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Ein faszinierendes Magiesystem trifft auf eine Geschichte, die zwischen Genialität und Geduldsprobe pendelt.
Band 1 von 3 Ich-Perspektive Das Magiesystem? Wirklich spannend durchdacht. Die Magie funktioniert wie eine innere Quelle, die irgendwann versiegt, wenn man sie zu exzessiv nutzt. Je mächtiger der Zauber, desto schneller ist der Tank leer. Das sorgt für echte Konsequenzen und hebt sich angenehm von dem üblichen „unendlich viel Power, null Nebenwirkungen“-Konzept ab. Und als ich dann erfahren habe, dass Zahru mit Tieren sprechen kann, war es endgültig um mich geschehen. 🥰🤣 Wurde aber leider nicht so umgesetzt wie ich gehofft hatte. Die Geschichte nimmt Fahrt auf, als der König zur sogenannten Queerung aufruft, einem Wettbewerb, bei dem aus seinen Erben der neue König bestimmt werden soll. Zahru und ihre beste Freundin Hen wittern die Gelegenheit, ihrem eintönigen Leben zu entkommen, und schleichen sich unter die königlichen Zuschauer. Natürlich geht der Plan glorreich schief. Zahru landet mitten im Machtkampf der Thronanwärter und wird gezwungen, als Opfer an der Queerung teilzunehmen. Und plötzlich steht nicht nur ihr Traum vom Abenteuer auf dem Spiel, sondern ihr ganzes Leben. Zahru mochte ich wirklich sehr. Ihre große Klappe, ihre Schlagfertigkeit, ihre Impulsivität – das war unterhaltsam und hat der Geschichte viel Charme verliehen. 🤣 Der sogenannte Bastard-Prinz hingegen war mir stellenweise deutlich zu paranoid. Ich verstehe, dass politische Intrigen nicht gerade Wellnessurlaub sind, aber seine Daueranspannung war zeitweise anstrengend. 😅 Jet, der andere Prinz, verkörpert hingegen das klassische Rebellen-Prince-Charming-Paket: selbstlos, charmant, moralisch gefestigt und natürlich mit dem richtigen Maß an heroischer Ausstrahlung. ❤️🤣 Die Schwester? Leider eher nervtötend als vielschichtig. Und nun zu meinem inneren Zwiespalt. Die Grundidee der Geschichte ist fantastisch. Das Setting, die Magie, das Konzept der Queerung – alles schreit nach epischer Spannung. Doch die Umsetzung konnte dieses Potenzial für mich nicht vollständig ausschöpfen. Gerade das „Spiel“ in der Wüste, das eigentlich das Herzstück der Handlung sein sollte, blieb für meinen Geschmack zu vage und zu wenig ausgearbeitet. Es passiert lange Zeit kaum etwas, meist nur ein Hin und Her für Zahru. Auch die Lovestory war nur dezent im Hintergrund spürbar. Hinzu kamen die zahlreichen Namen, Titel und Bezeichnungen, die mich mehr als einmal ins gedankliche Schleudern gebracht haben. Gegen Ende zieht die Spannung zwar spürbar an, aber nicht in dem Ausmaß, das mich komplett mitgerissen hätte. Dennoch hat mir der Schreibstil gut gefallen. Er ist angenehm zu lesen, flüssig und zugänglich, was definitiv ein Pluspunkt ist. Auch Humor ist vorhanden. Unterm Strich bleibt für mich ein solides Leseerlebnis mit großartigen Ansätzen, sympathischer Protagonistin und einem kreativen Magiesystem, das leider nicht ganz so überwältigend umgesetzt wurde, wie es möglich gewesen wäre. Ich hoffe sehr, dass die folgenden Bände das Potenzial voll ausschöpfen und die Spannung noch einmal deutlich anziehen.
16. Feb. 2026
Ein faszinierendes Magiesystem trifft auf eine Geschichte, die zwischen Genialität und Geduldsprobe pendelt.
Band 1 von 3 Ich-Perspektive Das Magiesystem? Wirklich spannend durchdacht. Die Magie funktioniert wie eine innere Quelle, die irgendwann versiegt, wenn man sie zu exzessiv nutzt. Je mächtiger der Zauber, desto schneller ist der Tank leer. Das sorgt für echte Konsequenzen und hebt sich angenehm von dem üblichen „unendlich viel Power, null Nebenwirkungen“-Konzept ab. Und als ich dann erfahren habe, dass Zahru mit Tieren sprechen kann, war es endgültig um mich geschehen. 🥰🤣 Wurde aber leider nicht so umgesetzt wie ich gehofft hatte. Die Geschichte nimmt Fahrt auf, als der König zur sogenannten Queerung aufruft, einem Wettbewerb, bei dem aus seinen Erben der neue König bestimmt werden soll. Zahru und ihre beste Freundin Hen wittern die Gelegenheit, ihrem eintönigen Leben zu entkommen, und schleichen sich unter die königlichen Zuschauer. Natürlich geht der Plan glorreich schief. Zahru landet mitten im Machtkampf der Thronanwärter und wird gezwungen, als Opfer an der Queerung teilzunehmen. Und plötzlich steht nicht nur ihr Traum vom Abenteuer auf dem Spiel, sondern ihr ganzes Leben. Zahru mochte ich wirklich sehr. Ihre große Klappe, ihre Schlagfertigkeit, ihre Impulsivität – das war unterhaltsam und hat der Geschichte viel Charme verliehen. 🤣 Der sogenannte Bastard-Prinz hingegen war mir stellenweise deutlich zu paranoid. Ich verstehe, dass politische Intrigen nicht gerade Wellnessurlaub sind, aber seine Daueranspannung war zeitweise anstrengend. 😅 Jet, der andere Prinz, verkörpert hingegen das klassische Rebellen-Prince-Charming-Paket: selbstlos, charmant, moralisch gefestigt und natürlich mit dem richtigen Maß an heroischer Ausstrahlung. ❤️🤣 Die Schwester? Leider eher nervtötend als vielschichtig. Und nun zu meinem inneren Zwiespalt. Die Grundidee der Geschichte ist fantastisch. Das Setting, die Magie, das Konzept der Queerung – alles schreit nach epischer Spannung. Doch die Umsetzung konnte dieses Potenzial für mich nicht vollständig ausschöpfen. Gerade das „Spiel“ in der Wüste, das eigentlich das Herzstück der Handlung sein sollte, blieb für meinen Geschmack zu vage und zu wenig ausgearbeitet. Es passiert lange Zeit kaum etwas, meist nur ein Hin und Her für Zahru. Auch die Lovestory war nur dezent im Hintergrund spürbar. Hinzu kamen die zahlreichen Namen, Titel und Bezeichnungen, die mich mehr als einmal ins gedankliche Schleudern gebracht haben. Gegen Ende zieht die Spannung zwar spürbar an, aber nicht in dem Ausmaß, das mich komplett mitgerissen hätte. Dennoch hat mir der Schreibstil gut gefallen. Er ist angenehm zu lesen, flüssig und zugänglich, was definitiv ein Pluspunkt ist. Auch Humor ist vorhanden. Unterm Strich bleibt für mich ein solides Leseerlebnis mit großartigen Ansätzen, sympathischer Protagonistin und einem kreativen Magiesystem, das leider nicht ganz so überwältigend umgesetzt wurde, wie es möglich gewesen wäre. Ich hoffe sehr, dass die folgenden Bände das Potenzial voll ausschöpfen und die Spannung noch einmal deutlich anziehen.
16. Feb. 2026







