Blick ins Buch

Krimis

Die Toten, die niemand vermißt

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Über das Buch

Zwei Wanderinnen machen in den Jämtland-Bergen im Norden von Schweden einen makabren Fund: die Hand eines menschlichen Skeletts. Ein Fall für die Reichsmordkommission, der sich auch Sebastian Bergman anschließt. Die Ermittlungen werfen viele Fragen auf. Doch Torkel, Sebastian und die anderen geben nicht auf und kommen allmählich dem Geheimnis auf die Spur.

Editionen (3)

ISBN9783899644814
Verlagsteinbach sprechende bücher
Erscheinungsdatum01.08.13

Rezensionen & Bewertungen

237 Bewertungen

35 Rezensionen

4,0

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  • lese_rolli
    lese_rolli

    83 Follower

    3,0

    Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten. Bulimie ist mehr als nur eine Essstörung, sie ist eine tiefgreifende Erkrankung, die sowohl physische, als auch psychische Folgen hat. Betroffene kämpfen ständig mit einem Teufelskreis. Diese Erkrankung greift oft auch auf die Angehörigen über, die hilflos zusehen müssen, wie ihre Liebsten leiden, zwischen Nahrungsaufnahme, Schuldgefühlen und anschließendem Erbrechen. Die ernsthaften gesundheitlichen Probleme, die dadurch ausbrechen können, werden oft unterschätzt. Die dadurch entstehenden emotionalen Belastungen, sind enorm und Angehörige leben in ständigen Sorgen um die Betroffenen. Jeder versucht mit der Situation bestmöglich umzugehen und der betroffenen Person eine Stütze zu sein. Dabei ist es wichtig, das Bewusstsein für Bulimie zu schärfen, um die nötige Unterstützung zu leisten, damit die betroffene Person, gesunden kann. Wenn sich jemand in einer Bindung zu einem anderen Menschen liebevoll zeigt, aber tief im Inneren von der Einsamkeit gefesselt ist, zeigt dies eine verletzliche Seele. Diese Angst vor dem Zurückgelassen werden, kann dazu führen, dass diese Person alles daransetzt, dass sie nicht alleingelassen wird. Dabei übersieht die Person oft, dass der andere Mensch, Ziele und Wünsche hat, die er gern erreichen oder sich erfüllen möchte. Die Verhaltensweisen führen dazu, dass die ausführende Person nicht wahrnimmt, dass die andere Person unter dem Scheitern leidet und dadurch ein gebrochenes Herz bekommen kann. Die Enthüllung, dass ein Elternteil, dass das Kind für diesen gehalten hat, nicht biologisch mit ihm verbunden ist, kann eine emotionale Erschütterung auslösen. Die Enthüllung verwirrt das Kind und kann dazu führen, dass die Liebe, Zugehörigkeit und Sicherheit in Frage gestellt wird. Die erste Reaktion, kann daher Wut und Verzweiflung hervorrufen. Für die betroffenen Eltern, die oft als Hauptbezugsperson fungieren, ist diese Situation ebenfalls belastend. Sie sehen sich damit konfrontiert, dass Vertrauen und Zuneigung des Kindes zu verlieren. Die familiäre Bindung, die einst stark war, kann beginnen zu bröckeln und die Dynamik, innerhalb der Familie, kann zerbrechen. Daher ist es wichtig, die Herausforderung anzunehmen. Eine fachliche Unterstützung kann dabei helfen, das emotionale Chaos besser zu bewerkstelligen und die Beweggründe des Verschweigens und der Verletzungen besser zu verstehen. Jede Trennung ist schmerzhaft und Worte können tiefe Wunden hinterlassen. Jedes böse Wort, fühlt sich an, wie ein Nadelstich im Herzen, dass tief in die Seele eindringt. Diese Stiche hinterlassen tiefe Wunden und können zu Narben werden. Die emotionalen Verletzungen können die Trauer um den Verlust, noch verstärken und eine unerträgliche Last auf den Schultern werden. Die verlassene Person, kann nur schwer verstehen, wieso sich, die einst liebevolle Person, so verhält und die glücklichen und schönen Momente so wegwirft. Dadurch kann es passieren, dass die allein gelassene Person, zu einer Kurzschlusshandlung greift, die sie eigentlich nicht wollte.

    20. Apr. 2026

  • mellimelina
    mellimelina

    1070 Follower

    4,0

    🧐 Sebastian Bergmann 🧐 Dieses Ende 👁️🔫

    Der dritte Teil der Reihe rund um den eigensinnigen Psychologen Sebastian Bergmann ist ein eindringliches und zugleich feinfühlig erzähltes Buch, das lange nach dem Lesen nachhallt. Die Autoren verstehen es meisterhaft, eine düstere Atmosphäre zu schaffen, ohne dabei die Menschlichkeit seiner Figuren aus den Augen zu verlieren. Besonders beeindruckend ist die Art, wie scheinbar vergessene Schicksale in den Mittelpunkt gerückt werden – leise, respektvoll und mit großer erzählerischer Tiefe. Die Handlung entfaltet sich mit einer ruhigen, aber konstanten Spannung, die mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Statt auf schnelle Effekte zu setzen, überzeugt das Buch durch psychologische Raffinesse und eine präzise Beobachtungsgabe. Die Charaktere sind vielschichtig gezeichnet, ihre Motive nachvollziehbar, ihre Geschichten berührend. Es gibt viele Nebengeschichten, die interessante Charakterentwicklungen zur Folge haben. Die Beziehung von Vanja und Sebastian ist ein Dauerbrenner - super erzählt in dem Buch und die Romanzen von Sebastian spielen eine wichtige Rolle! Auch sprachlich ist das Werk ein Genuss: klar, atmosphärisch dicht und immer passend zur melancholischen Grundstimmung. Es gelingt den Autoren, gesellschaftliche Themen subtil einzuflechten, ohne belehrend zu wirken. Für alle, die gerne Kriminalromane lesen, die unter die Haut gehen und dazu anregen, genauer hinzusehen – auch dort, wo sonst niemand hinschaut. Absolut lesenswert!

    5. Apr. 2026

  • moni73
    moni73

    1844 Follower

    Zum Schluss ein bisschen verwirrend, aber im großen und ganzen eine interessante Story

    10. Apr. 2024

3 von 35 Rezensionen

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