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Zu Beginn war ich ehrlich gespannt, doch was folgte, war ein zäher Marathon durch 400 Seiten Stillstand.
Meine Rezension zu The Cruelest Mercy – Natalie Mae (Band 2 von 3, Ich-Perspektive) fällt mir nicht leicht, aber ehrlich gesagt: Gott, das war sterbenslangweilig 😭. Ich habe selten ein Buch erlebt, das so konsequent auf der Stelle tritt und dabei noch so überzeugt davon ist, Hochspannung zu liefern. Zahru hat sich für mich von einer vielschichtigen Protagonistin zu einer regelrechten Paranoia-Maschine entwickelt. Ja, nach den Ereignissen aus Band 1 ist Skepsis absolut nachvollziehbar. Misstrauen? Geschenkt. Vorsicht? Verständlich. Stattdessen klammert sie sich 400 Seiten lang an exakt denselben Verdacht, denselben Gedankengang, dieselbe Engstirnigkeit. Irgendwann möchte man das Buch aus der Hand nehmen und sagen: Bitte, denk wenigstens einmal logisch nach 🤦♀️. Dieses sture Festhalten an voreiligen Schlüssen wirkte nicht tiefgründig, sondern schlicht anstrengend. Ihr Verhalten gegenüber Kasta hat mich besonders frustriert. Während er zumindest bemüht scheint, sich auf die Situation einzulassen und Zahru als Bereicherung wahrnimmt, stemmt sie sich krampfhaft gegen alles, was er sagt oder tut. Natürlich bleibt lange unklar, ob seine Absichten ehrlich sind oder ob er ein Spiel spielt. Diese Unsicherheit hätte Spannung erzeugen können. Stattdessen wirkt Zahru kindisch, trotzig und unbeweglich. Ihre Perspektive, die in Band 1 noch intensiv und nah war, fühlt sich hier wie eine Endlosschleife an. Und dann dieses vielbeworbene Romantasy-Element. Absolute Fehlanzeige. Selbst das minimale Flirten aus Band 1 scheint komplett ausradiert worden zu sein. Slow Burn ist wunderbar, wenn er knistert. Hier glimmt nichts. Man wartet, man hofft, man liest weiter, aber außer frostiger Distanz passiert nichts. Eine Lovestory darf sich entwickeln, aber sie sollte irgendwann wenigstens wahrnehmbar sein. Dabei begann die Story durchaus vielversprechend. Die ersten Entwicklungen hatten Potenzial, die politischen und magischen Aspekte klangen interessant. Doch statt Fortschritt gab es Stillstand. Zahru kommt in ihren Bemühungen kaum voran, die Handlung dreht sich im Kreis, und die großen Enthüllungen lassen auf sich warten, als hätten sie selbst keine Lust aufzutauchen. Es gab einzelne Szenen, die wirklich spannend oder atmosphärisch gelungen waren, besonders wenn es nicht um Zahrus persönliche Verschwörungstheorien ging. Aber diese Momente sind rar gesät. Hen war für mich das einzige echte Highlight 🤣. Endlich jemand mit Charakter, mit Ecken und Kanten, mit spürbarer Präsenz. Jede Szene mit ihr hatte mehr Energie als ganze Kapitel rund um Zahru. Die finale Konfrontation zwischen Zahru und Kasta war tatsächlich wieder spannend. Hier blitzte endlich das Potenzial der Reihe auf. Unterm Strich bleibt für mich ein Band, der viel verspricht und wenig einlöst. Trotz einzelner starker Szenen und einer gelungenen Schlusskonfrontation hat mich die monotone Charakterentwicklung und die nicht vorhandene Romantasy-Komponente so sehr ermüdet, dass ich die Reihe hier beenden werde. Band 3 darf ohne mich weiterziehen 📚.
19. Feb. 2026
Zu Beginn war ich ehrlich gespannt, doch was folgte, war ein zäher Marathon durch 400 Seiten Stillstand.
Meine Rezension zu The Cruelest Mercy – Natalie Mae (Band 2 von 3, Ich-Perspektive) fällt mir nicht leicht, aber ehrlich gesagt: Gott, das war sterbenslangweilig 😭. Ich habe selten ein Buch erlebt, das so konsequent auf der Stelle tritt und dabei noch so überzeugt davon ist, Hochspannung zu liefern. Zahru hat sich für mich von einer vielschichtigen Protagonistin zu einer regelrechten Paranoia-Maschine entwickelt. Ja, nach den Ereignissen aus Band 1 ist Skepsis absolut nachvollziehbar. Misstrauen? Geschenkt. Vorsicht? Verständlich. Stattdessen klammert sie sich 400 Seiten lang an exakt denselben Verdacht, denselben Gedankengang, dieselbe Engstirnigkeit. Irgendwann möchte man das Buch aus der Hand nehmen und sagen: Bitte, denk wenigstens einmal logisch nach 🤦♀️. Dieses sture Festhalten an voreiligen Schlüssen wirkte nicht tiefgründig, sondern schlicht anstrengend. Ihr Verhalten gegenüber Kasta hat mich besonders frustriert. Während er zumindest bemüht scheint, sich auf die Situation einzulassen und Zahru als Bereicherung wahrnimmt, stemmt sie sich krampfhaft gegen alles, was er sagt oder tut. Natürlich bleibt lange unklar, ob seine Absichten ehrlich sind oder ob er ein Spiel spielt. Diese Unsicherheit hätte Spannung erzeugen können. Stattdessen wirkt Zahru kindisch, trotzig und unbeweglich. Ihre Perspektive, die in Band 1 noch intensiv und nah war, fühlt sich hier wie eine Endlosschleife an. Und dann dieses vielbeworbene Romantasy-Element. Absolute Fehlanzeige. Selbst das minimale Flirten aus Band 1 scheint komplett ausradiert worden zu sein. Slow Burn ist wunderbar, wenn er knistert. Hier glimmt nichts. Man wartet, man hofft, man liest weiter, aber außer frostiger Distanz passiert nichts. Eine Lovestory darf sich entwickeln, aber sie sollte irgendwann wenigstens wahrnehmbar sein. Dabei begann die Story durchaus vielversprechend. Die ersten Entwicklungen hatten Potenzial, die politischen und magischen Aspekte klangen interessant. Doch statt Fortschritt gab es Stillstand. Zahru kommt in ihren Bemühungen kaum voran, die Handlung dreht sich im Kreis, und die großen Enthüllungen lassen auf sich warten, als hätten sie selbst keine Lust aufzutauchen. Es gab einzelne Szenen, die wirklich spannend oder atmosphärisch gelungen waren, besonders wenn es nicht um Zahrus persönliche Verschwörungstheorien ging. Aber diese Momente sind rar gesät. Hen war für mich das einzige echte Highlight 🤣. Endlich jemand mit Charakter, mit Ecken und Kanten, mit spürbarer Präsenz. Jede Szene mit ihr hatte mehr Energie als ganze Kapitel rund um Zahru. Die finale Konfrontation zwischen Zahru und Kasta war tatsächlich wieder spannend. Hier blitzte endlich das Potenzial der Reihe auf. Unterm Strich bleibt für mich ein Band, der viel verspricht und wenig einlöst. Trotz einzelner starker Szenen und einer gelungenen Schlusskonfrontation hat mich die monotone Charakterentwicklung und die nicht vorhandene Romantasy-Komponente so sehr ermüdet, dass ich die Reihe hier beenden werde. Band 3 darf ohne mich weiterziehen 📚.
19. Feb. 2026







