Blick ins Buch

Romane

Das Geheimnis von Shadowbrook

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Über das Buch

Im Sommer 1914 wird die junge Botanikerin Clara Waterfield von London nach Gloucestershire gerufen: Sie soll auf einem Landsitz namens Shadowbrook den Aufbau eines Gewächshauses mit exotischen Pflanzen betreuen. Der Garten ist überwältigend, üppige Hortensien und Rosen drängen sich um gepflegte Rasenflächen, alles scheint vor Leben zu sprühen. Doch das alte Wohnhaus wirkt seltsam abweisend, die meisten Räume stehen leer oder sind verschlossen, der Eigentümer Mr. Fox ist viel auf Reisen. Haushälterin und Dienstmädchen wirken verängstigt – denn nachts scheint es im Haus zu spuken…

Editionen (5)

ISBN9783869743998
Verlagsteinbach sprechende bücher
Erscheinungsdatum29.10.19

Rezensionen & Bewertungen

100 Bewertungen

19 Rezensionen

3,7

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  • goedi
    goedi

    83 Follower

    4,0

    Anders als erwartet

    Das Buch hat mich gut unterhalten, war jedoch ganz anders als erwartet. Der Inhalt war "schwerer", als es das Geheimnis um ein Herrenhaus vermuten ließ. Clara als junge, widerspenstige Frau mit Handicap hat mir sehr gut gefallen. Ihre Gedanken, Zweifel, Emanzipation konnte ich gut nachvollziehen. Ich konnte sie mir bildlich vorstellen. Das Buch ist, trotz Geister, immer auf dem Boden der Tatsachen geblieben. Nach 3/4 hat es für mich eine nicht vorhersehbare Wendung genommen und endete in einer Tragödie. SF's Schreibe fand ich realistisch, bildhaft und flüssig zu lesen. Das Buch hat mich gut unterhalten, auch wenn ich das Ende etwas deprimierend fand.

    10. Juli 2025

  • estrelas
    estrelas

    59 Follower

    4,0

    „If there are any creaks tonight, or on any night... Well, it is simply Shadowbrook's nature.“ Die Gothic Novel hat sich als mitreißender historischer Roman entpuppt.

    31. Dez. 2025

  • catharinaa
    catharinaa

    24 Follower

    3,0

    Das Buch hat sich anders entwickelt als ich gedacht habe. Man begleitet die Protagonistin auf einem Weg der Wandlung und dieser ist sowohl steinig als auch schön. Für mich wurde gut dargestellt, das Menschen oft nicht so sind wie man glaubt und das sie weit vielschichtiger sind als man es ihnen zutraut. Was gefestigte Gerüchte anrichten und wie sie die Wahrheit verdrängen weil sie besser ins Bild passen und das es einfacher ist ihnen zu glauben als sich selbst ein Bild zu machen ist ein zentraler Bestandteil des Buchs. Das Buch spielt 1914 und es zeigt gut auf, mit welchen Vorurteilen und gesellschaftlichen Erwartungen Frauen zu kämpfen hatten. Manche davon bestehen bis heute und es lohnt sich dagegen anzugehen. Darüber hinaus geht es allerdings auch viel um die Hoffnung, dass man auch genügt, wenn man man selbst ist und das von jedem Menschen auch über den Tod hinaus etwas bleibt das den Lebenden hilft.

    12. Apr. 2026

3 von 19 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Susan Fletcher

Susan Fletcher lebt in Stratford-upon-Avon. Sie hat mehrere Romane geschrieben, gleich für ihren ersten, Eve Green, erhielt sie 2004 den Whitbread First Novel Award. Auf Deutsch erschien neben Eve Green 2007 ihr Roman Austernfischer.

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