ja schon fast anmaßend, wenn unser Universalgenie als Titel für sein Werk ausgerechnet die Erzählform nimmt. Das vermittelt den Eindruck, als wenn er mit seiner Raubtiergeschichte das Referenzwerk für alle nachkommenden Novellen dieser Welt legen wollte. Zu einer Novelle gehört ein unvorhergesehnes Ereignis. Hier sind es entlaufene Wildtiere im friedlichen deutschen Städtchen. Der Erwachsene tötet, während das Kind mit der Flöte pazifistisch erfolgreich ist. Schöne, romantische Moral. Mir hat es gefallen.

    29. Dez. 2022

Autorin / Autor

Über Johann Wolfgang von Goethe

Der Dichterfürst Goethe wurde 1749 in Frankfurt am Main geboren. Auf Wunsch seines Vaters begann er 1765 ein Jura-Studium in Leipzig, musste aber wegen Krankheit 1768 nach Frankfurt zurückkehren. Zum Abschluss seines Studiums ging Goethe 1770 nach Straßburg, wo er sich unter anderem mit Homer, Shakespeare und Ossian beschäftigte. Dort begegnete er auch Herder dessen Philosophie ihn nachhaltig beeinflusste. Zunächst etablierte er sich als Dichter des Sturm und Drang, zu seinen frühen Werken zählen vor allem Gedichte sowie u.a. der Götz von Berlichingen (1773). 1775 zog Goethe nach Weimar, wo er bis ans Ende seines Lebens bleiben sollte und das er nachhaltig beeinflusste uns veränderte. Sein Italienreise 1786 regte ihn zu seiner Italienischen Reise (1816/ 17) an und hinterließ ihre Spuren in vielen seiner Werke. Im Jahr 1788 kehrte er nach Weimar zurück, wo er 1801 Christiane Vulpis heiratete. Seit 1794 pflegte Goethe eine enge und fruchtbare Freundschaft mit Friedrich Schiller, die viele gemeinsame Werke hervorbrachte, wie beispielsweise die berühmten Xenien (1796). Gemeinsam formulierten sie in verwandter Kunstgesinnung das ästhetische Programm der Weimarer Klassik. In den Weimarer Jahren des ausgehenden 18. Jahrhunderts entstanden unter anderem Wilhelm Meisters Lehrjahre (1795) sowie die Römischen Elegien (1795). Zu seinen bedeutendsten Werken gehören auch Die Wahlverwandtschaften (1809) und natürlich der Faust (1832). Nach langem, schaffensreichem Leben starb Goethe 1832 in Weimar. Goethe hat die kleine, aber bedeutende Dichtung Novelle in wenigen Monaten von Oktober 1826 bis Anfang 1827 geschrieben.

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