Blick ins Buch

Romane

Kleine Monster

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Über das Buch

Wie gut können wir unsere Kinder jemals wirklich kennen? Und wie gut uns selbst?

Pia und Jakob sitzen im Klassenzimmer der 2B, ihnen gegenüber die Lehrerin ihres Sohnes. Es habe einen Vorfall gegeben, mit einem Mädchen. Pia kann zunächst nicht glauben, was ihrem siebenjährigen Kind da vorgeworfen wird. Denn Luca ist ein guter Junge, klug und sensibel. Doch während Jakob von Lucas Unschuld überzeugt ist, beginnt Pia zu zweifeln. Sie kennt die Abgründe, die auch in Kindern schlummern, das Misstrauen der anderen erinnert sie an ihre eigene Kindheit. Sie lässt ihren Sohn nicht mehr aus den Augen und sieht einen Menschen, der ihr von Tag zu Tag fremder wird. Bei dem Versuch, ihre Familie zu schützen, wird Pia schließlich mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.

Ein fesselndes psychologisches Drama über die Illusion einer heilen Kindheit.

Eine Mutter, ihr Kind und das Fremde zwischen ihnen. Ein soghafter Roman über die zerstörerische Kraft des Ungesagten – jetzt als Taschenbuch »Ein psychologischer Roman über den Dauerdruck, unter dem Mütter heutzutage stehen … Ein packend zu lesendes, souverän geschriebenes Familiendrama.« (WDR3) »Wie lakonisch und präzise Jessica Lind über Mutterschaft erzählt ist einzigartig und nervenzerfetzend.« Doris Knecht »Wie eine Chirurgin legt Jessica Lind mit der Klinge ihrer Worte Schichten des Menschseins frei, die wir uns kaum anzusehen trauen. Ein wildes Erlebnis.« (Mareike Fallwickl) »Ich habe diesen Roman atemlos und gierig gelesen. ... Ein echter Pageturner.« (Dana Vowinckel)

Editionen (2)

ISBN9783896670007
VerlagBlessing
Erscheinungsdatum21.01.26
Seitenzahl256

Merkmale

1 Bewertungen

MittelMittelVerstörendGlaubwürdigTraurigEntwickelnd

Rezensionen & Bewertungen

598 Bewertungen

119 Rezensionen

4,1

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  • sarah_92
    sarah_92

    35 Follower

    4,0

    Unbequem, nachdenklich, herzzerreißend und fesselnd

    Trotz der kurzen Kapitel, die sich super schnell lesen ließen und die ich wirklich mochte, habe ich anfangs etwas gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden. Mit der Zeit hat sie mich jedoch komplett gefesselt und ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Das Buch ist in drei Teile gegliedert und wird aus Sicht von Pia, Lucas' Mutter, erzählt. Dabei erleben wir sowohl ihre Perspektive in der Gegenwart als auch Rückblenden in ihre Vergangenheit. Nach und nach offenbart sich die Familientragödie, die Pia geprägt hat. Man erfährt, wie sie aufgewachsen ist, was sie erlebt hat und warum sie heute so handelt, wie sie es tut. Es war oft sehr hart und unangenehm zu lesen, welche Gedanken eine Mutter mit sich herumträgt. Auch die Gewalt – sowohl von Erwachsenen als auch von Kindern – war erschreckend. Besonders bedrückend fand ich, wie sehr schlimme Erlebnisse einen prägen können und Pia dadurch immer wieder vom Schlimmsten ausgeht. Ihr ständiges Gedankenkarussell und die Verzweiflung, die sie schließlich zu ihren Taten treibt, fand ich wirklich heftig. An manchen Stellen musste ich schon ordentlich schlucken. Je weiter die Geschichte voranschritt, desto bedrückender wurde die Atmosphäre. Es ist traurig zu sehen, wie sehr die Vergangenheit einen prägen und das eigene Denken beeinflussen kann. Ein Buch, das nachdenklich macht und zeigt, wie sehr die Vergangenheit und die Traumata unserer Eltern auch uns selbst beeinflussen können. Es hinterlässt ein bedrückendes Gefühl und macht deutlich, wie sehr eine schwierige Vergangenheit und eine Familientragödie einen Menschen prägen können – bis hin zum Misstrauen gegenüber dem eigenen Kind. Ein Buch, das lange nachwirkt, unter die Haut geht und mich am Ende sogar mit ein paar Tränen in den Augen zurückgelassen hat.

    Unbequem, nachdenklich, herzzerreißend und fesselnd

    3 Tage vor

  • kiwilein
    kiwilein

    202 Follower

    4,0

    Fesselnd und sprachlich gut

    Kennen wir unsere Kinder wirklich? Wie prägt ein Trauma in der eigenen Kindheit die Beziehung zu unserem Kind? Jessica Lind ist hier ein fesselnder Roman geglückt, mit außerordentlich gut beschriebenen Charakteren. Absolut zu empfehlen.

    3. Mai 2026

  • nataschalia
    nataschalia

    290 Follower

    4,0

    Sehr starke Gefühle und eine tragische Familiengeschichte.

    Ich war schnell im Buch drin, ein angenehmer Schreibstil der dich fesselt. Ich wollte unbedingt weiterlesen. Tja.... Kaputte Kindheit, verdrehte Wahrnehmung und mittendrin sind Kinder und schutzlos. Hier wird klar erzählt, was ein Trauma in der Kindheit, das nicht aufgearbeitet wurde, alles anrichten kann. Für kurze Leseabwecheselung, war das ganz gut. Aber ich denke das Buch wird etwas nachhallen.

    Sehr starke Gefühle und eine tragische Familiengeschichte.

    5. Mai 2026

3 von 119 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 6121%
butter.apfel.blume
butter.apfel.blume22. Mai 2026

Durchbissene Lippe? What? Wieso? 🫪

Seite 15059%

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Autorin / Autor

Über Jessica Lind

Jessica Lind wurde 1988 in St. Pölten, Österreich, geboren und lebt heute mit ihrer Familie als Drehbuchautorin und Schriftstellerin in Wien. Sie studierte an der Filmakademie Wien und schrieb u. a. mit der Regisseurin Magdalena Lauritsch den Film »Rubikon«. 2015 gewann sie mit der Erzählung »Mama« den open mike, woraus ihr gleichnamiger Debütroman hervorging. Ihr zweiter Roman, »Kleine Monster«, ist 2024 erschienen und war für den Österreichischen Buchpreis nominiert.

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