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„Hass, Rache und Zorn können nur mit Liebe bekämpft werden.“
Drei Jahre sind vergangen, seitdem Mica von ihrem kleinen Bruder getrennt wurde. Drei Jahre, in denen sie zur Greifenreiterin und Faím zu einem stattlichen Seemann geworden ist. Während Mica noch immer mit all den Verlusten, die sie erfahren hat, hadert, zieht ein Krieg auf und Mica und Faím befinden sich auf unterschiedlichen Seiten… Nachdem Teil zwei leider eine absolute Enttäuschung war, wurde es im Finale der Trilogie überraschenderweise noch mal spannend. All die Handlung, die dem Mittelteil komplett gefehlt hatte, findet sich nun hier. Die Autorin hat drei Jahre Ausbildung und Charakterentwicklung ihrer Protagonisten übersprungen und überzeugt in diesem Buch schon eher mit etwas Spannung und einem schlüssigen Handlungsbogen. Die etwas anstrengende Protagonistin Mica ist in diesen drei Jahren etwas ausgeglichener und reifer geworden und auch ihr Bruder hat eine bestaunenswerte Entwicklung durchgemacht. Dadurch entsteht eine ziemliche Distanz zu den Vorgängerbüchern, aber in diesem Fall ist die durchaus willkommen. Auch in diesem Buch sind wieder die seltsamen Frauen- und Rollenbilder vorhanden, viele männliche Protagonisten geben ihre voreingenommene und objektifizierende Meinung zum Besten, aber es ist deutlich weniger aufdringlich und omnipräsent als in Teil zwei. Mica kann sich auch in Zwischenzeit besser dagegen behaupten. Unangenehm ist es aber trotzdem noch. Dennoch: Dieses Buch kann unter dem Strich einigermaßen überzeugen. Es gibt keinen großen Showdown, nicht alles kommt am Ende überraschend, von vielem hätte es gern mehr geben dürfen, die Liebesgeschichte ist ein wenig verpeilt und kitschig übertrieben, aber das Buch schließt die Geschichte auf eine bessere Art ab, als ich das erwartet hätte und wird der Definition Abenteuer immerhin ein wenig gerecht. In der Gesamtheit bildet Micas Geschichte eine interessante Reise in eine komplexe Welt, von der man gern mehr erfahren könnte, nur ist der Autorin die Aufteilung der Geschichte in einzelne Bücher und der Fokus auf die Handlung nicht ganz gelungen. Potenzial steckt in der Welt Altra aber durchaus. Vielleicht überzeugen die anderen Reihen aus eben dieser Welt ja etwas mehr.

17. Nov. 2025
„Hass, Rache und Zorn können nur mit Liebe bekämpft werden.“
Drei Jahre sind vergangen, seitdem Mica von ihrem kleinen Bruder getrennt wurde. Drei Jahre, in denen sie zur Greifenreiterin und Faím zu einem stattlichen Seemann geworden ist. Während Mica noch immer mit all den Verlusten, die sie erfahren hat, hadert, zieht ein Krieg auf und Mica und Faím befinden sich auf unterschiedlichen Seiten… Nachdem Teil zwei leider eine absolute Enttäuschung war, wurde es im Finale der Trilogie überraschenderweise noch mal spannend. All die Handlung, die dem Mittelteil komplett gefehlt hatte, findet sich nun hier. Die Autorin hat drei Jahre Ausbildung und Charakterentwicklung ihrer Protagonisten übersprungen und überzeugt in diesem Buch schon eher mit etwas Spannung und einem schlüssigen Handlungsbogen. Die etwas anstrengende Protagonistin Mica ist in diesen drei Jahren etwas ausgeglichener und reifer geworden und auch ihr Bruder hat eine bestaunenswerte Entwicklung durchgemacht. Dadurch entsteht eine ziemliche Distanz zu den Vorgängerbüchern, aber in diesem Fall ist die durchaus willkommen. Auch in diesem Buch sind wieder die seltsamen Frauen- und Rollenbilder vorhanden, viele männliche Protagonisten geben ihre voreingenommene und objektifizierende Meinung zum Besten, aber es ist deutlich weniger aufdringlich und omnipräsent als in Teil zwei. Mica kann sich auch in Zwischenzeit besser dagegen behaupten. Unangenehm ist es aber trotzdem noch. Dennoch: Dieses Buch kann unter dem Strich einigermaßen überzeugen. Es gibt keinen großen Showdown, nicht alles kommt am Ende überraschend, von vielem hätte es gern mehr geben dürfen, die Liebesgeschichte ist ein wenig verpeilt und kitschig übertrieben, aber das Buch schließt die Geschichte auf eine bessere Art ab, als ich das erwartet hätte und wird der Definition Abenteuer immerhin ein wenig gerecht. In der Gesamtheit bildet Micas Geschichte eine interessante Reise in eine komplexe Welt, von der man gern mehr erfahren könnte, nur ist der Autorin die Aufteilung der Geschichte in einzelne Bücher und der Fokus auf die Handlung nicht ganz gelungen. Potenzial steckt in der Welt Altra aber durchaus. Vielleicht überzeugen die anderen Reihen aus eben dieser Welt ja etwas mehr.
17. Nov. 2025







