Blick ins Buch

Romane

Bei Anbruch der Nacht

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Über das Buch

Der neue Ishiguro: humorvoll, leichthändig und ungewöhnlich musikalisch Die besten Zeiten hat Tony Gardner schon hinter sich- seine Engagements werden rarer, seine Autogramme kaum mehr nachgefragt. Für den Kaffeehausgitarristen Janeck ist der Crooner jedoch das größte Idol. Als sich die beiden in Venedig über den Weg laufen, muss er Gardner einfach ansprechen. Der nutzt die Gelegenheit, um Janeck für den vielleicht wichtigsten Auftritt seines Lebens zu gewinnen: Er will seiner langjährigen Frau ein romantisches Ständchen bringen, in der Hoffnung, dass sie der bröckelnden Ehe noch einmal eine Chance gibt. Mit dieser und vier weiteren Geschichten hat Kazuo Ishiguro seiner großen Leidenschaft, der Musik, eine Liebeserklärung geschrieben. Von Venedig über London und die Malvern Hills bis nach Hollywood führt sie die Menschen zueinander, spinnt ein Netz zwischen den unterschiedlichsten Persönlichkeiten, Nationalitäten und Schicksalen. Ein betörender Erzählzyklus, der auf eindrucksvolle Weise die Schicksale seiner Figuren mit ihrer Liebe zur Musik verknüpft.

Editionen (6)

ISBN9783896674098
VerlagBlessing
Erscheinungsdatum24.08.09
Seitenzahl240

Rezensionen & Bewertungen

40 Bewertungen

5 Rezensionen

3,3

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  • lindaswelt22
    lindaswelt22

    37 Follower

    3,0

    Mein erstes Buch von Kazuo Ishiguro und ich muss sagen, ich fand es ganz in Ordnung. Es handelt sich um eine Sammlung von Kurzgeschichten, die sich alle um die Thematik Musik drehen. Insgesamt waren die verschiedenen Geschichten gut zu verfolgen, nur die letzten beiden haben sich deutlich in die Länge gezogen und diese beiden konnten mich leider nicht so überzeugen. Ich werde in Zukunft auch weitere Bücher des Autors lesen.

    17. Aug. 2025

  • leseratte69
    leseratte69

    46 Follower

    4,0

    Sehr interessante Kurzgeschichten

    Worum geht's? In diesem Buch sind 5 Kurzgeschichten versammelt, die von der Liebe zur Musik handeln und wie Musik Menschen zusammenbringt. Auch mit dieser Sammlung beweist Kazuo Ishiguro, dass er den Nobelpreis zu Recht bekommen hat. Die Geschichten sind wie Spotlights, die auf kurze Abschnitte im Leben der Protagonisten leuchten. Die Figuren sind in aller Kürze trotzdem treffend beschrieben und beileibe nicht alle waren mir sympathisch. Hinzu kommen die offenen Enden - etwas, was ich eigentlich nicht mag, aber hier hat es für mein Leseverständnis hervorragend gepasst. So konnte ich mir den weiteren Verlauf selbst ausmalen, durch die stimmige Charakterisierung war das allerdings ziemlich eindeutig. Der Schreibstil ist bei Ishiguro wie immer recht schnörkellos, ich war direkt in der jeweiligen Geschichte drin. Alle waren sehr unterschiedlich und sehr kreativ - vor allem die titelgebende Story. Fazit: Ishiguro ist immer eine sichere Bank und kann ich durchaus empfehlen. 😊

    19. Dez. 2025

  • this.is.fabienne
    this.is.fabienne

    12 Follower

    2,5

    Ein Buch was nicht weiß wo es hinwill

    Ishiguros Schreibstil scheint mir ungeeignet für Kurzgeschichten. Man spürt den Grundton der Nachdenklichkeit und eine Art "inneren Monolog". Die Protagonisten wirken wie ein bunt gewürfelter Mix, an neurotischen, komplizierten teils unsympathischen und anstrengenden Charaktereigenschaften und nur selten konnte ich Empathie empfinden oder mich selbst wiedererkennen. Die Charaktere wirken daher meist wie Puzzleteile aus verschiedenen Sets, deren Klebstoff die Musik sein soll, doch die Klebekraft ist zu gering. Die Grundidee ist eigentlich schön, doch es kommt bei mir nicht an. Gesamthaft würde ich das Buch nicht weiterempfehlen.

    28. Feb. 2025

3 von 5 Rezensionen

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