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Im Original heißt das Buch "Wayward", was übersetzt werden kann mit unberechenbar, oder mit eigensinnig. Und Sam, die 53-jährige Mutter von Ally und Tochter von Lily, ist beides. Spontan kauft Sam ein runtergekommenes, aber in ihren Augen wunderschönes Haus und zieht bei Mann und Tochter aus. Auch ihre Ausbrüche, die sie gegenüber Ärzten oder Behörden an den Tag legt, brechen plötzlich aus ihr raus und beschämen dadurch ihre Tochter und lässt ihre Beziehung immer schwieriger werden. Sams Inneres schäumt immer wieder über. Aber sie möchte auch wieder mehr sie selbst sein. "Ich wollte nicht still und devot sein. Ich wollte nicht würdevoll sein, und vor allem hatte ich keine Lust mehr, mich noch um irgendjemanden zu kümmern." Und so geht Sam ins Fitnesscenter, trifft sich mit Frauen um über Feminismus und Politik zu diskutieren und schießt trotzdem wieder übers Ziel hinaus, als sie um die Zuneigung von Ally kämpft. Das geht nach hinten los und Ally fühlt sich als "Kollateralschaden auf dem Scheiterhaufen ihres Selbstopferungstrips." Es geht in diesem Roman viel um Frau-sein in der heutigen Zeit und was es bedeutet Mutter oder Tochter zu sein. Aber auch um die "Unsichtbarkeit" als Frau mittleren Alters. Diese Teile des Buches mochte ich sehr!! Verloren hat er mich in den Kapiteln über Institutionen, lokalen Beschreibungen von Syracuse und unglaublich vielen Abkürzungen, die ich keine Lust hatte alle zu googeln. Ich mag es, wenn das Cover zum Inhalt passt, das kann ich hier nicht wirklich zuordnen.
1. Aug. 2024
Im Original heißt das Buch "Wayward", was übersetzt werden kann mit unberechenbar, oder mit eigensinnig. Und Sam, die 53-jährige Mutter von Ally und Tochter von Lily, ist beides. Spontan kauft Sam ein runtergekommenes, aber in ihren Augen wunderschönes Haus und zieht bei Mann und Tochter aus. Auch ihre Ausbrüche, die sie gegenüber Ärzten oder Behörden an den Tag legt, brechen plötzlich aus ihr raus und beschämen dadurch ihre Tochter und lässt ihre Beziehung immer schwieriger werden. Sams Inneres schäumt immer wieder über. Aber sie möchte auch wieder mehr sie selbst sein. "Ich wollte nicht still und devot sein. Ich wollte nicht würdevoll sein, und vor allem hatte ich keine Lust mehr, mich noch um irgendjemanden zu kümmern." Und so geht Sam ins Fitnesscenter, trifft sich mit Frauen um über Feminismus und Politik zu diskutieren und schießt trotzdem wieder übers Ziel hinaus, als sie um die Zuneigung von Ally kämpft. Das geht nach hinten los und Ally fühlt sich als "Kollateralschaden auf dem Scheiterhaufen ihres Selbstopferungstrips." Es geht in diesem Roman viel um Frau-sein in der heutigen Zeit und was es bedeutet Mutter oder Tochter zu sein. Aber auch um die "Unsichtbarkeit" als Frau mittleren Alters. Diese Teile des Buches mochte ich sehr!! Verloren hat er mich in den Kapiteln über Institutionen, lokalen Beschreibungen von Syracuse und unglaublich vielen Abkürzungen, die ich keine Lust hatte alle zu googeln. Ich mag es, wenn das Cover zum Inhalt passt, das kann ich hier nicht wirklich zuordnen.
1. Aug. 2024






