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Biografien

Gebt mir etwas Zeit

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Über das Buch

Bewegend, ehrlich und urkomisch: die Fortsetzung von Hapes Lebensgeschichte

Hape Kerkeling in Bestform: In seinem neuen Hörbuch setzt er nicht nur entscheidende Etappen seines Lebens fort, sondern taucht tief in die bewegte Geschichte seiner Vorfahren ein. Berührend und mit unvergleichlichem Sinn für Komik erzählt er von seiner Kindheit in den Siebzigern und den Glanzzeiten der TV-Unterhaltung, von Liebe, Vorsehung und dem Goldenen Zeitalter der Niederlande. Er führt in die Anfänge seiner Fernsehkarriere und bis in die Frühzeit der Kerckrings, ins blühende Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Verwebt dabei lustvoll Erinnerungen mit Recherchen, eigenes Erleben mit Historie und Ahnenforschung. Und kommt schließlich auch hinter ein unglaubliches Geheimnis, das seine geliebte Großmutter Bertha zeit ihres Lebens umgab.

Editionen (4)

ISBN9783869526157
VerlagOSTERWOLDaudio
Erscheinungsdatum25.09.24

Rezensionen & Bewertungen

425 Bewertungen

85 Rezensionen

4,0

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  • g3witt3rwolk3
    g3witt3rwolk3

    52 Follower

    4,0

    Sehr entzückend

    Hape setzt hier fort, was er in Der Junge muss an die frische Luft begann, in kurzweiligen Episoden erzählt er abwechselnd aus seiner Vergangenheit und schildert die Ergebnisse einer Ahnenforschung, mit der er sich während Corona befasst hat. Auch in diesem Buch gab es einen Punkt, der mich tief bewegt hat. Auch dies Hörbuch gelesen vom Autor war wieder ein Genuss.

    19 Stunden vor

  • mateicee
    mateicee

    322 Follower

    5,0

    Gebt mir etwas Zeit ist ein Buch, das lange nachhallt. Hape Kerkeling gelingt hier ein außergewöhnlicher Spagat zwischen persönlicher Erinnerung, familiärer Ahnenforschung und gesellschaftlicher Zeitgeschichte – vom Amsterdam des 17. und 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Dieser weite historische Bogen wirkt nie überladen, sondern fügt sich organisch zu einer zentralen Frage: Wie prägen Geschichte, Verlust und Ausgrenzung das Leben eines Menschen – und was bleibt dennoch an Menschlichkeit? Besonders berührend ist die persönliche Ebene, vor allem die enge Beziehung zu seiner Großmutter Oma Berta, die ihn nach dem Suizid seiner Mutter aufgenommen hat. Die Schilderung ihrer Demenzerkrankung und des Moments, in dem sie ihn nicht mehr erkennt, ist leise, würdevoll und zutiefst schmerzhaft. Kerkeling beschreibt diesen Verlust ohne Pathos, aber mit einer Ehrlichkeit, die einen unweigerlich trifft. Auch die Liebesgeschichte mit Duncan ist eindrücklich. Sie beginnt – ganz bewusst – mit einer gewissen Romantisierung, mit der rosaroten Brille einer intensiven Liebe Mitte zwanzig. Gerade diese Wärme macht den späteren Verlust umso härter. Der Tod durch AIDS kommt abrupt, unerbittlich, und spiegelt die Grausamkeit einer Zeit wider, in der Homosexualität gesellschaftlich geächtet war und Krankheit als „gerechte Strafe“ galt. Diese Passagen sind schwer auszuhalten, aber wichtig – weil sie zeigen, wie tödlich moralische Überheblichkeit sein kann. Stark ist auch der gesellschaftliche Blick: die scheinbare Toleranz Amsterdams, die bei genauerem Hinsehen von religiöser Bigotterie und Ausgrenzung durchzogen war; die Parallelen zu späteren Jahrhunderten; die Erkenntnis, dass sich Geschichte nicht neu erfindet, sondern wiederholt – nur mit anderen Vorzeichen. Kerkeling moralisiert dabei nie. Er erzählt, lässt stehen, vertraut auf die Wirkung der Geschichte selbst. Was dieses Buch so besonders macht, ist Kerkelings unnachahmbare Art zu schreiben: nahbar, subtil, zutiefst menschlich. Er zwingt keine Gefühle auf, sondern lässt sie entstehen. Gebt mir etwas Zeit ist traurig und bereichernd zugleich, ernüchternd und doch voller leiser Wärme. Ein Buch, das wach macht, ohne zu verhärten – und eines, das man nicht so schnell vergisst.

    3. Jan. 2026

  • herz
    herz

    361 Follower

    3,0

    Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, da der Autor wunderbar vorlesen kann. Leider hatte er mich irgendwann ein bisschen verloren, da ich mit Namen, Zeiten und Orten etwas durcheinander kam. Trotzdem eine große Leseempfehlung, vor allem für Fans.

    19. Dez. 2024

3 von 85 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 277%
thebooklifeoflisa
thebooklifeoflisa18. Jan. 2026

Das Vorwort war echt langatmig, bin gespannt, wie es weiter geht.

Seite 4615%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Hape Kerkeling

Hape (eigentlich Hans-Peter) Kerkeling, geboren 1964 in Recklinghausen, arbeitet seit 1984 beim Fernsehen; berühmt wurde er mit der Rolle »Hannilein«. Seitdem folgte eine Vielzahl erfolgreicher Live-Auftritte sowie TV-Shows und Serien wie »Känguru«, »Total Normal«, »Hape trifft« und »Let’s Dance«; als »Königin Beatrix«, »Hurz«-Sänger Miroslav Lemm, Uschi Blum oder Horst Schlämmer. Der Entertainer, Schlagersänger, Moderator und Kabarettist wurde u. a. mit der Goldenen Kamera, dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Sein Buch »Ich bin dann mal weg« stand 100 Wochen auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste und hat bis heute fast fünf Millionen Leser erreicht. Die Verfilmung mit Devid Striesow in der Hauptrolle kam 2015 in die Kinos. Auch seine 2014 erschienene Autobiografie »Der Junge muss an die frische Luft« wurde zum Bestseller und 2018 von Oscar-Preisträgerin Caroline Link verfilmt.

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