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Spiegel-Edition / Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte

3,7(68)
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Über das Buch

Editionen (5)

ISBN9783877630129
VerlagSPIEGEL-Verlag
Erscheinungsdatum31.10.06
Seitenzahl320

Rezensionen & Bewertungen

68 Bewertungen

10 Rezensionen

3,7

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  • mateicee
    mateicee

    322 Follower

    4,0

    Oliver Sacks entführt uns in Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte in eine faszinierende Welt, in der die Grenzen zwischen der Funktionsweise des menschlichen Gehirns und der menschlichen Seele verschwimmen. Das Buch ist eine Sammlung von Fallgeschichten aus Sacks' neurologischer Praxis, die allesamt so einzigartig und berührend sind, dass sie mehr wie Kurzgeschichten als medizinische Berichte wirken. Jede Fallstudie, wie die des Musikers, der seine visuelle Wahrnehmung verlor, oder die des Titelhelden, der Gegenstände und Menschen nicht mehr richtig identifizieren konnte, ist mit unglaublicher Empathie und einer tiefen Menschlichkeit geschildert. Sacks gelingt es, seine Patienten nicht als reine Symptomträger, sondern als individuelle Persönlichkeiten mit einer einzigartigen inneren Welt zu porträtieren. Dies macht das Buch zugänglich und emotional packend, selbst für Leser ohne medizinische Vorkenntnisse. Der Grund für die 4 statt 5 Sterne liegt in der Struktur des Buches. Obwohl die einzelnen Geschichten meisterhaft erzählt sind, fühlen sich die späteren Fallstudien manchmal etwas repetitiv an, insbesondere für Leser, die bereits mit den Grundlagen der Neurologie vertraut sind. Die Trennung in verschiedene thematische Abschnitte hilft zwar, aber ein stringenterer roter Faden hätte das Leseerlebnis noch weiter vertieft. Nichtsdestotrotz ist das Buch ein Muss für jeden, der sich für die menschliche Psyche, die Wunder des Gehirns oder einfach nur für außergewöhnliche, wahre Geschichten interessiert. Es ist eine eindrucksvolle Lektüre, die den Leser dazu anregt, über die Komplexität der Wahrnehmung und die Bedeutung von Identität nachzudenken

    29. Aug. 2025

  • bea777
    bea777

    484 Follower

    3,5

    Einblicke in neurologische Abgründe

    Das Buch hat mich aus zweierlei Gründen gefordert. Zum einen ist es sehr wissenschaftlich, was eine hohe Konzentration meinerseits erforderte -die ich ehrlich gesagt nicht immer aufbringen konnte. Zum anderen gibt das Buch Einblicke in neurologische Ausfälle und Überschüsse (so nennt Sacks intensivere Gehirnaktivitäten wie das Tourette-Syndrom) und beschreibt die Betroffenen in einer sehr offenen Art. Besonders fordernt war für mich die Art und Weise, wie über diese Menschen gesprochen wird, insbesondere auch vom Pflegepersonal. Das Buch gibt diesbezüglich Einblicke in die Sichtweisen und Haltungen aus den 1970er Jahren, die mir aus der heutigen Sicht sehr befremdlich sind. Sachsen schildert anekdotenhaft die Geschichten von Menschen, die unter neurologischen Störungen leiden. Diese sind entweder angeboren oder durch Krankheit und Verletzungen bedingt. Dabei werden immer auch neurologische Erkrankungen geliefert und auf die Besonderheit der Menschen hingewiesen. Man nimmt Sacks die Empathie und sein Interesse an den Menschen ab. Besonders interessant fand ich auch seine,Ausführungen zu den Anfängen neurologischen Forschungen und seinen Austausch mit anderen Wissenschaftler*innen.

    30. Mai 2024

  • waldpilzsuppe
    waldpilzsuppe

    5 Follower

    4,0

    kurrisoe Gehirndefekte toll erklart

    nicht zu wissenschaftlich und sehr positiv dargestellt

    17. Juli 2024

3 von 10 Rezensionen

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