Blick ins Buch

Krimis

Die Erfindung des Gustav Lichtenberg

3,3(26)
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Über das Buch

Unter dem Staub eines vergessenen Archivs entdeckt der schüchterne Physiker Ludwig Lang einen Schatz: den Plan zu einer geheimnisvollen Maschine, aus dem ihm der Erfindergeist des 19. Jahrhunderts mit seinen großen Entdeckungen entgegenweht. Doch was kann die perfekt konstruierte Maschine, deren Plan nichts als den Namen ihres Schöpfers verrät? Es gibt nur einen Weg, das Geheimnis zu lüften: Ludwig muss die Maschine bauen. Nach Tagen und Nächten ohne Schlaf und voller Arbeit steht in Ludwigs Wohnzimmer ein schwarz glänzendes, gusseisernes Ungetüm. Ludwig bringt es zum Laufen, und es passiert – nichts. Während die Maschine scheinbar nur Energie verbraucht, geschieht etwas völlig Unerwartetes: Ludwig entdeckt die Liebe und öffnet der Geigerin Elsa sein Herz. War das im Sinne des Erfinders? Gustav Lichtenberg, ihr Schöpfer, bleibt so rätselhaft wie die Maschine selbst. Ludwig scheint es, als habe jemand absichtlich alle Spuren verwischt; Lichtenberg entschlüpft der Historie wie ein schillernder Tropfen Quecksilber: Er irrlichtert durch die Annalen und taucht neben Edison, Röntgen, Zeiss und vielen anderen mal hier, mal dort auf. War er wirklich dabei, als die erste Glühbirne leuchtete? Hörte er das Telefon klingeln, bevor es überhaupt ausgedacht war? Große Erfinder können alles erfinden – auch sich selbst. Aber wissen sie auch, wie man ein Bild des Herzens zeichnet?

Editionen (2)

ISBN9783897165069
Verlagars vivendi
Erscheinungsdatum22.02.09
Seitenzahl224

Rezensionen & Bewertungen

26 Bewertungen

2 Rezensionen

3,3

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  • thami89
    thami89

    273 Follower

    2,5

    Leider hat mir dieses Buch nicht so ganz gefallen. Die Hauptcharaktere waren mir alle unsympathisch und am Ende des Buches wusste ich nicht, was mir dieses Buch sagen wollte. Ich werde trotzdem noch die anderen Bücher von Ewald Arenz lesen 😉

    4. Feb. 2026

  • philipo284
    philipo284

    9 Follower

    3,5

    Ein Buch, dass keinerlei Sogwirkung hat, wenn man es weglegt, aber umso mehr Sogwirkung erzeugt, wenn man es liest

    Das hatte ich so auch noch nie - immer wenn ich eine Lesepause gemacht habe von dem Buch, hat es mich kaum wieder dahin zurück gezogen, irgendwie wollte dieser Drive und diese Freude aufs Lesen nicht entstehen. Habe ich es dann aber doch in die Hand genommen und gelesen, konnte ich es kaum aus der Hand legen und habe es in nur wenigen Sessions komplett durchgelesen. Klar, es ist auch nicht das dickste Werk und sprachlich auch nicht unfassbar anspruchsvoll, aber es liest sich auch einfach gut und flüssig weg. Und schön ist der Sprachstil schon, nur eben nicht unnötig verkompliziert. Unterm Strich ist es aber eigentlich eine sehr schöne Geschichte gewesen, eine Liebesgeschichte der ganz anderen Art - eine Ode an die Träumer unter uns! Hat mich nicht aus den Socken gehauen, aber doch an einigen Stellen emotional angesprochen. Hat mir auf jeden Fall gut gefallen, wie auch schon der erste Ewald Arenz, auch wenn mir "Der große Sommer" nochmal leicht besser gefallen hat😊

    2. Dez. 2025

Autorin / Autor

Über Ewald Arenz

EWALD ARENZ’ Werk wurde vielfach ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Bei ars vivendi erschienen u. a. "Ein Lied über der Stadt" - die berührende Geschichte einer starken Frau, sein heiter-apokalyptischer Roman "Herr Müller, die verrückte Katze und Gott", "Eine Urlaubsliebe" - eine wunderbare Urlaubslektüre mit vielen Erzählungen und "Meine kleine Welt" - humorvolle Familiengeschichten.

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