Blick ins Buch

Romane

König Lear

3,7(23)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

In seiner populären Tragödie hält uns Shakespeare den Spiegel vor: Wie damals geht es heute noch um Macht und Karriere, Ruhm und Ehre, Familienzusammenhalt, Generationenfrage und Demenz – und natürlich immer um Identität. Der Jugendbuchautor Bruon Blume erzählt König Lear in erfrischend moderner und doch shake­spear‘scher Prosa neu, Anke Feuchtenberger hat 6 groß­formatige Illustrationen beigetragen – eine besondere Ausgabe für alle Shakespeare-­Fans und Shakespeare-Muffel.

Editionen (26)

ISBN9783906183213
Verlagkwasi verlag
Erscheinungsdatum03.11.16
Seitenzahl48

Rezensionen & Bewertungen

23 Bewertungen

7 Rezensionen

3,7

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  • troller
    troller

    12 Follower

    3,5

    Drei erben, drei sterben.

    24. Apr. 2024

  • keksisbaby
    keksisbaby

    97 Follower

    3,0

    "Wer mit den Weisen umgeht, der wird weise; wer aber der Narren Geselle ist, der wird Unglück haben." Der König will nicht länger herrschen und so fordert er seine drei Töchter auf, ihm ihre Liebe zu bekunden. Die Worte der beiden Ältesten schmeicheln seinem Ohr, doch die Jüngste bleibt bescheiden und gibt ihm zur Antwort, dass sie ihn wie einen Vater liebe nicht mehr und nicht weniger. Dafür wird sie ohne Mitgift verbannt. Als dann aber das Land geteilt ist und der greise König Unterkunft bei seinen Töchtern einfordert, wird er bloß gestellt und verlacht. Keine der beiden hält zu ihm, sondern hatten es von vornherein auf seine Macht abgesehen und darüber wird er wahnsinnig. König Lear ist mit eines der bekanntesten Tragödien William Shakespears und man sollte es einfach mal der Bildung halt halber gelesen haben. Ich gestehe, mir gefällt Hamlet bisher noch immer am besten, bei König Lear waren mir einfach zu viele Verrückte unterwegs. Lear der den Verstand verliert, der Narr der ihn begleitet und in Rätseln spricht und dann Edgar, der toll geworden ist, weil sein Halbbruder gegen ihn intrigiert. Am Ende wie bei Shakespears Tragödien üblich, gibt es ein Gemetzel und ne Menge Blut vergießen, bei dem mindestens die Hälfte der Besetzung das Zeitliche segnet. Das wirklich spannende an diesem Werk sind die Charakterstudien. Eitelkeit, die einen zu Fall bringt, Bescheidenheit und die Erkenntnis dass der Mensch in seiner Blöße, einfach ein armes nacktes Tier ist und das nicht jeder der einem Honig ums Maul schmiert, auch das Beste im Sinn hat.

    20. Okt. 2022

  • evergreen
    evergreen

    40 Follower

    4,0

    Komplex, aber mitreissend.. Tragisch, intrigant, aber unendlich berührend.

    5. Sept. 2022

3 von 7 Rezensionen

Autorin / Autor

Über William Shakespeare

Der Schweizer Bruno Blume (1972) hat viel studiert und in vielen Ländern Europas gelebt. Von ihm sind 18 Bücher erschienen, für die er international aus­­gezeichnet wurde. Er lebt mit seiner kleinen Familie in den Berner Alpen.

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